Hitzeschutz von außen
Angenehmer Sichtschutz
Einfache Montage
Wiederverwendbar
Jederzeit abnehmbar
Kostengünstig

Hitzeschutz Wohnung ohne Bohren

Montage ohne Werkzeug

Rollos, Jalousien, Plissees, Vorhänge, Lamellen, Markisen oder Rollläden sind einfache und preiswerte Lösungen für den Hitzeschutz in der Wohnung. Ohne Bohren angebracht, haben sie sogar noch weitere Vorteile: der Montageaufwand sinkt und auch das Entfernen geht leicht und schnell von der Hand. Das Zauberwort heißt „Klemmen“. Es müssen weder Löcher in den Fensterrahmen oder in die Wand, noch braucht es ein besonderes Talent, um den Hitzeschutz in der Wohnung ohne bohren anzubringen.  

Ein Hitzeschutz für die Wohnung, der ohne bohren montiert werden kann, ist insbesondere für Mieter interessant. Denn sie nutzen Wohn- oder Gewerberaum in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum und sind gehalten, danach den ursprünglichen Zustand ihres Mietobjektes wieder herzustellen. 

Wer seinen Hitzeschutz in der Wohnung ohne bohren eingebaut hat, ist da eindeutig im Vorteil.

Er kann ihn spurenlos wieder entfernen. Denn jeder Vermieter achtet peinlichst genau darauf, dass er den Aufwand für die nächste Vermietung für sich möglichst gering hält. Deswegen müssen bei der Übergabe der Wohnung selbst kleinste Löcher wieder verschlossen werden und dürfen sich darüber hinaus nicht optisch vom Untergrund abheben. Damit ist das Entfernen manchmal aufwändiger als das Montieren.



Warum ist ein guter Sonnenschutz so wichtig?          

Die Sonnenenergie ist überall und immer verfügbar

Spätestens seit dem Sommer 2018, der ja bekannter Maßen von April bis Oktober reichte, ist selbst dem Hitzeverträglichsten klar geworden, dass ständiger Sonnenschein nicht nur Vorteile hat.

Natürlich brauchen wir Menschen Sonnenenergie, um existieren zu können. Aber zu viel Hitze führt in den gemäßigten Breiten schnell zur Überlastung des Organismus, und die Strahlen der Sonne rufen irreparable Schäden auf der Haut hervor – die im schlimmsten Falle sogar für die Entstehung von Krebs mit tödlichem Ausgang führen können. Eine „gesunde Bräunung“ gibt es eigentlich nicht, denn schon die Verfärbung der Haut zeigt einen Schaden in ihrer Struktur an. Das Maß der Verträglichkeit ist abhängig von der individuellen Konfiguration. Ein natürlicher (wenn auch nicht definierter Gradmesser) ist das menschliche Auge: was es als ästhetisches Wohlempfinden wahrnimmt, ist nicht die extreme Bräunung eines menschlichen Körpers, sondern eine geringerer intensiver Farbton, der eine nicht zu große Differenz zur Ausgangssituation darstellt.

Beim Sonnenbad helfen Cremes mit einem Lichtschutzfaktor, der auf die Intensität der Strahlung eingestellt ist. Wer aber denkt schon im normalen Sommerleben daran, Gesicht, Arme oder Beine einzucremen, wenn er einfach nur tagsüber an der frischen Luft unterwegs ist? Und in der heimischen Wohnung kommt dieser Gedanke erst recht nicht auf. Aber auch hier können die UV-Strahlen der Sonne eindringen. Ein Blick auf Fußböden oder Textilien, die am Tag über längere Zeit der Sonne ausgesetzt sind, zeigt klar und deutlich: Ausbleichung und Verschleiß sind die unausbleibliche Folge. Er ist also aus mehreren Gründen wichtig, der Hitzeschutz für die Wohnung. Ohne Bohren ist er völlig unaufwändig. 

Klimaanlage muss nicht sein

Was muss man bei der Installation der Klimaanlage beachten?

Nach dem „Jahrhundertsommer“ sind als alternativer Hitzeschutz vermehrt Klimaanlagen im Gespräch. Viele Deutsche kennen das mittlerweile aus dem Urlaub in südlichen Ländern und fragen sich, ob solche Geräte bei den steigenden Temperaturen in Mitteleuropa nicht auch sinnvoll sind. Immerhin wäre es ja auch ein Hitzeschutz für die Wohnung ohne bohren – zumindest führt man diese Arbeiten in der Regel nicht selbst aus.

Aber da sind wir auch schon beim Aufwand. Der Preis für eine Klimaanlage liegt extrem höher als jede Verschattungsvariante. Und auch für die Kosten einer Montage könnte man mehrere Rollos in einem x-beliebigen Geschäft erwerben. Dazu kommen die Energiekosten, deren Steigerung Jahr für Jahr programmiert ist. Das alles steht zudem im totalen Gegensatz zum allgemeinen Bemühen, Strom zu sparen und den ökologischen Fußabdruck jedes Einzelnen nicht zur Lawine ausarten zu lassen.

Die Beispiele aus Griechenland, Italien oder Spanien sind trotzdem interessant. Denn ehe die Klimaanlagen hier Einzug hielten, haben die mediterranen Völker in den vielen Jahrhunderten davor Bauweisen entwickelt, die den Hitzeschutz auf natürliche Weise herstellten. Weiße geschlossene Fassaden, grüne Innenhöfe, Holzfensterläden, überstehende Dächer, bewachsene Terrassen – das sind nicht nur Beispiele für energiebewusstes Bauen, sondern sie prägen auch das charakteristische Bild, das wir aus dem Urlaub mitbringen. Denn letztendlich trägt diese Bauweise auch zur harmonischen Verbindung von Landschaft und Wohnen bei.

Erst als mit der Industrialisierung und Urbanisierung die Bauweise in Südeuropa verändert wurde, machten sich Klimaanlagen nötig. Denn der Wärmestau in dicht und hoch bebauten Arealen unter der südlichen Sonne ist deutlich höher als bei uns.

Gute Alternativen zur Klimaanlage

Ventilator ist eine gute Alternative

Zwar wird auch in den mitteleuropäischen Metropolen so gebaut, dass möglichst viele Menschen auf möglichst wenig Bodenfläche untergebracht werden können, aber es gibt zwei entscheidende natürliche Vorteile in punkto Hitzeschutz: Der Einfallwinkel der Sonne ist weniger groß und es werden insgesamt viel weniger Sonnenstunden pro Jahr erreicht. 

Zwischen dem 56. und 60. Grad nördlicher Breite, denen man Deutschland im Wesentlichen zurechnen kann, liegt die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer zwei bis viermal tiefer als südlich der Alpen. Im Umkehrschluss bedeutet das: die Abwehr von Sonnenstrahlen ist mit weitaus einfacheren Mitteln möglich. Die zwischenzeitliche Verschattung der Fenster ist absolut ausreichend, um ein angenehmes Raumklima herzustellen und sich vor den Risiken der Sonneneinstrahlung zu schützen. Innen mit Rollos, Jalousien, Plissees, oder Lamellen – außen mit Markisen oder Rollläden. Natürlich ist der Sonnenschutz außen auf der Fassade wirkungsvoller. Es gelangen überhaupt erst keine Sonnenstrahlen auf das Fenster und können demzufolge auch keine Materialerwärmung herbeiführen, die in die Wohnung abstrahlt. Aber der Sonnenschutz außen ist in der Regel nur bei frei liegenden Objekten mit langer täglicher Sonneneinstrahlung nötig. Für den „Normalfall“ reichen Rollos am Innenfenster – und dieser Hitzeschutz für die Wohnung ist auch ohne bohren zu haben. Preislich sind diese Verschattungsvarianten extrem günstiger als technische Geräte.


Hitzeschutz, was der Mieter wissen muss

Hitze in der Mietwohnung – wer muss handeln?

Einen Nachteil hat Deutschland jedoch – das ist der ungebremste Drang, jegliches Leben in Normen und Vorschriften zu pressen. Das reicht vom Bundeskartellgesetz bis zur Normierung von Apfel-Durchmessern, mittels derer sie überhaupt in den Verkauf gelangen dürfen. Das deutsche Baurecht ist selbst für internationale Investoren ein Gang in die Schlangengrube. Es ist daher geradezu als glücklicher Umstand zu werten, dass sich das Privatbaurecht nicht aus einer bis ins Kleinste ausgeklügelten Gesetzesfortschreibung ergibt, sondern aus anderen Gesetzen abgeleitet wird, z.B. aus den Regelungen für Grundeigentum, dem Nachbarrecht, dem Werkvertragsrecht oder Vergleichsvarianten mit dem öffentlichen Baurecht.

In der Regel werden für das private Baurecht §§ 631 ff., §§ 903 ff., 936 und 1004 des Bürgerlichen Gesetzbuches bemüht. Letzterer ist für unser Thema besonders interessant, weil er auch Ansprüche zwischen zwei Seiten regelt, die ein Mietverhältnis begründen.

ABER: ein spezielles Gesetz zur Anbringung von Rollos oder Markisen gibt es nicht.   

Es ist auch nicht notwendig, ganze Gesetzes-Bände nach Bestimmungen zu durchwühlen, die sich mit advokatischen Winkelzügen als Vorteil in Detailfragen anwenden ließen. Wichtig ist einzig und allein zu wissen, dass man als Mieter fremdes Eigentum überlassen bekommt und sich danach verhalten muss. D.h. jeder Eingriff in das „fremde Eigentum“ muss mit dessen Besitzer abgestimmt werden.

Das Übergabeprotokoll bei Rückgabe der Mietwohnung

Deswegen gibt es Übergabeprotokolle beim Beziehen einer Mietwohnung und diese sind ausschlaggebend für den Zustand der Wohnung bei Rückgabe – nämlich identisch. In dieser Zeit kann der Mieter natürlich das „fremde Eigentum“ so benutzen, dass er sich wohl fühlt. Es gibt übliche Standards, die keiner Rückfrage bedürfen. Im Mietvertrag steht z.B. immer, dass der Mieter für zwischenzeitliche Renovierungen selbst zu sorgen hat – es erübrigt sich also, bei einem Neuanstrich der Wohnzimmerwände die Farbe vom Vermieter genehmigen zu lassen. Nägel in die Wand, Dübel, Schrauben, Haken an der Decke, Rollo am Fenster – alles kein Problem, wenn es bei Rückgabe wieder entfernt ist und die entsprechenden Stellen in der Wohnung nicht mehr erkennbar sind. Als massiverer Eingriff gilt z.B. der Einbau einer Schiebetür. Zwar besteht auch die Möglichkeit, mit dem Nachmieter die Übernahme zu vereinbaren, aber genauso gut kann der Vermieter darauf bestehen, den Einbau wieder zu entfernen.  Natürlich können auch zusätzliche Vereinbarungen über Veränderungen in der Wohnung geschlossen werden, aber diese sind dann nachweislich dokumentiert und insofern kein Rechtsproblem. Auch die Montage einer Markise an der Außenfassade bedarf einer solchen Vereinbarung. Falls sich der Vermieter sträubt, kann der Mieter den Spieß einfach umdrehen: denn bei nachweislicher Notwendigkeit wäre der Vermieter verpflichtet, auf eigene Kosten dafür Sorge zu tragen. Und ein Urteil des Bayrischen Obersten Landesgerichts schützt den Mieter sogar vor missgünstigen Nachbarn, denen die Markise aus irgendeinem Grund ein Dorn im Auge sein könnte. Keine Markise muss wegen solcher Anfechtungen entfernt werden – es sei denn, sie wäre unüblich. Was aber ist eine unübliche Markise?



Hitzeschutz für die Wohnung ohne Bohren

Die Zufriedenheit eines Mieters liegt auch im Interesse des Vermieters

Der kleine Ausflug in die Rechtsgefilde zeigt, dass Sonnenschutz für die Wohnung mit ÜBLICHEN Mitteln wie Rollos oder Jalousien keine Probleme im Mietverhältnis aufwirft. Die Utensilien sind leicht wieder zu entfernen und wenn der Hitzeschutz für die Wohnung ohne Bohren angebracht wurde – umso besser. Sind die Eingriffe etwas deutlicher, sichert man sich durch eine Genehmigung des Vermieters ab. In der Wahl des Designs ist man ohnehin frei und kann sich den Hitzeschutz für die Wohnung ohne Bohren auswählen, wie man will.    

Dieser Grundsatz wird für die deutsche Rechtsprechung erst wieder interessant, wenn auf Grund der globalen Erwärmung Vermieter zum Hitzeschutz verpflichtet werden. Eins ist jetzt schon sicher: Jeder Vermieter würde sich zum Hitzeschutz für die Wohnung ohne bohren entscheiden, um die Verschattungselemente leicht entfernen zu können, wenn sie optisch nicht der Inneneinrichtung entsprechen. Denn diese gehört dem Mieter. 








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