Hitzeschutz von außen
Angenehmer Sichtschutz
Einfache Montage
Wiederverwendbar
Jederzeit abnehmbar
Kostengünstig

Tipps gegen kommende Hitze

Tipps gegen kommende Hitze

Der Sommer 2018 gehört zu dem trockensten Sommer in Deutschland

Deutschland muss sich auf höhere Temperaturen einstellen – und zwar sehr schnell. Denn Mitteleuropa gehört zu jenen Regionen der Erde, denen die allgemeine Erderwärmung Wetterphänomene beschert, die sich extrem vom gewohnten Gang der Dinge unterscheiden. Das fragile System aus Meeres- und Festlandsluft kippt sehr leicht, wenn eine Seite die Dominanz erlangt. Die „stehenden Hochs“ von 2018 sind noch gut in Erinnerung – das letzte Jahr brachte bereits den zweiten „Jahrhundertsommer“ nach nur 15 Jahren. 

Auch 2019 stehen die Zeichen wieder auf kommende Hitze, aber wenigstens die Statistik spricht gegen einen neuen Rekord. Allerdings liegt die Marke bereits sehr hoch, so dass auch weniger rekordverdächtige Sommer es ganz schön (sprich: Hitze) in sich haben können.

Ein untrügliches Zeichen des veränderten Wetters ist 2019 schon eingetreten: der ansatzlose Übergang von kühlen Temperaturen auf sofortige sommerliche Hitze, deren Temperaturen bereits im Rahmen der Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes liegen. Zwar vier Wochen später als 2018 – aber der Sommer kann wieder sehr lang werden.

Was tun bei Hitze?

Die Tipps gegen kommende Hitze – bisher als Zwischenlösung für heiße Zeitetappen angesehen – sind im Begriff, echte Lebensbegleiter zu werden. Sicherlich ist es noch nicht notwendig, das gesamte tägliche Tun auf heiße Temperaturen abzustimmen. Für den Hauptteil der deutschen Bevölkerung im erwerbstätigen Alter hält sich die Gefahr ohnehin in Grenzen – auf Grund zweier ganz simpler Gegebenheiten: normale körperliche Leistungsfähigkeit und weit überwiegender Aufenthalt in Räumen. Denn sonnengeschützte Wohn- und Arbeitsräume machen den übergroßen Anteil des Hitzeschutzes aus. Der gute alte Spruch „My home is my castle“ bekommt so eine völlig neue Bedeutung. Er bzw. das Zuhause oder die Arbeitsstätte müssten lediglich um Jalousien, Rollläden oder andere verschattende Elemente bereichert werden.



Tipps gegen kommende Hitze – kühle Räume

Bei zu viel Zeit in der Sonne riskiert man diverse Hitzeschäden

Das moderne Leben spielt sich kaum mehr im Freien ab. Die meisten Menschen begeben sich – zumindest in der Arbeitswoche – kaum mehr als auf den Arbeitsweg oder zur Erledigung notwendiger Einkäufe an die mehr oder weniger frische Luft. Unter dem Aspekt des Hitzeschutzes bedeutet das nur kurzzeitige Belastungen, die sich zudem noch durch luftige Kleidung und schattenspendende Kopfbedeckungen mildern lassen. Für längere Outdoor-Freizeitaktivitäten müssen allerdings einige weitere Vorkehrungen getroffen werden. (siehe: Tipps gegen kommende Hitze: gut geschützt unterwegs)

Aber erst einmal gilt es, den Aufenthalt in Räumen so kühl wie möglich zu gestalten – denn hier entfaltet der Hitzeschutz seine

Im Sommer ist auch in Rom die Sonnenstrahlung ziemlich aggressiv

größte und längste  Wirkung. Wohl dem, der noch eine richtige Altbauwohnung zur Heimstatt hat. Dicke Mauern mit Schächten für die Luftzirkulation, hohe Räume, gegliederte Fassaden mit eingerückten Fenstern – die Altvorderen mögen sich des Hitzeschutzes möglicherweise gar nicht so bewusst gewesen sein, aber sie waren schon recht gut darauf eingestellt. In gut bürgerlichen Kreisen und erst recht in der Adelswelt galt ein Zuviel an Wärme ohnehin als unschicklich – beeinträchtigten höhere Temperaturen doch die aufwändige Mode oder das entsprechende Make-up. Diese Kreise konnten es sich auch leisten, jährlich zur Sommerfrische auszuschwärmen. Das antike Rom war zwischen Juni und September faktisch nur ohne seine oberen Zehntausend zu erleben. Diese weilten am Lido di Ostia. Bezeichnenderweise fielen die Plünderungen Roms in der Spätantike vorzugsweise in diesen Zeitraum – für Historiker eigentlich ein hoch interessanter neuer Forschungsansatz.


Was jeder Mieter über Sonnenschutz wissen sollte

Heute kann sich die Sommerfrische jeder leisten, und das ist immer noch die angenehmste Art, mit warmen Temperaturen umzugehen. Im schattigen Park, am kühlenden See oder einfach auf der Gartenterrasse – ganz unbestreitbar lässt sich selbst große Hitze unter günstigen Bedingungen auch genießen.   

Weniger leicht ist es indes, an eine bezahlbare kühle Altbauwohnung aus der (deutschen) Kaiserzeit heranzukommen, noch weniger, wenn sie denn auch noch bestens saniert ist. Wir leben und arbeiten zumeist in Ziegel- oder Betonbauten mit glatter Fassade und möglichst viel Glas. Das aber genau sind die Hitzeschutz-Tücken des modernen Bauens. Sie laden die Sonne nachgerade dazu ein, möglichst viel Wärme in den Baukörper abzugeben.

Vermieter muss für sommerlichen Wärmeschutz sorgen

Verschattende Elemente müssen nachträglich angebracht werden. Und das wiederum ist im Land der Mieter (nirgendwo in Europa wohnen so viele Menschen zur Miete wie in Deutschland) bereits wieder ein weiteres Problem. Denn entsprechende Veränderungen an der Außenwand eines Gebäudes sind nur mit Genehmigung des Besitzers möglich. Dieser wiederum hat wenig Interesse an zusätzlichen Kosten, die er nur auf lange Sicht wieder „einspielen“ kann. 

Zumeist bleibt deswegen die wirkungsvollste Art des Sonnenschutzes – die Außenjalousie oder der Rollladen – unberücksichtigt. Bei privaten Eigenheimbesitzern sieht die Sache dagegen völlig anders aus. Für sie bietet der Rollladen außen nicht nur eine wirkungsvolle Temperaturregelung (und zwar das ganze Jahr über), sondern auch eine abschreckende Barriere für Einbrecher.

Der übergroßen Mehrheit bleibt indes nur der Sonnenschutz innen. Aber auch der bringt es auf bis zu 80 % Temperaturminderung (im Verhältnis zwischen Normal- und Spitzentemperatur). Und er ist kinderleicht zu montieren und auch wieder (wenn es der Vermieter denn so will) spurlos zu beseitigen. 



Tipps gegen kommende Hitze – Jalousien & Co.

Beim direkten Sonneneinfall wärmen sich die Innenräume schneller auf

Welcher Sonnenschutz innen für die jeweiligen Räume am sinnvollsten ist, hängt von der Himmelsrichtung der Fenster ab. Denn über sie dringt die Strahlkraft der Sonne in die Räume. Die umgebende Lufttemperatur erwärmt Innenräume bei weitem nicht so schnell wie der direkte Sonneneinfall. 

Die Fenster der Nordseite eines Hauses kommen in Sachen Hitzeschutz in der Regel mit einfachen Gardinen aus (wenn es keine anderen Gründe gibt, diese Fenster „abzuschirmen“).

Auch nordöstliche Ausrichtungen bringen meist keine Probleme mit der Sonneneinstrahlung. Man darf allerdings nicht unterschätzen, welche Kraft die Sonne am Morgen schon entfaltet – nämlich genau so viel, wie wir es später in der aufgeheizten Atmosphäre des Tages als lästig empfinden. Die gefühlte Frische am Morgen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der ungehinderte Sonneneinfall in ein östlich ausgerichtetes Fenster schon eine erhebliche Aufheizung herbeiführen kann, die sich im Laufe des Tages dann nicht mehr beseitigen lässt. Es empfiehlt sich, diese Räume am Abend schon zu verdunkeln, so dass in den frühen Morgenstunden vor dem Aufstehen nicht schon die erste Hitzewelle im Hause ist.

Tropische Nächte um 30 Grad – schlafen unmöglich

Geschlossene Jalousien sind hier das beste Mittel, am besten mit hoher Reflexionskraft, wenn es sich um eine südöstliche Lage handelt. 

Eben solche „Hitzeschilder“ sind in der Südlage notwendig. Es ist besser, den Raum über einige Stunden zu verdunkeln, als sich bis spät in die Nacht mit tropischen Temperaturen im Wohnzimmer zu arrangieren. Fenster nach Westen profitieren mitnichten von nachlassender Sonnenstrahlkraft. Sie sollten ab dem frühen Nachmittag ebenfalls mit Jalousien verdunkelt werden. Eine Lüftung in der heißen Atmosphäre des Tages ist ebenso nicht ratsam. Was an Sonnenstrahlen abgehalten wurde, dringt dann als warmer Luftschwall in die Räume und macht den bis dahin aufrecht erhaltenen Hitzeschutz hinfällig. 




Richtig lüften in der Nacht

Schlafzimmer richtig lüften

Lüften ist eine Sache der Nacht. Bei Temperaturen deutlich unter 20 Grad tritt dann auch schnell der Kühlungseffekt ein. Ist es nachts noch etwas wärmer, hilft der Durchzug. Wichtig ist nur, dass sich keine Personen in diesem Luftzug aufhalten. Zugluft führt sehr leicht zu Erkältungen oder Verspannungen. Eine halbe Stunde Luft-Durchzug zwischen zwei Zimmern abseits des Raumes, in dem man sich aufhält, reicht bereits für Frische und Kühlung, auch wenn die Sommernacht noch etwas lau sein sollte. Wenn die nächtlichen Temperaturen deutlich über 20 Grad liegen, wird es mit dem Zeitfenster enger. Es verbleiben dann lediglich die Stunden zwischen 00.00 und 04.00 Uhr für einen kräftigen Durchzug.  Wer nicht nachts um drei aufstehen will, um seine Wohnung zu kühlen, kann auch auf den Trick mit den feuchten Laken zurückgreifen. Ein im kalten Wasser getränktes Laken, ausgewrungen am Fenster oder im Raum aufgehangen, sorgt sogar für längere Zeit für Kühlung. Beim Trocknungsvorgang wird der umgebenden Luft Wärme entzogen – die so genannte Verdunstungskälte kennen wir ja auch von der eigenen Haut, die sich bei großer Hitze mit Schweiß behilft. 

Aber natürlich sollen nicht nur pragmatische Erwägungen, sondern auch ästhetische Aspekte beim Hitzeschutz eine Rolle spielen. Deswegen gleicht man ja auch gern die Optik der Verdunkelungselemente am Fenster mit der Inneneinrichtung ab. Wenn klar ist, wie viel Schutz das jeweilige Fenster braucht, gibt es auch mehrere Varianten. 


Sonnenschutzelemente

Für jeden Geschmack das richtige Hitzeschutzrollo

Beim Rollo ist wichtig, dass nicht links und rechts noch Spalten für Sonneneinstrahlung verbleiben. Lieber das Rollo-Maß in der Breite etwas großzügiger bemessen, als dem Sonneneinfall noch eine Chance geben. Und: je dichter das Rollo an der Glasscheibe heranreicht, desto besser ist die Wärmedämmung. Bei den Farben, Mustern oder Bildern auf dem Rollo innen ist der individuelle Geschmack ungestört.   

Gardinen, Plissees, Lamellen oder Faltstores sind weitere Möglichkeiten des Sonnenschutzes innen. Der Vorteil: die Auswahl ist groß, die Preise sind meist günstig. Auch die Anbringung ist kein Problem.

Der Nachteil: die Wirksamkeit ist geringer als bei Rollos oder Jalousien. 

Sonnenschutz für den Balkon

Wenigstens bei Balkontür, Balkonfenster oder Dachfenster ist eine Außenanbringung von Jalousien oder Markisen ohne größere Schwierigkeiten möglich. Der Schutz von außen ist in jedem Falle vorzuziehen, da er besonders  wirksam ist. Gerade der Balkon ist ein großes Einfallstor für Sonnenstrahlen. Außenrollos sind hier gut, noch besser Markisen – wenn sie über den ganzen Tag den Balkon verschatten.   

Am intensivsten sind Dachfenster am Wärmetransport beteiligt. Denn sie werden vom Sonnenlicht in noch besserem Winkel getroffen als vertikale Fenster. Deswegen empfehlen sich hier auch Materialien mit Aluminiumbeschichtungen. Diese reflektieren Hitze wie Kälte, sind also auch im Winter einsetzbar. Speziell für den Sommer gibt es die Perlmuttbeschichtung, die hauptsächlich Wärme abweist.

Auch Sonnenschutzfolien sind ein guter Schutz. Sie halten das Licht einfach draußen, da sie direkt auf das Glas aufgebracht werden. Natürlich gelangt immer noch gefiltertes Licht in den Raum. Das ist abhängig von der Tönung der Folie. Vor dem Einsatz sollte man deshalb immer testen, wie sich mit der Folie das Raumlicht verändert. Mehr künstliches Licht braucht man in jedem Falle – und im Winter auch etwas mehr Heizung.

Mit Smart-Technologie Rollläden steuern

Selbstverständlich hat die Smart-Technologie auch längst beim Sonnenschutz Einzug gehalten. Es gibt bereits viele Komponenten (Jalousie, Raffstores, Rollläden), die dank Temperatur-, Licht- oder Wettersensoren automatisch die Verdunkelung im Raum steuern können.

 


Tipps gegen kommende Hitze – Ernährung und Kleidung

Denk bitte daran, genügend zu Trinken!

Wer unterwegs ist und sich der Hitze nicht entziehen kann, sollte sich einige Verhaltensweisen antrainieren, um sich zu schützen.

Oberstes Gebot: viel trinken, und zwar Wasser. Dieser allgemeine Ernährungshinweis erhält bei Hitze besondere Bedeutung. Denn in der Regel trinkt kaum ein Deutscher so viel Wasser, wie er sollte – nämlich zwei Liter am Tag. An heißen Tagen darf es durchaus noch etwas mehr sein. Wenn dann nicht einmal das untere Limit erreicht wird, verliert der Körper mehr Wasser als der aufnimmt – mit fatalen Folgen für die Körperfunktionen.

Da wir beim Schwitzen auch Mineralien verlieren, sollten auch diese wieder über Getränke aufgenommen werden. Dazu eignen sich auch Tee, Säfte oder Schorlen.

Ein warmes Getränk wie Tee, kann den Körper kühlen

Zuckerhaltige Industriegetränke sind auch bei Hitze keine Entschuldigung. Es ist besser, Wasser mit Xylit zu süßen oder sich entsprechende Getränke aus Minze o.ä. zu mixen.

Alkohol und Kaffee sind – zumindest tagsüber – keine hilfreichen Getränke. Sie entziehen ebenfalls Wasser und tragen in Verbindung mit heißen Temperaturen nicht unbedingt zur Körperkühlung bei. 

Leichtes Sommeressen stärkt dich bei der Hitze

Auch die Ernährung verlangt an heißen Tagen Rücksicht. Mehrere kleine Mahlzeiten führen nicht zu dem „sattsam“ bekannten Völle-Effekt eines üppigen Mittagessens, das die ohnehin hitzegeschädigte Tatkraft noch weiter eindämmt. Wenn die Mahlzeiten zudem noch leicht sind – also keine größeren Probleme für die Verdauung aufweisen – ist dem Körper schon sehr geholfen. Außerdem tut man noch etwas generell für seine Gesundheit: Gemüsesalate, eiweißreiche Kost oder ein Stück Schwarzbrot. Ein idealer Tagesbegleiter bei Hitze ist Obst, am besten wasserreiche Früchte wie Melonen, Erdbeeren oder Pfirsiche. Sie bringen nicht nur Frische, sondern auch die kleine Portion Energie mit, die an solchen Tagen echt gebraucht wird.  Wer sich viel in der Sonne bewegt, sollte auf helle, reflektierende Kleidung achten, den Kopf schützen und jedes Körperteil, das unbedeckt ist, mit Sonnenschutzcreme einreiben. 



Tipps gegen kommende Hitze –warum ist sie gefährlich?

Hitze ist eine große Belastung für den Kreislauf

Bei einer Körpertemperatur von ca. 36,5 Grad funktionieren die physiologischen Prozesse in uns am besten. Sobald sich die Außentemperaturen ändern, versucht der Körper, die innere Temperatur stabil zu halten. Bei Kälte schließen sich die Poren, bei Hitze setzt die Schweißproduktion ein.

Je stärker die Temperaturen abweichen, desto mehr wird der Kreislauf mit den biologischen Ausgleichsmechanismen belastet.  Ab 35 Grad beherrscht der Kreislauf diese Prozesse nicht mehr, das Schweiß-Potenzial ist (einhergehend mit zu viel Wasserverlust) erschöpft, der Blutdruck sinkt. Der Körper erhitzt sich über das verträgliche Maß hinaus. 

Über 40 Grad droht bereits das Versagen von Organen und Funktionen. 

Hitzeerschöpfung klingt harmlos, ist jedoch eine ernste Sache

Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Übelkeit sind Symptome für einen Hitzschlag. Wenn das Gehirn nicht mehr ausreichend durchblutet wird, ist eine Ohnmacht nahe.  Helfen wir also unserem Körper in Hitzezeiten durch ausreichenden Sonnenschutz.







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