Hitzeschutz von außen
Angenehmer Sichtschutz
Einfache Montage
Wiederverwendbar
Jederzeit abnehmbar
Kostengünstig

Wohnmobil: Hitze- und Sonnenschutz

Mit dem Wohnmobil zu verreisen, liegt heute voll im Trend

Ein Wohnmobil ist ein fahrbares Zuhause – und damit wechselnden Bedingungen ausgesetzt. Diese Bedingungen sind in der Regel z. B. in Sachen Hitzeschutz und Sonnenschutz beim Wohnmobil um einiges härter, als man es von Zuhause gewohnt ist. Gerade im Sommer nutzt man den Camper gern, um in den Süden zu reisen. An idyllischen Plätzen rasten, der Natur ganz nahe sein und einzigartige Eindrücke gewinnen – das sind unbedingte Vorteile auf diese Art, Urlaub zu machen.  

Die leichten Camper bringen so viel technische Ausstattung wie nötig und so viel Komfort wie möglich mit, aber in den Fragen Hitzeschutz und Sonnenschutz ist das Wohnmobil doch sehr stark auf den Fahrzeugführer angewiesen. Denn diese Punkte stehen bei der Konstruktion nicht im Vordergrund und müssen immer auf die speziellen Bedingungen vor Ort ausgelegt werden.

Das Problem Hitzeschutz und Sonnenschutz beim Wohnmobil wird bei der Fertigung typisch industriell gelöst: mit dem Einbau einer Klimaanlage, zusätzlichen Dachventilatoren oder anderen Kühlaggregaten. Sie bekämpfen ein Problem, wenn es auftritt. Aber präventiv ist der Hitzeschutz und Sonnenschutz beim Wohnmobil in der Regel nicht. Es sind technische Lösungen, die standardisiert bzw. nach Ausstattungsgrad mitgeliefert werden. 

Ein Dachventilator ist ein echter Helfer bei Hitze im Wohnmobil

Das Verfahren gleicht der Tablettenmedizin: Nimm eine Pille gegen Kopfschmerzen, und wisse, dass sich dann auch ein benebeltes Gehirn, Übelkeit oder Beeinträchtigungen bei der Fahrtauglichkeit eintreten können. Die Nebenwirkungen beim eingebauten Hitzeschutz und Sonnenschutz im Wohnmobil heißen zusätzliche Energie und Ruhestörung.

Denn für den Betrieb der Aggregate ist in jedem Falle Energie notwendig. Der Kostenfaktor mag den auf Urlaub eingestellten Reisenden möglicherweise dabei gar nicht so stören. Bekanntermaßen ist der Fahrzeugkraftstoff fast überall auf der Welt billiger als in Deutschland. Aber jedes Aggregat verursacht im Betriebszustand auch dauerhaft Geräusche, die vom erträglichen Summen bis zum scheppernden Motorenlärm reichen können.

Das aber ist für Camping absurd – Ruhe und Erholung in der Natur finden wollen, aber leider die Stress-Faktoren von zuhause mitschleppen. Die Ruhestörung betrifft zudem in der Regel nicht nur das eigene Ohr, sondern auch die von anderen Reisenden, z. B. auf einem gut gefüllten Campingplatz. Deswegen: Gerade für den Campingurlaub sind einige Präventionsmaßnahmen in Sachen Hitzeschutz und Sonnenschutz für das Wohnmobil ein echter Wert, der das Urlaubsgefühl auch richtig zum Tragen bringt. 

Hitzeschutz und Sonnenschutz Wohnmobil – was ein Camper mitbringt

Eine Klimaanlage für Ihren Wohnwagen schafft zusätzlichen Komfort

Hitzeschutz (aber keinen Sonnenschutz) für das Wohnmobil, nur eben für einen kleinen Teil des Fahrzeugs. In modernen Wohnmobilen ist die Klimaanlage für den Wohnaufbau standardmäßig vorgesehen bzw. steht als Wahlmöglichkeit in der Aufpreis-Liste.      

Ältere Modelle bzw. Ausstattungen, die den Bedürfnissen der Nutzer nicht ausreichen, lassen sich technisch problemlos nachrüsten. Allerdings sind die Kosten dafür nicht gerade gering. Da auch der knapp bemessene Platz im Wohnmobil unweigerlich beeinträchtigt würde, setzt man die Klima-Anlage denn auch gern auf das Dach. Bei einem nachträglichen Einbau ist dies sowieso die preisgünstigere Variante. Das ändert indes nichts daran, dass die Geräusche aus den Dachluken in den Innenraum dringen und der Kraftstoffverbrauch zugunsten der Stromerzeugung steigt. 

Kompressor-Klimaanlagen werden wegen ihrer sehr guten Leistung bevorzugt. Sie bringen es auf über 3.000 Watt Kühlleistung. Leistungsparameter unterhalb von 1.000 Watt helfen der Kühlung auch nur bedingt zur Wirkung. In jedem Falle transportiert man auch um die 20 kg mehr Gewicht durch die Gegend. Das Nutzen von Elektroquellen an den Parkstandorten ist absolut sinnvoll.

Wohnmobil richtig kühlen

Autarke Systeme benötigen einen zusätzlichen Generator. Damit sind weitere Kosten, Kilos, Platzverlust und Geräusche verbunden. Als Alternative bietet sich eine 12-Volt-Lösung in Form einer Verdunstungsklimaanlage an. Diese verdampft max. 3 Liter Wasser in der Stunden und kühlt das Wohnmobil um bis zu 10 Grad gegenüber der Außentemperatur. Das zusätzliche Gepäck jedoch bleibt – auch hier sind 25 kg Mehrgewicht die Regel.   

Ventilator-Dachhauben lassen sich ebenfalls mit 12-V-Technik betreiben, sind preiswerter und wiegen weniger. Ihr Funktionsprinzip in der Abführung heißer Luft aus Innenräumen resp. der Zuführung kälterer Luft von außen. Der Wirkungsgrad ist von der Drehzahl abhängig. Sie können daher auch flexibel auf die herrschenden Verhältnisse eingestellt werden. Zudem lassen sie sich mit dem Dunstabzug im Wohnmobil kombinieren. 

Dank Dachluke verbessert man die Belüftung im Wohnmobil

Dachhaube im Wohnmobil

Dem Luftzug auf die Sprünge helfen Ventilator-Dachhauben. Bei Fiamma heißen sie Turbo Vent und Turbo Vent Premium, passen in Dachlukenausschnitte von 36 mal 36 und 40 mal 40 Zentimeter Größe und verfügen über zwei Laufrichtungen sowie stufenlose Drehzahlregelung. Damit kann kühle Außenluft zu- oder heiße Innenluft abgeführt werden. Beim Luftverkehr von drinnen nach draußen dienen sich Ventilator-Dachhauben je nach Einbaulage auch als Dunstabzug für Küche oder Bad an.

Kleinere Ventilatoren im Raum machen bei geringerem Kühlungsbedarf mehr Sinn. Ihr leichtes gleichmäßiges Brummen stört kaum jemanden beim Schlafen. Sie können natürlich auch mit Batterien betrieben werden, in der Regel mit einem 8er-Satz 1.5 V. Für viele Camper ist das angenehmer, als wenn noch ein Kabel durch den Raum verläuft, oder das Gerät an verschiedenen Orten eingesetzt werden soll.  

Ganz ohne Strom kommt ein Air-Quad aus. Er bedient sich der Luftströmungen an der Dachhaube und lenkt den Wind in den Innenraum. Der Air-Quad ist ein kuppelartiges Gebilde, das höhenverstellbar ist. Damit lässt sich die gewünschte Luftzufuhr regeln. Natürlich lässt sich diese Einrichtung auch komplett schließen und hinterlässt keine Lücke im Witterungsschutz. 

Bei jeder Art Dach-Luftzufuhr muss auf Insektenschutz geachtet werden. Deshalb sind ein Fliegengitter und (bei transparenten Ausführungen) die Verdunkelungsmöglichkeit zu bedenken. Bei hochwertigen Produkte sind diese Elemente integriert. 

Stärken Sie das Immunsystem

Und hier noch der obligatorische Warnhinweis des ADAC: Vorsicht bei Klimaanlagen hinsichtlich zu großer Temperaturunterschiede. Mehr als 6 Grad Differenz zwischen und Außentemperatur sollten es nicht sein. Personen mit Kreislaufanfälligkeit sind besonders gefährdet.

 Die Gefahr einer Erkältung ist dagegen für jeden zugegen – auch bei Hitze. Körperteile, die kontinuierlich dem Kältestrom der Klimaanlage ausgesetzt sind, sind für Muskelverspannungen anfällig. All diese Unannehmlichkeiten muss man sich ja auch nicht gerade im Urlaub zuziehen. 

Hitzeschutz und Sonnenschutz Wohnmobil – Verschattung ist die beste Vorsorge

Campingplatz im Schatten suchen

Wenn die Kühlaggregate während der Fahrtzeit arbeiten – sehr angenehm und vom Geräuschpegel auch weit unter dem Motorengeräusch. Das Problem Hitzeschutz und Sonnenschutz beim Wohnmobil beginnt bei den Standzeiten. Denn erstens will man nach der schönen Fahrt nicht in die Sauna wechseln und zweitens soll eine frühe Aufheizung des Gefährts am Morgen vermieden werden.

Stellplätze im Schatten sind deshalb sehr begehrt. Auf dem Camping- und Parkplätzen sind diese Standplätze deshalb auch schnell belegt. Wenn man es sich an „stillen Orten“ aussuchen kann, sollte man trotzdem vorsichtig sein. Bei einer spätabendlichen Ankunft wird gern mal übersehen, dass das Wohnmobil am nächsten Morgen trotzdem prall die aufgehende Sonne „aufnimmt“. In gebirgigen Landschaften braucht es nicht einmal eine Baumgruppe, um bis zum Frühstück von der Sonne verschont zu bleiben. Ein kurzes Update bezüglich der Berglandschaft und des Sonnenlaufes am nächsten Tag verhilft hier zum Schatten im Schutze der Erhebungen.

Mit Sonnenschutz kommen Camper mit guter Laune durch den Sommer

Am besten sind natürlich Markisen oder Sonnensegel, die einen vollständigen Hitzeschutz und Sonnenschutz des Wohnmobil gewährleisten – egal, wo die Sonne steht oder ob man noch den Schutz einiger spärlicher Zweige auf dem Parkplatz ergattern konnte. Die textilen Verschattungselemente sind kostengünstig, leicht und schnell zu montieren. Das Beste: Sie lassen sich auch leicht als Vorzelt mit nutzen.

Rollos für Wohnmobile

Rollos für Wohnwagen

Sämtliche Fenster des Wohnaufbaus sollten mit echten Sonnenschutzrollos ausgestattet werden – also Fenster-Verschattungen, die das Sonnenlicht auch wirkungsvoll reflektieren. Für das Fahrerhaus empfehlen sich maßgeschneiderte silberne Dämmmatten. Diese Investition lohnt sich in jedem Falle, denn ein aufgeheiztes Fahrerhaus ist immer ein unangenehmer Fahrtbeginn, nicht nur in der heißeren südlichen Hemisphäre. 

Was für den Hitzeschutz und Sonnenschutz am Wohnmobil Fenster gilt, kann übrigens auch auf das ganze Fahrzeug angewendet werden. In der Regel verfügen die Camper über eine helle Außenfarbe, um bereits auf diese Art und Weise ein Zuviel an Sonnenwärme abzuwenden.

Hat die Farbe des Wohnmobils tatsächlich Einfluss auf die Wärmedurchlässigkeit?

Hellere Fahrzeuge heizen langsamer auf als dunkle. Man kann jedoch noch einen Schritt weitergehen und dem Fahrzeug einen speziellen UV-Anstrich gewähren. Die Farbe dafür enthält spezielle Komponenten für die Reflexion des Sonnenlichts und kann bis zu 90 % der einfallenden Sonnenstrahlen abweisen.

Eine spezielle Anstrichtechnik oder etwa Schutzvorkehrungen sind nicht notwendig, da es sich um handelsübliche Dispersionsfarbe handelt. Selbst auf dem Dach soll sie einen Unterschied von über 10 Grad gegenüber anderen hellen Farben ausmachen. 

Hitzeschutz und Sonnenschutz Wohnmobil – angenehme Schlaftemperaturen

Gut schlafen im Wohnmobil

Es gibt viele Mittel, um sich bei Hitze tagsüber ausreichend Kühlung zu verschatten. Wer in den Urlaub fährt, badet natürlich auch länger und ausgiebiger, zumal mit dem Wohnmobil bevorzugt Meeresstrände und Seen angefahren werden. Ein Stellplatz am Wasser ist immer gut, weil das nasse Element ein wirkungsvolles Äquivalent zur Lufttemperatur darstellt. Zudem ist bei großen offenen Flächen die Chance auf einen Windzug immer gegeben. Punktuelle Erfrischungen, Aufenthalt im Schatten, gekühlte Getränke – das Campingleben ist auch bei großer Hitze eine wahre Freude.

Schlaft ihr schon – oder wacht ihr noch? Unruhiger Schlaf auf dem Campingplatz ist keine Seltenheit

Das Problem kommt beim Einschlafen. Denn dann ist keine Abwechslung mehr möglich und man muss mit den Bedingungen klarkommen, wie sie sich tagsüber eben ergeben haben. Und da ist das Wohnmobil, so viel Sonnenabwehr man auch betrieben haben mag, gegenüber den kühlenden Mauern eines festen Hauses klar im Nachteil. Mehr als 20 Grad Nachttemperatur sind im Süden von Mai bis September gang und gäbe. Diese so genannten tropischen Nächte sorgen zuweilen auch in unseren Breiten für unerquickliche Schlafresultate.  Denn die Schlaftemperatur hat großen Einfluss die nächtliche Regeneration des menschlichen Körpers. Alle Körperfunktionen werden zurückgefahren, auch die Körpertemperatur, um die Erholung zu gewährleisten. Erhöhte Raumtemperaturen sorgen dann unsinnigerweise dafür, dass der Körper doch zu viel Aktivität entwickelt, um sich Kühlung zu verschaffen. Unruhiger und leichter Schlaf, der nicht in den von der Natur eingerichteten Tiefschlaf führt, ist dann dafür verantwortlich, dass der Erholungseffekt ausbleibt. Am meisten beschwert sich das Gehirn über den Missstand, denn seine im Schlaf bevorzugte Durchblutung ist ausgeblieben. Übellaunigkeit ist dann fast noch die leichteste Abwehrreaktion, es können aber auch Kopfschmerz und allgemeines Unwohlsein dabei herauskommen. 

Dein entspanntes Übernachten im Wohnmobil

Nichts geht über eine gute Nachtruhe

Die ideale Schlaftemperatur liegt um die 18 Grad, eher ein bis 2 Grad darunter, und die lässt sich in tropischen Nächten einfach nicht erreichen – es sei denn, man selbst und alle anderen Umwohnenden trainieren sich auf das Schlafen mit Ohrstöpseln, um von den Geräuschen der Klimaanlagen nicht beim Schlafen beeinträchtigt zu werden.

Aber es geht auch anders.

Wenn mit allen Verschattungs- und Kühlvarianten am Tage die Aufheizung des Wohnmobils über 30 Grad verhindert worden ist, lässt sich dem Körper mit einem einfachen Mittel eine gute Schlaftemperatur suggerieren: mit Kühlmatten. Diese Kühlmatten sind mit einem speziellen Gel gefüllt, das (in dem Fall: wohlige) Kühle abgibt.  

Wie man sich bettet, so schläft man. Noch besser: man tut sogar etwas für die Kühlung, wenn auch nicht aktiv. Die Kühlmatten funktionieren einfach durch den Druck, den das Körpergewicht auf sie ausübt. Kein Kühlaggregat, kein Strom, kein Geräusch – und der Körper kann sich unbeeinträchtigt der Erholung im Schlaf widmen. Denn seine unmittelbare Umgebung bietet die gewünschten Temperaturen für die Regeneration.

Das gilt im Übrigen auch für den besten Freund: den Hund. Auch sein Organismus leidet unter der Hitze, und auch für ihn ist der erholsame Schlaf wichtig. Eine Kühlmatte als Schlafuntergrund – und auch die Vierbeiner sind gut gelaunt im Urlaub. 

Luftfeuchtigkeit senken

Die perfekten Bedingungen für das Schlafen erreicht man, wenn man nicht nur die Temperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit im Raum auf erträgliche Werte bringt. In jeder Nacht steigt die Luftfeuchtigkeit und bei Hitze in engen Räumen sorgen die Schweißausdünstungen dafür, dass die idealen 50 – 60 % schnell überschritten werden. Das kann man ganz ohne Hightech, mit einem guten alten Hausmittel verhindern: eine kleine Schale Salz, im Schlafraum platziert, zieht die Feuchtigkeit aus der Luft und sorgt zudem noch für ein atemfreundliches Raumklima.

Hitzeschutz und Sonnenschutz Wohnmobil – das Fazit

Urlaub in der freien Natur

Beim Hitzeschutz und Sonnenschutz für das Wohnmobil sollte man sich nicht allein auf die eingebauten (oder noch einzubauenden) Kühlaggregate im Fahrzeug beschränken. Alles, was zur Sonnenreflexion und Verschattung beiträgt, sind willkommene Helfer, um den Urlaub im Wohnmobil richtig zu genießen – besonders, wenn es in den heißen Süden geht.

Vom UV-Anstrich des Fahrzeugs über Markisen und Sonnensegel bis hin zu Sonnenschutzrollos sollte alles eingesetzt werden, was die Aufheizung tagsüber verhindert. Damit ist in jedem Falle viel gewonnen. Entweder müssen dann die Kühlaggregate weniger leisten oder man kommt ganz ohne sie aus. Letzteres ist das eigentliche Ziel. Denn Energie- und Emissionen sparen kommt bei Geräten mit Motor oder Stromantrieb besonders gut, und die Qualität der Erholung ist ohne die üblichen Zivilisationsgeräusche weitaus besser als mit ihnen. Vor allem ist es dem Urlaub in der Natur angemessen.

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