Hitzeschutz von außen
Angenehmer Sichtschutz
Einfache Montage
Wiederverwendbar
Jederzeit abnehmbar
Kostengünstig

Sonnenschutz Terrassenüberdachung

Die Terrasse ist der Ort, an dem wir uns bei dem sonnigen Wetter gerne länger bleiben möchten.

Ein Haus mit Garten – und keine Terrasse? Das gilt mittlerweile auch in Deutschland schon als fahrlässiges Auslassen einer wunderbaren Chance auf Erhöhung der Lebensqualität. So nimmt die Zahl der Haus- und Gartenbesitzer, die ihr Grundstück mit einer Terrasse veredeln, ständig zu. Von der Kleingärtnerlaube bis zum herrschaftlichen Landsitz lassen sich die unterschiedlichsten Formen finden, mit denen der Import aus dem mediterranen Raum auch im Raum nördlich der Alpen Gestalt annimmt.   

Allen gemeinsam ist natürlich die offene Fläche auf dem Grundlevel eines Hauses, die den Übergang vom Haus in den Garten markiert. „Terra“ bedeutet in diesem Fall auch die Ebenerdigkeit des Vorbaus, wobei einige Stufen, die kleine Höhenunterschiede überwinden, nicht ins Gewicht fallen.

Der befestigte Untergrund erlaubt das Aufstellen von Möbeln, aber es gibt keine Wände und oft auch keine Überdachung.

Die Überdachung der Terrasse ist jedoch zunehmend ein Thema. Seit Deutschland mehr und mehr sonnengeflutet wird, wächst das Bedürfnis nach Verschattung. Auf der Terrasse soll es angenehm sein, man will Kaffee trinken oder gesellig mit Freunden dort sitzen – und eben nicht im prallen Sonnenschein schwitzen oder bei der kleinsten Regenhusche ins Innere des Hauses flüchten müssen.

Der Sonnenschutz durch Terrassenüberdachung verhindert beides.

Sonnenschutz Terrassenüberdachung – die Vielfalt der Möglichkeiten

Terrassenüberdachung sichert einen optimalen Sonnenschutz

Die Gestaltung der Terrasse lehnt sich immer an die Optik des Hauses an. Denn die Hauswand bildet zumindest den Hintergrund des Freisitzes oder liefert oft genug noch eine oder zwei Seitenwände. Entsprechend sollte sich auch das Aussehen des Daches am Erscheinungsbild des Hauses orientieren.  

Verfügt das Haus über ein charakteristisches Dach wie etwa ein Dach mit Giebeln oder ein Walmdach, macht es Sinn, entsprechende Elemente in das Terrassendach mit einzubeziehen. Auch das landläufig meist verwandte Satteldach gewinnt an Attraktivität, wenn es sich als Terrassendach noch einmal fortsetzt. In diesen Fällen ist der Einsatz der gleichen Dachziegelart die optimale dekorative Lösung.

Wer aber eine weniger aufwändige Lösung bevorzugt, findet auch in dem riesigen Angebot an Terrassenausbaumaterialien schöne Varianten. Von Leichtmetall bis Holz für die Aufbauten, von Naturstein bis Dielen für den Fußboden, von Glas bis Bitumen für das Dach hält der Terrasseninteressent eine Fülle von Optionen in der Hand.        

In der Regel setzt man Flachdächer ein, bzw. noch genauer: Pultdächer, die eine geringe Neigung aufweisen.

Welche Variante die beste ist, hängt auch von der Größe der Terrasse ab. In der Regel achtet man auf eine stimmige Proportion zwischen Haus und Garten, wenn die Terrassenfläche geplant wird. In diese Planung sollte aber auch schon die Gestaltung des Daches einfließen. Notfalls wählt man die Abmessungen zweckmäßiger, um den Bau des Daches nicht zu verkomplizieren. Wer es mit einer bereits bestehenden Terrasse zu tun hat, muss sich entscheiden, wie viel von der Fläche auf jeden Fall überdacht werden muss, um eine komplette Verschattung zu erreichen. Oftmals ist der Übergang in den Garten schon so bepflanzt, dass man die natürliche Beregnung der Pflanzen mit einberechnen muss.



Sonnenschutz Terrassenüberdachung – das mediterrane Vorbild

Pergolen können als Überdachung einer Terrasse dienen

In den südlichen Ländern sind die Vorbilder für Terrassenüberdachungen eher begrenzt. In der Mehrzahl hält man es hier mit der Pergola, einem Vertikal- und Horizontal-Lattengerüst, an dem sich Pflanzen hochranken oder in das Pflanzkübel und –schalen eingebracht sind. Unter dem pflanzlichen Dach lässt es sich hervorragend verweilen; es ist luftig, es riecht gut, und es herrscht ein natürliches Klima auf der Terrasse. Die Bevorzugung der natürlichen Verschattung hat ihre Gründe: es sind die unterschiedlichen Wärmeempfindungen, die sich unter verschiedenen klimatischen Bedingungen herausgebildet haben. 

Faktor Nr. 1 sind die viel häufigeren Sonnentage und geringeren Regenmengen im Süden, die den natürlichen Sonnenschutz nahelegen. 

Faktor Nr. 2 ist das überwiegende Gleichgewicht zwischen Sommer- und Wintervegetation. Die Pflanzen sind ein „fixer“ Faktor; sie müssen weder über den Winter ins Hausgeholt werden noch bedürfen sie besonderer Pflege. Insofern sind sie auch ein fester Bestandteil der Terrassenüberdachung.

Faktor Nr. 3 ist die Gewohnheit, mit höheren Temperaturen und längeren Hitzeperioden besser umgehen zu können als ein Mitteleuropäer. Ein Süditaliener verfügt zum Beispiel in der Regel über einen doppelt so hohen natürlichen UV-Schutz.

Faktor Nr. 4 ist die mediterrane Lebensart. Bei solcherart klimatischer Bevorzugung findet das Leben viel mehr unter freiem Himmel statt als in Deutschland. Es gibt zwar keine offiziellen Statistiken über dieses Thema, aber allein die prall gefüllten italienischen Innenstädte am Abend sind ein klarer Beleg. Hier braucht kein Kind vor 22 Uhr ins Bett zu gehen. Sich überwiegend ins Haus zurückzuziehen, kommt rund ums Mittelmeer für die meisten überhaupt nicht in Frage.    

Nun hat Deutschland in dieser Beziehung schon mächtig aufgeholt. Auch ohne tropische Nächte hat sich das Straßencafe bereits flächendeckend in Deutschland durchgesetzt. (Bei den Biergärten waren wir schon immer Weltspitze). Das Flanieren ist längst nicht mehr auf den Sonntagnachmittag begrenzt. Bringt der Klimawandel hier vielleicht eine kulturelle Annäherung?


Sonnenschutz Terrassenüberdachung – die mitteleuropäische Tradition

Ein Terrassendach aus Holz hat ganz viele Vorteile

Nichts ändert sich jedoch schwerer als die Gewohnheiten, und so wird es sicher noch viele Generationen brauchen, die ihr Leben in einem stärker erwärmten Deutschland verbringen, um nach und nach eine Anpassung zu vollziehen.

Derzeit ist die Pergola noch die Ausnahme. Als gebürtiger Mitteleuropäer folgt man noch immer dem Verlangen, besonders sicher zu wohnen. Starke Mauern, wehrhafte Zäune und hohe Dächer haben sich über Jahrhunderte bewährt. Auch wenn viele der Gründe, so zu bauen, heute keine Bedeutung mehr haben, werden sie traditionell gepflegt. Was sich eigentlich hinter dieser Bauweise verbirgt, ist dabei in Vergessenheit geraten. Allein das Dach offeriert eine Vielzahl von Gründen, von denen das leichtere Abgleiten von Schneelasten bei stärkerem Neigungswinkel oder die Gewinnung von Speicherraum in den eigenen vier Wänden sicher die offenkundigsten sind.

Wie auch immer:

Die Vorstellung von einem sicheren Dach zieht sich bis heute auch in die Gestaltung der Terrassenüberdachung. Das lässt sich sehr schön an der Lieblingsgestaltung sehen, den die Deutschen ihrer Terrassenüberdachung angedeihen lassen. Immer noch die Nummer 1 ist der Baustoff Holz, gern in dekorativen Formen, und vor allen Dingen in der Anmutung eines echten Dachgestühls. Mag es sich auch nur um ein Mini-Format handeln: Tragebalken, Spanten und Verstrebungen garantieren Beständigkeit und geben das Gefühl von Sicherheit.  

Das ist natürlich gut für den Sonnen- und Wetterschutz, trägt aber nicht zwingend zu einem Raumklima bei, das man sich auf der Terrasse wünscht: nämlich möglichst identisch mit dem der umgebenden Natur. Der zumindest nach oben vollständig und dicht abgeschirmte Raum entwickelt dann ein Eigenleben wie der Rest des Hauses, mit Feuchtigkeit oder Speicherwärme in den Baumaterialien. Der belebende Luftzug wird erheblich eingeschränkt. Im ungünstigsten Falle fördert man mit einer rustikalen Bauweise einfach nur die Übernahme der Bedingungen, wie sie im Inneren des Hauses herrschen. Der Gedanke des Freisitzes am Haus geht verloren.




Sonnenschutz Terrassenüberdachung

Sonnenschirm – mehr Vorteile als Aufwand

Die Terrassenüberdachung, die dem Sonnenschutz dient, muss nicht zwangsläufig in eine feste Überkopf-Bebauung münden. Je nach Lage der Terrasse, der Einbindung in die Hausmauern und des umstehenden Bewuchses lassen sich auch ganz einfache Lösungen finden.

Selbst ein komfortabler Sonnenschirm kann bereits die komplette Funktion des Sonnenschutzes einer Terrassenüberdachung übernehmen. Das ist dann der Fall, wenn die Terrasse nicht zur Südseite liegt, oder wenn doch, durch Mauern, Bäume oder Hecken bereits über einen hohen Verschattungsgrad verfügt. Oft lässt sich in solchen Fällen durch die Beachtung des täglichen Sonnenstandes mit einem großen oder zwei, drei kleineren Sonnenschirmen eine vollständige Abdeckung erreichen. 

Auf eine vollständige Abdeckung zu verzichten, ist jedoch nicht ratsam. Besonders in Hitzeperioden laden sich dann der Boden und die umgebenden Baumaterialien so mit Wärme auf, dass viel von dem so sehr gewünschten Erfrischungsfaktor verloren geht.  Eleganter und mit einem Hauch von Urlaub versehen ist das Sonnensegel. Auch hier lohnt sich ein sorgfältiges Austarieren Sonnenschutz nach dem Sonnenstand oder das Ergänzen mit anderen Sonnenschutzelementen – und wenn man nur auf das Pergola-Prinzip zurückgreift und Pflanzen in die Verschattung mit einbezieht.

Der Vorteil des Sonnensegels liegt nicht nur in seiner karibischen Optik, sondern auch in einem hohen Maß an Platzersparnis. Es sind nicht nur die ausladenden Füße der Sonnenschirmstände, sondern oft auch die Aufspannstreben oder Volants, die das Bewegen auf der Terrasse in verschiedenen Ebenen einschränken. So gesehen ist das Anbringen eines Sonnensegels mit ein paar Haken in der Wand auch nicht viel aufwändiger. Je größer das Sonnensegel aber ist, desto stärker sollte die Befestigung schon sein. Während der textile Teil des Sonnenschirms bei einer Windböe an mehreren Elementen in geringen Abständen Halt findet, kann sich die geballte Zugkraft eines Sonnensegels schon mal auf einen Haken konzentrieren. Was die sich lösende Metallöse dann mit vollem Schwung trifft, ist meist nachhaltig geschädigt.




Sonnenschutz Terrassenüberdachung – die Ideallösung

Regenmarkise bieten einen zuverlässigen Schutz bei Wind und Regen

Völlig platzsparend, variabel ausfahrbar, komplett verschattet – die Markise ist immer noch die Ideallösung für den Sonnenschutz Terrassenüberdachung. Sämtliche technische Installation beschränkt sich auf den Markisenkasten, der einfach nur in die Hausfassade eingepasst wird. Je nach Bedarf wird die Bedachung so weit ausgefahren, wie es dem gewünschten „Schattendasein“ entspricht. Die Funktion der guten alten Handleier, mit der Markisen traditionell betrieben werden, kann heute auch leisen Elektromotoren übertragen werden. Wer es ganz up to date möchte, kann sich das Ganz auch noch digital steuern lassen.

Auch die Optik von Markisen hat sich entscheidend gewandelt. Vom gestreiften Grundmuster bis zur phantasievollen Regenbogen-Variante bleibt kaum ein dekorativer Wunsch offen. Aber bei aller Angebotsvielfalt: das Dekor der Markise sollte sich schon in die Atmosphäre des Hauses und des Gartens einfügen.  

Die textilen Bezüge sind luftdurchlässig und fördern so die Frische unter dem Dach. Aber sie schützen natürlich nicht hinreichend vor Regen. Auswege bieten PVC-beschichtete Materialien oder Acryl- bzw. Polyestervarianten. Dann ist auch ein kurzer Regenschauer kein Anlass, das gesellige Beisammensein auf der Terrasse aufzugeben. Die allgemeine Gefahrengrenze liegt bei Windböen, die über 30 km/h daherkommen.

Wer sich für eine Markise entscheidet, die mehr als nur Sonnenschutz liefern soll, muss auf Modelle orientieren, die auf Wetterfestigkeit ausgelegt sind. Das betrifft nicht nur die wasserdichte Markisenbespannung, sondern auf die Arbeitsweise der Gelenkarme. Um den starken Neigungswinkel, der einen anfälligen Punkt für Windattacken darstellt, zu „entschärfen“, werden so genannte Pfetten eingebaut. Diese Bauteile knicken den Neigungswinkel zwei oder drei Mal ein, so dass der Übergang nicht mit einem Schlag erfolgt, sondern schrittweise. 

Durch das Einziehen einer Längsstrebe in der Mitte der Bedachung lässt sich auch ein Giebel schaffen, so dass Regenwasser nicht nur nach vorn, sondern auch zur Seite ablaufen kann.  Gehalten wird das Ganze dann aber schon von Schwerlastdübel, und damit stellt sich auch die Frage, ob für diese Zwecke ein festes Dach nicht sinnvoller wäre.


Sonnenschutz Terrassenbedachung – der Alleskönner

Terrassen können aus verschiedenen Materialien gebaut werden

Wer viel mehr als nur Sonnenschutz von der Terrassenbedachung erwartet, kehrt letztendlich doch wieder zum festen Dach zurück. Gegenüber allen anderen Schattenspendern leistet dieses einen zuverlässigen Schutz vor allen Witterungseinflüssen. 

Der Aufwand ist niedriger als man denkt. Es gibt vorgefertigte Systeme, die sich auch variabel in vorhandene Platzverhältnisse anpassen lassen. Grundsätzlich hat man die Wahl zwischen Holz- oder Aluminiumkonstruktionen. Was obenauf als Schutzschicht kommt, ist dabei erst einmal egal.

Holz hat, auch wenn es sich um sehr widerstandsfähiges Leimholz handelt, den Nachteil der geringeren Langlebigkeit. Allerdings sprechen wir hier von Jahrzehnten, ehe Schäden sichtbar werden. In diesen Zeiträumen werden schon mal ganze Häuser umgestaltet und die Terrassenüberdachung ist in diesen Zusammenhängen sicherlich der kleinste Planungsfaktor. 

Der unbedingte Vorteil von Holz ist die passende Atmosphäre, die es in den Garten bringt.  Als dekorativer Naturstoff erfüllt es die harmonischen Bedürfnisse, die sich mit dem Aufenthalt am Haus mit Blick in den Garten verbinden. Jegliche Ausgestaltung, sei es mit Lichterketten oder Deko-Elementen aller Art, lässt sich leicht und unauffällig bewerkstelligen. Das Nostalgische der Gartenkultur erhält hier den Vorrang.

Eine Aluminiumkonstruktion stört da eher. Aber neben ihren hohen Gebrauchswerteigenschaften lässt sie auch Platz für eine stimmige Ästhetik auf der Terrasse. Denn der absolut überwiegende Teil von Gartenmöbeln besteht heute aus Kunststoff oder Leichtmetall. Fast alles, was für den Haushalt generell zur Verfügung steht, bedient sich der gleichen Materialien. Kaffeemaschinen, Fernsehgeräte, Leuchten – Schwarz- und Silbertöne dominieren. Warum also nicht auch auf der Terrasse?

Fazit

Der Sonnenschutz Terrassenüberdachung sollte nach den Bedürfnissen gewählt werden, die man an seine Terrasse stellt. Wer saisonal eingestellt ist, kommt sicher mit einfachen Varianten zurecht. Wenn aber vom ersten Frühlingserwachen bis zum letzten bröselnden Gold des Herbstes der direkte Blick in die Natur genossen werden soll, ist eine der festeren Konstruktionen die bessere Wahl.

Das Angebot der Hersteller ist für jeden Fall eingerichtet. Bei der Auswahl steht der Wohlfühl-Aspekt im Vordergrund. 















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