Hitzeschutz von außen
Angenehmer Sichtschutz
Einfache Montage
Wiederverwendbar
Jederzeit abnehmbar
Kostengünstig

Balkon Sonnen- und Hitzeschutz

Ein Balkon steigert das Wohlbefinden

Der Balkon ist Deutschlands beliebteste Wohn-Zutat. Die Studie eines der größten Vermieter hierzulande besagt, dass Wohnungssuchende den Freisitz am Haus zu über 50 % fest in ihre Vorstellungen von der künftigen Wohnung eingeplant haben. In vielen weiteren Fällen gibt das Vorhandensein eines Balkons den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten einer Wohnung unter mehreren Angeboten. 

Ein Balkon verspricht Komfort und Naturnähe in einem. Die Zufriedenheit mit den heimischen vier Wänden ist bei Balkonbesitzern höher als bei Menschen, die diesen kleinen Luxus entbehren müssen. Man ist schnell an die frische Luft, kann den Blick schweifen lassen und den Sonnenschein genießen.

Aber die Sache hat auch einen Haken:

Zunehmende Sonneneinstrahlung und immer höhere Temperaturen in Deutschland verwandeln auch die beliebte Wohn-Oase an der Fassade in einen Ort, dem dann jeder Erholungseffekt abhanden kommt. Balkon Sonnen- und Hitzeschutz ist deshalb zunehmend angesagt.



Warum ist der Balkon Sonnen- und Hitzeschutz noch so oft nicht ausreichend?

Im Sommer kann die Sonne echt zum Problem werden

Rein logisch gesehen wird kaum ein Mensch Einrichtungen, die vor allzu starker Sonneneinstrahlung schützen, ablehnen. Auch finanziell ist es kein großer Aufwand, Markisen, Sonnensegel oder Sonnenschutz an Verglasungen für einen Balkon zu bewerkstelligen.     

Der große „Verhinderer“, sich mit dem Thema zu beschäftigen, ist die Art und Weise, wie wir einen Balkon wahrnehmen. 

Denn auch das offeriert die o.g. Balkonstudie: Der Balkon wird als Verlängerung der Wohneinheit gesehen, nicht als Anbau mit ganz anderen Bedingungen. Das Wohngefühl wird ganz einfach von innen nach außen übertragen. Natürlich spielt das Bedürfnis nach mehr Erfrischung dabei eine Rolle, aber dessen Befriedigung wird als Vorzug der gesamten Wohnung gesehen.

Schnell tappt man so in die psychologische Falle, dass man die Umstände als gegeben nimmt und nach dem Motto „Wir haben es gut getroffen“ auch einfach so belässt. Über die Wahl der Wandfarben, die Aufstellung der Möbel oder die Installation des Lichts machen sich die Bewohner eines neuen Heims mehr Gedanken, als über die Gestaltung des Balkons. Und selbst wenn diese Gedanken eine „Bearbeitung“ des Themas Balkon mit einschließen, so werden sie in der Regel nur allzu gern nach hinten verschoben. Denn natürlich steht erst einmal die Bewohnbarkeit der Räume im Vordergrund.        
Ebenso natürlich erlahmt der Elan dann auch irgendwann, und oft genug gibt es noch „unvollendete Baustellen“ in der Wohnung selbst, die das Fortschreiten zur Gestaltung des Balkons vermeiden. Und hat sich ein Zustand in seinem provisorischen Status erst einmal als akzeptabel erwiesen, wird es umso schwerer, sich zu seiner Umgestaltung aufzuraffen. Die menschliche Psyche bedarf in der Regel intensiver Impulse, um sich vom Sofa zu erheben, auf das sie sich gebettet hat. Oder der Abwendung einer Gefahr, der man sich bewusst wird.


Balkon Sonnen- und Hitzeschutz ist immer auch Schutz vor UV-Strahlung

Eine gewisse Dosis UV-Strahlen erreicht die Haut immer

In erster Linie machen die Hitzewellen der letzten beiden Sommer darauf aufmerksam, dass allzu viel Sonneneinstrahlung auch ihre Nachteile hat. Dass wir unseren gleißenden Fixstern sehen, hilft dem Gehirn, sich der heißen Gefahr bewusst zu werden. Der Organismus trifft Vorkehrungen. Dazu gehört z.B. ein rapides Absinken der Lust auf körperliche Anstrengung. Der Kreislauf soll von vornherein nicht über Gebühr belastet werden.  Aber ein großer Teil des Sonnenlichts ist für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar – und kommt daher als Gefahrenmoment gar nicht erst in Betracht. Die Prophylaxe kann sich nur auf theoretisches Wissen stützen – das emotionale Gedächtnis setzt erst ein, wenn es zu spät ist.

Die Rede ist von UV-Strahlung, deren Schäden auf der Haut sichtbar werden, obwohl wir eigentlich wissen, dass sie genau vor dieser Strahlung geschützt werden muss. Denn der Sonnenlichtanteil im Spektralbereich unter 400 Nm ist umso gefährlicher für Lebewesen, je niedriger er ist. Wieder ist es die psychologische Bequemlichkeit, die oft die Einsicht vor dem Schaden verhindert. 

Wenn es aber bereits zur Beeinträchtigungen des Sehvermögens oder zu Rötungen auf der Haut gekommen ist, sollte man auch schnellstens darauf reagieren. Denn je länger UV Strahlung ignoriert wird, desto mehr Unheil kann sie anrichten und zu langfristigen Schäden führen. Nun hat die Evolution wenigstens dahingehend vorgesorgt, dass uns negative Erlebnisse als Erfahrung erhalten bleiben und unser weiteres Handeln sich auch daran orientiert.

So gesehen stehen die Chancen gar nicht schlecht, nach einem etwas längeren Aufenthalt in der Sonne auf dem Balkon durch einen leichten Sonnenbrand daran erinnert zu werden, dass eine Verschattung auch einen echten Gesundheitsschutz darstellt. Spätestens dann sollten ein Plan für den Balkon Sonnen- und Hitzeschutz aufgestellt werden – bzw. die vor langer Zeit gefassten Entschlüsse nun auch wirklich in die Tat umgesetzt werden.

Balkon Sonnen- und Hitzeschutz verhindert Schäden durch UV-Strahlung

Auch unsere Augen benötigen Schutz im Sommer

Längere Bestrahlung mit UV-Licht führt unweigerlich zur Veränderung von Zellen. Leichtere Schäden kann unser Organismus noch beheben, denn die DNA verfügt über ein entsprechendes Reparatursystem. Dieses reicht jedoch nicht sehr weit. Der natürliche Schutz vor UV-Strahlung hält bei einem durchschnittlichen Mitteleuropäer ca. 15 Minuten an. Dann greifen die äußeren Schäden schon auf das Erbgut über. Wird dieses nachhaltig geschädigt, mutieren ganze Zellverbände. Die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, wird akut. 

Nicht nur Balkonbesitzer, sondern auch Solariumgänger sollten sich dieses Risikos bewusst sein. Und letztendlich ist ein Aufenthalt auf dem Balkon nichts anderes als ein Sonnen- oder eben künstliches UV-Licht-Bad. Die äußeren Voraussetzungen sind in jedem Fall die gleichen. Aber während das Sonnenbad am Strand wenigstens noch ab und zu eine Veränderung der Körperlage oder eine Abkühlung im Wasser mit sich bringt, oder die Zeit im Solarium begrenzt ist, gibt es auf dem Balkon keinen „Wecker“. In völlig entspannter Haltung auf dem Balkon sitzend, Zeitung lesend, Kaffee trinkend oder sich der digitalen Kommunikation widmend, bedeutet immer, zumindest einen Körperteil über lange Zeit der intensiven Bestrahlung auszusetzen. Wer keine oder nur unzureichend ausgelegte Sonnenbrillen benutzt, riskiert Augenschäden wie  Hornhautentzündungen, Bindehautentzündungen, Netzhautschäden oder phototoxische Reaktionen. Am Ende dieser Kette steht die Beeinträchtigung des Sehvermögens durch eine Linsentrübung im Auge, umgangssprachlich bekannt als grauer Star.

Was uns am Strand wenigstens noch zum Einreiben mit einer Sonnenschutzcreme bewegt oder beim Promenadenbummel zum Kauf einer höherwertigen Sonnenbrille, gerät beim Gang auf den Balkon völlig ins Hintertreffen. Denn (zu Recht) wähnen wir uns weder im Urlaub noch im Sonnenstudio, sondern in den heimischen vier Wänden. Die äußeren Umstände bewegen uns nicht, unser Verhalten zu ändern. Wir wechseln also nahtlos von der Couch auf den Balkonstuhl oder auf die Balkonliege, ohne Vorkehrungen gegen die dort herrschende intensive Sonneneinstrahlung getroffen zu haben.  

Das Mindeste, was hier vorzufinden sein müsste, wäre eine Möglichkeit zur Verschattung.




Balkon Sonnen- und Hitzeschutz: Das Thema Sonnenschirm

Sonnenschirm garantiert einen optimalen Schutz vor einer direkten Sonneneinstrahlung

Wer meint, mit einem Sonnenschirm wäre die Sache getan, irrt sich. Zwar mag, je nach Größe und Ausrichtung des textilen Sonnenschutzes, der Körper teilweise oder komplett verschattet werden – aber der sich kontinuierlich verändernde Sonnenstand findet immer wieder eine Einfallmöglichkeit.

„Verkriecht“ man sich, um unbeschienen zu bleiben, komplett in den Sonnenschirm, entwickelt sich auf Grund des geringen Volumens eine echte Wärmehaube. Dann ist man zwar vor den Sonnenstrahlen sicher, nicht aber vor der Hitze. Der erfrischende Aspekt des Balkons liegt ja gerade darin, dass immer mal ein kleines Lüftchen weht.

Dieser Luftzug wird umso angenehmer sein, je kühler er daher kommt.Wenn aber die Luft um uns herum noch heißer ist, als in der Umgebung, kann auch ein kühlender Luftzug kaum noch bis zu uns vordringen. Denn das ist der ganz große Nachteil des Sonnenschirms:

Da er nur einen geringen Teil des Balkons verschattet, kann sich der Rest der Fläche über den Tag extrem aufheizen. Man sitzt dann zwar im besten Fall am ganzen Körper verschattet auf dem Balkon, aber die Luft um uns herum ist heißer als einige Meter weiter im Freien.      

Denn bereits in wenigen Stunden laden sich Baumaterialien wie Ziegel oder Beton im Sonnenschein mit Hitze auf. Von morgens bis abends reichlich mit Wärme versorgt, können sie auch eine ganze laue Nacht hindurch wärmer bleiben als die Umgebung. Betritt man in Erwartung morgendlicher Kühle den Balkon, spielen zwar die Außentemperaturen mit, nicht aber die Hitze speichernde Hausfassade. Der Aufenthalt auf dem Balkon ist faktisch umgeben von einer Wärmefront. Je länger eine Hitzeperiode anhält, desto schwerer wird das Gemäuer die Wärme wieder los.


Balkon Sonnen- und Hitzeschutz: nur komplette Verschattung hilft

Eine Markise ist der ideale Sonnen- und Hitzeschutz für den Balkon

Die gute alte Markise ist als klassischer Sonnen- und Hitzeschutz für den Balkon immer noch die beste Variante. Sie kann den die ganze Balkonfläche verschatten und durch Seitenwände auch einen spitzen Einfallwinkel der Sonnenstrahlen abfangen. Zudem schützt sie auch das Mauerwerk ringsum –   

zumindest stundenweise am Tag – vor ständiger Erhitzung. Der kühlende Effekt des Schattens auf dem Balkon wird so auch von der Umgebung unterstützt. Insgesamt kommt es so zu einem wesentlich angenehmeren Klima auf dem Balkon.

„Gute alte Markise“ soll indes nicht heißen, dass sich die Ausgestaltung des Balkons dadurch automatisch in das Nostalgische wandelt (wiewohl bei vielen Balkonbesitzern sehr beliebt und mit Wagenrädern, Fischernetzen oder Emaille-Schildern sinnreich illustriert).

Zwar ist das traditionelle Prinzip weiterhin sehr nützlich, aber es wird auch in vielen dekorativen Varianten angeboten. Von den klassischen Streifen bis zum Sternenhimmel reicht die Breite, von aktuellen Modefarben bis zum Karibik-Feeling, von typografischen Elementen bis zum Regenbogen. Auch die Vielfalt der Materialien ist beeindruckend. Sie orientiert sich vor allem an der Wetterfestigkeit. Die textilen Stoffe sind in der Regel mit wasserabweisenden Zusätzen kombiniert oder bekommen noch eine Kunststoffbeschichtung. Die beiden Hauptstoffe dabei sind Acryl und Polyester. Acryl-Markisen bestechen durch ihre Formstabilität und sind daher auch für sehr große Flächen geeignet. Die textile Optik bleibt erhalten. Leichte Regenschauer halten sie problemlos ab. Wenn aber noch einiges mehr an Wetterfestigkeit verlangt wird, sind Polyester-Markisen gefragt. Entweder komplett aus Polyester oder mit PVC beschichtet sind sie sehr wasserdicht und  strapazierfähig. 

Allen gemeinsam ist, dass sie komplett platzsparend sind, da sie über den Köpfen der Balkonbesucher montiert werden und keinen Platz für Ständer beanspruchen oder andere Aufbauten notwendig sind. Wie ein Rollo lässt sich die Markise zusammendrehen und kann auch vollständig im Markisenkasten verschwinden.

Balkon Sonnen- und Hitzeschutz: Sonnensegel sind auf dem Vormarsch

Mit einem Sonnensegel ist Ihnen auf dem Balkon immer ein kühler Platz im Schatten garantiert

Obwohl man unter mehreren Markisenarten wählen kann (Fallarmmarkisen, Gelenkarmmarkisen, Korbmarkisen, Seilspannmarkisen oder Markisoletten) und einige Hersteller sogar kombinierte Markisen anbieten, gibt es auch Gründe, nach einer Alternative zu suchen. Montage und manuelle Bedienung erscheinen vielen zu aufwändig. Und wenn auch in puncto Bedienkomfort die Markisenhersteller längst aufgerüstet haben (die traditionelle Handleier ist leisen Elektromotoren gewichen, die das Ausbreiten der Markise übernehmen und sich sogar digital steuern lassen – letztendlich sogar automatisch nach programmierten Sonnenstand), so ist der Wunsch nach mehr Einfachheit unübersehbar. 

Das ist die Stunde des Sonnensegels. Es kann ebenfalls den gesamten Balkon verschatten, mit Zusatzelementen einen ausreichenden Blickschutz liefern oder einen leichten Regen abhalten. Aber es sieht einfach chicer aus. Sonnensegel verbreiten einen Hauch von Urlaub, während die Markise doch stark an die Geschäftstätigkeit von Händlern und Gastronomen erinnert. 

Zwar kann ein Sonnensegel nicht den umfassenden Schutz wie eine Markise bieten, aber die Überlegungen der Sonnensegel-Befürworter sind durchaus nachvollziehbar:

Der gebotene Schutz ist ausreichend für das, was man auf dem Balkon vorhat. Bei Starkregen will man sich dort sowieso nicht aufhalten, und an heißen Tagen sorgt das Sonnensegel selbst mit leichten Bewegungen dafür, dass sich der (manchmal auch nur gefühlte) Luftzug verstärkt.  

Mit Textilien kannst du dein Balkon gemütlich gestalten

Der absolute Vorteil ist die leichte Anbringbarkeit. Sonnensegel müssen keine Lasten tarieren und benötigen keine schweren Haken oder besondere Sicherheitsvorkehrungen. Gleichwohl ist es geraten, die Verankerung im Mauerwerk nicht zu locker anzugehen. Die fehlende Stabilität der Markisen muss ein Sonnensegel schon ausgleichen, denn es ist den gleichen Windlasten ausgesetzt.  

Im Endeffekt aber bestechen Sonnensegel aber eben durch ihre Leichtigkeit, die das angenehme Gefühl auf dem Balkon verstärkt.  

Fazit: 

Balkon Sonnen- und Hitzeschutz lässt sich mit Sonnenschirmen nur unzureichend herstellen. Markisen sind die optimale Lösung. Wer es eleganter mag, kommt auch mit Sonnensegeln gut zurecht.

So vollständig wie möglich zu verschatten ist nicht nur eine Frage des Wohlbefindens an heißen Tagen, sondern auch eine Frage der Gesundheit. Die Abwehr von UV-Strahlung gehört zu jedem Aufenthalt in der Sonne – auch wenn man auf dem heimischen Balkon leicht vergisst, dass man sich de facto im Sonnenstudio befindet. 

Dekorative Aspekte lassen sich mit allen Arten der Verschattung auf Balkonen nach dem eigenen Geschmack gestalten. Es lohnt sich, den Balkon nicht nur als „Wohn-Zutat“ zu sehen, sondern ihn von Anfang an in alle Planungen für die Wohnung mit einzubeziehen.







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  • 5. Februar 2020