Hitzeschutz von außen
Angenehmer Sichtschutz
Einfache Montage
Wiederverwendbar
Jederzeit abnehmbar
Kostengünstig

Category Archives for "Uncategorized"

Sonnenschutz Lamellen

Lamellenvorhänge zum Sonnenschutz können in jedem Raum genutzt werden

Lamellen bzw. Lammelensysteme sind die Königsklasse im Sonnenschutz. Das nur auf den ersten Blick ihre exklusive Optik. Denn Lamellen verfügen auch über eine großartige Variabilität. Nicht nur, dass Sonnenschutz Lamellen innen wie außen eingesetzt werden können – sie bilden auch Systeme, die in sich selbst oder auf äußere Parameter bezogene Veränderungen reagieren können.

Ganz zu schweigen natürlich von den unterschiedlichsten, oft edlen Materialien, die man für Sonnenschutz Lamellen einsetzt. Denn natürlich steht auch hier der optimale Hitzeschutz im Vordergrund. Aber: kaum ein anderes Mittel wirkt so mit einer so ansprechenden Optik in Räumen und an Fassaden, wie Sonnenschutz Lamellen.

Sonnenschutz Lamellen – das Prinzip

Schon in der Antike (das Wort „Lamelle“ kommt aus dem Lateinischen) machte man sich die Wirkung von Lamellen zunutze, sei es, um einen kontinuierlichen Hitzeschutz zu installieren oder z.B. Strömungen zu steuern. Denn das zu Grunde liegende Prinzip ist die variable Veränderung von Flächen – sei es in der Größe oder im Verlauf ihrer Richtung. Entsprechend viele (für die jeweilige Aufgabe definierte) Streifen oder Scheiben können als einheitliches Ganzes, ineinander greifende Module oder als separat agierende Einzelteile eingesetzt werden. Das System ist in sich veränderbar und kann auf unterschiedliche Anforderungen reagieren. Diese Flexibilität macht es auch heute noch für technische Anwendungen interessant, von der Elektrotechnik bis zur Neuromedizin.

Die Natur ist der Erfinder der Lamellen

Erfunden hat das Ganze aber nicht der Mensch, sondern (wie alles Geniale) die Natur. Natürliche Lamellen kennen wir von den Fruchtkörpern der Ständerpilze. Auf der Unterseite des Hutes von Blätterpilzen findet sich oft ein Lamellen Radialsystem, das die Fruchtschicht überzieht. Denn diese ist davon abhängig, dass möglichst viele Sporen auf ihr landen, um die Fortpflanzung zu sichern. Aus wenigen Quadratzentimetern Landefläche werden dank der Lamellen bis zu einem Quadratmeter. Mit dieser geschickten Oberflächenvergrößerung lassen sich entsprechend mehr Sporen „einfangen“ und die Überlebenschancen der jeweiligen Pilzart extrem erhöhen.

Künstliche Lamellen sind jedermann von Motor-Kühlern bekannt. Hier wird die immense Vergrößerung der Oberfläche zum Ausgleich der Temperaturen aus dem Verbrennungsprozess genutzt. Lamellensysteme sind stabil und bringen meist eine Material- bzw. Gewichtsersparnis. Die verstellbare Variante findet sich bei den Sonnenschutz Lamellen, die z.B. nach dem Einfallwinkel des Lichts gesteuert werden können.

An Außenfassaden wird oft eine fixe Variante von Sonnenschutz Lamellen verwendet. Aber je nach  Baustoff können diese auch beweglich sein. Glaslamellen z.B. werden in der Architektur für beides eingesetzt – als fest stehendes Gestaltungsmittel oder als bewegliche Belüftung. In jedem Falle dienen sie natürlich als Sonnenschutz Lamellen.

Sonnenschutz Lamellen – vertikal oder horizontal?

Großlamellen für Außenfassaden

Ob außen oder innen am Fenster – Sonnenschutz Lamellen lassen sich sowohl vertikal als auch  horizontal montieren. In beiden Fällen bleibt auch die Option „feststehend“ oder „beweglich“ erhalten – solange es sich nicht in die Architektur integrierte fest verbaute Elemente handelt.

Die Frage der Raum- bzw. Fassadenwirkung spielt oft die entscheidende Rolle bei der Wahl. Aber ob die Sonnenschutz Lamellen vertikal oder horizontal angebracht sind, ergibt sich auch aus ganz praktischen Erwägungen. Die horizontale Variante muss in der Regel dichter geschlossen werden Denn sie lässt über die gesamte Breite der Fensterfront Raum für den Einfall der Sonnenstrahlen – eben über den gesamten Horizont. „Entlastung“ gibt es nur, wenn die Sonne im Zenit steht, und nur der obere Teil des Fensters verschattet werden muss. 

Horizontale Lamellen liegen voll im Trend

Horizontale Sonnenschutz Lamellen werden daher bevorzugt in festen Außenelementen für den Lichtschutz eingesetzt. Die Variante ist von den traditionellen Außenflügeln der Fenster in südlichen Ländern bekannt. Hierzulande ist sie vor allem für die Südseite eines Hauses geeignet, auch wenn die Sonne bei uns nicht so hoch in den Zenit steigt wie am Mittelmeer. Die vertikale Verschattung hat den Vorteil, dass sie nur während der Zeit der direkten Sonneneinstrahlung eingesetzt werden müssen. Die Ost- oder die Westseite eines Hauses bleibt naturgemäß nach ein paar Stunden von der ständig weiter wandernden Sonne verschont und kann den Rest des Tages vom natürlichen Schatten profitieren. Ein System von Sonnenschutz Lamellen an großen Fensterfassaden kann natürlich auch ganz genau nach dem Sonnenstand gesteuert werden.

Sonnenschutz Lamellen – die Frage des Materials

Individuell gestalten: Lamellen aus Bambus, Holz, Leder, Stoff oder Aluminium

Bei keinem anderen Verschattungselement ist die Materialbreite so groß wie bei Sonnenschutz Lamellen. Kein Wunder – bietet die Struktur doch wunderbare Möglichkeiten der Innenraum – bzw. der Fassadengestaltung. Wer einen großzügigen Innenraum mit breiter Fensterfront vor den Sonnenstrahlen schützen will, entscheidet sich gern für die Sonnenschutz Lamellen. Denn sie bieten eine zusätzliche Gestaltungsebene. Je mehr Quadratmeter das betrifft, umso wichtiger. Moderne Büros mit funktionaler Einrichtung haben es hier relativ einfach. Da auch das Mobiliar oder die technischen Geräte aus Kunststoff oder Metall sind, fallen Sonnenschutz Lamellen mit entsprechender Beschichtung nicht gegen das Ambiente im Raum ab. Kunststoff oder Metall als Träger für diese Beschichtungen gewährleisten auch die beste Reflexion des Sonnenlichtes.      

Aber ein Raum mit Antiquitäten oder einfach nur mit einer behaglichen Holzausstattung erzeugt automatisch einen optischen Gegensatz zu den modernen Werkstoffen. Natürlich gibt es Sonnenschutz Lamellen in allen möglichen Materialien und Formen. Aber deren Beschaffenheit kann eben auch Absorption und Reflexion beeinflussen. Auch die Frage des Verdunkelungsfaktors ist eng mit dem Material verbunden. Wie hell soll es im Zimmer sein? Bei gleißender Sonne am Horizont sind abgedunkelte Innenräume schon sehr entspannend. Wer in diesem Umfeld aber konzentriert am PC arbeiten muss, wird eher eingeschläfert.

Sonnenschutz mit Glaslamellen

Eine angenehme Variante verspricht der Einsatz von gefärbtem Glas als Sonnenschutz Lamellen. Selbst im geschlossenen Zustand werden die dahinter liegenden Räume nicht zu sehr verdunkelt. Glas kann jedoch bei permanenter Einstrahlung Überhitzungen nicht vermeiden – es sei denn, es handelt sich um ein hoch spezielles (und damit eben auch hochpreisiges) Angebot.

Jeder, der Sonnenschutz Lamellen einsetzen will, sollte deshalb die verschiedenen Faktoren im Vorfeld abwägen. Denn nach der Entscheidung für ein System ist dieses nicht mehr veränderbar. Ist das gesamt Haus durch das äußere Umfeld gut verschattet oder wenigstens einer der Räume, so muss nicht das Optimum an Reflexion und Absorption der Sonnenstrahlen erreicht werden.

Dann können dekorative Überlegungen gern den Vorrang haben. Passt modernes Material gut zur Inneneinrichtung lässt sich ohne weiteres das Maximum an Sonnenschutz herstellen. Braucht ein traditionell eingerichteter Raum viel Licht, ist auch immer ein Kompromiss bezüglich des Materials möglich. Beispielsweise muss in Arbeitsräumen nicht zwingend die Sicht nach außen gewährleistet sein, und der Blendschutz wäre eine zusätzliche angenehme Komponente.  

Sonnenschutz Lamellen – welche Arten gibt es?

Im Inneren eines Hauses lassen sich die verschiedensten Materialien, Formen und Größen von Sonnenschutz Lamellen einsetzen. Das trifft generell auf horizontale oder vertikale Systeme zu. Denn Sonnenschutz Lamellen werden immer in Systemen zusammengefasst. Größe oder Stabilität hängen natürlich von den Materialeigenschaften ab. 

Auf bis zu 70 cm Breite bringen es so genannte Großlamellen aus Glas, Holz oder Metall. Sie sind ganz nebenbei auch perfekte Träger für die neue Smart Technologie. Dank Licht-Prismen oder Photovoltaik-Zellen können sie so z.B. ständig dem Sonnenstand folgen und die Sonnenschutz Lamellen im optimalen Winkel halten. Die Sensor-Steuerung kann natürlich auch auf das individuelle Empfinden ausgerichtet werden. Mit Großlamellen-Systemen lässt sich ein optimales Lichtmanagement für ganze Bürokomplexe realisieren. Sie werden den architektonischen Vorgaben angepasst und entwickeln ein ästhetisches Eigenleben an der Fassade. Einwandige Großlamellen lassen den Blick nach außen ungehindert zu, obwohl sie effektiv verschatten. Hohlkörper-Lamellensystemen, vertikal oder horizontal angebracht, erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten. Gleichzeitig steigt die Energieeffizienz.

Passend für jedes Büro

Mit sinnvoll geplanten Lösungen sparen Sie Heizkosten und beeinflussen Ihr angenehmes Raumklima. Auf der anderen Seite der Skala stehen die sehr leichten Sonnenschutz Lamellen, wie z.B. die eleganten Lamellenraffstore. Hier gibt es Dutzende Varianten von Fädelung oder Form, von funktionaler Lichtlenkung bis zur verspielten Bördelung. Sie sind entsprechend weniger widerstandsfähig und nur in Innenräumen einsetzbar.

Diese Sonnenschutz Lamellen lassen sich auch manuell in alle erdenklichen Stellungen bringen, sogar wenden. In der Regel sorgen Kugelkette und Schnurzug für die richtige Handhabung. Viele Modelle können allerdings auch über einen Elektromotor bedient werden.

Neben den geraden Sonnenschutz Lamellen gibt es auch die so genannten Wave Lines: geschwungene Lamellen. Textile Lamellen sind in allen denkbaren Stoffmustern zu erhalten, dazu auch in den Kategorien „schwer entflammbar“, „abdunkelnd“, „feuchtraumgeeignet“ oder mit Filter-Funktion.

Heizkosten sparen

Grünglaslamellen bestehen aus grün eingefärbtem Verbundsicherheitsglas. Sie werden als feststehende Elemente eingesetzt, die kein Sonnenlicht durch das Fenster lassen. Gleichwohl bleibt ein ausreichender Tageslichteinfall gewährleistet bleibt. Sie lassen auch im geschlossenen Zustand die Sicht nach außen zu. Lochblechlamellen sind – immer unterschiedlichen Maß – perforierte Sonnenschutz Lamellen. Die kleinen Öffnungen im Material lassen die Fläche nahezu transparent erscheinen. Auch diese originelle Variante verhindert Überhitzung oder unangenehme Blendeffekte.

Sonnenschutz Lamellen – das Fazit

Lamellen reduzieren eine intensive Sonneneinstrahlung und bieten somit einen optimalen Sonnenschutz

Mit Sonnenschutz Lamellen sind der dekorativen Ader der Anwender kaum Grenzen gesetzt. Bei sehr gutem bis ausreichendem Schutz vor dem Sonnenlicht (je nach Material und Einsatzart) liegen die Vorzüge eindeutig in der ästhetischen Wirkung. Gerade auf großen Fensterfronten werden Sonnenschutz Lamellen zum echten Mitgestalter der Inneneinrichtung oder – wie in der neueren Architektur immer öfter eingesetzt – an ganzen Fassaden.

Für jeden Raum lässt sich auch die passende Form der Verschattung durch Sonnenschutz Lamellen finden. Das Spezielle des Mobiliars, dominierende Farben oder geometrische Formen im Raum lassen sich an breiten Fensterfassaden wirkungsvoll ergänzen. Das gilt natürlich auch im Kleinen. Stellen sie sich einen ausgefallen gestalteten privaten Raum in Rot-Weiß-Optik vor. Mit entsprechenden Sonnenschutz Lamellen reißt das Fenster kein Loch in die ausgeklügelte Wohnlandschaft, sondern runden sie im geschlossenen Zustand total ab. Die kleinen Schlitze für gewünschten stärkeren Lichteinfall bleiben trotzdem diskret im Hintergrund.    

Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 26. Mai 2020

Hitzeschutz für’s Fenster

Sonnenuntergang Fenster

Romantischer Ausblick aus dem Dachfenster

Wohnen unterm Dach ist eine idyllische Sache. Ob modern ausgebaute Schrägen mit Dachfenster oder den Wohnraum rustikal in das Holzgebälk integriert – ein bisschen Romantik ist immer dabei.
Sobald es aber Sommer wird, ist es mit dem angenehmen Leben unter dem Dach vorbei. Unerträgliche Hitze, Trockenheit und Staubbildung verwandeln das vormalige Paradies in einen höchst unangenehmen Lebensraum. Gute Dach-Dämmung kann Abhilfe schaffen – aber wo bleibt der Hitzeschutz für die Dachfenster? Ohne Hitzeschutz für Dachfenster bleibt auch eine kühlende Dämmung mangelhaft. Denn die Glasscheiben in der Dachhaut wirken wie ein Fokus für die Sonnenstrahlen und wie Hitze-Einfallskanäle, die den Dämmschutz unterbrechen.

Wer sich auch in den wärmeren Jahreszeiten unterm Dach wohlfühlen will, braucht in jedem Falle den Hitzeschutz für Dachfenster.



Klemmrollo

Dachfenster Rollo ohne Bohren

Hitzeschutz für Dachfenster ohne Bohren – einfach und preiswert

Am besten wird der Hitzeschutz für Dachfenster ohne Bohren innen angebracht. Durch die Haft+Anker Montage ergeben sich stabile Anbringung und einfache Handhabung des Rollos gleichermaßen. Nicht nur der der Montage Aufwand verringert sich, sondern auch das Material für den Hitzeschutz am Dachfenster wird günstiger. Denn es muss dann keine Resistenz gegen Witterungsunbilden aufweisen und läuft auch nicht Gefahr, von ständigen Windangriffen aus der Verankerung (oder Verklebung) gerissen zu werden. Der Hitzeschutz Dachfenster ohne Bohren schont auch den Rahmen des Fensters oder die Wand des Raumes.

Dazu ergibt sich ein weiterer Vorteil:

Rollos als Schmuckelement in Räumen nutzen

Beim Hitzeschutz Dachfenster ohne Bohren kann das Design der Rollos variabel auf die Einrichtung und den Charakter der Räume abgestimmt werden. Von der Farbe über Strukturen bis hin zu Schmuckelemente, die sich im Raum wiederfinden, kann der Hitzeschutz am Dachfenster innen die Optik ergänzen.

Wer seine Innenausstattung total auf modern ausgelegt hat, kommt mit einfachen klaren Linien- oder Flächen-Optik auf dem Dachfenster Hitzeschutz sehr unproblematisch zu der gewünschten Raumwirkung. Liebt man es etwas romantischer oder verspielter, kann eine entsprechende Ornamentik die Atmosphäre im Zimmer unterstützen. Hitzeschutz für Dachfenster, der ohne Bohren angebracht werden kann, gibt es in vielen Farben und Designs. Letztendlich lässt sich der preisgünstige Hitzeschutz innen für kleines Geld auch an eine neue Innen-Einrichtung anpassen. Bei der Frage, wie sich der Hitzeschutz am Dachfenster am günstigsten bewerkstelligen lässt, hat der Hitzeschutz Dachfenster ohne Bohren eindeutig die Nase vorn.


Hitzeschutz für Dachfenster innen – die besten Varianten

Schienen Rollos

Rollos für Dachfenster mit Schienen

Rollos und Folien bieten auch für Dachfenster Hitzeschutz. Sofern sich das Dachfenster in einer Gaube befindet (also wie ein Fassadenfenster senkrecht steht), entfalten hier auch Plissees ihre funktionelle und optisch schöne Wirkung.

In der Regel sind Dachfenster jedoch in jenem Grad geneigt, wie sie der Neigung des Daches folgen. Üblicherweise bewegt sich dieser Faktor zwischen 30 und 45 Grad.
Das hat zum einen die Folge, dass die Sonnenstrahlen in einem viel höherem Winkel einfallen. Über lange Zeiträume am Tag bewegen sich diese Werte um die 90 Grad – also ein fast senkrechter Einfall der Sonnenstrahlen. Entsprechend heißer wird es dann auf der Fläche, wo sie auftreffen. Was bei Solarmodulen deutlich Ertragssteigerungen bringt, ist für den Dachwohnungsbesitzer eher eine zusätzliche Belastung. Umso dringender ist natürlich der Hitzeschutz für Dachfenster – innen wie außen.

Schutzfolie Fenster

Fensterfolien als Hitzeschutz

Zum anderen benötigen Hitzeschutz Rollos, die an Fenstern parallel der Dachneigung verlaufen, eine Halterung. Denn sonst würden sie, wie schon beim Plissee erwähnt, einfach nur senkrecht in den Raum hinein hängen. Das Plissee entfaltet seine Wirkung nur, wenn es gerade nach unten hängen kann – ein Hitzeschutz Rollo dagegen muss an die geneigte Ebene angepasst werden. Folien lassen mehr Licht in das Zimmer. In der Regel aber sind sie nicht ablösbar und sorgen somit auch im Winter für weniger Lichteinfall. Welchen Hitzeschutz für Dachfenster man innen wählt, hängt letztlich von einer Abwägung der Vor- und Nachteile der jeweiligen Variante ab.


Hitzeschutz Rollo für Dachfenster

Schutz vor Sonne mit Rollos

Bei hoher Sonneneinstrahlung – Rollos runter

Bei den Rollos ist die Sache klar: Heiße Sonnenstrahlen – Rollo runter. Die Verdunkelung des Zimmers ist einkalkuliert, zumal die Rollos mit ihrer Sonnenstrahlen abweisenden Funktion auch in dunkleren Farben gehalten sind. Hat sich der akute Strahlungseinfall irgendwann erledigt, wird das Rollo wieder hoch gezogen, und im Raum herrscht das normale Tageslicht. Insbesondere, wenn Hitzeschutz Rollo am Dachfenster nur für ein paar Stunden am Tag benötigt wird, ist es der bessere Dachfenster Hitzeschutz innen. Das trifft normalerweise für Fenster an der Ost- und Westseite eines Gebäudes zu, lässt sich aber bei Dachfenstern leider nicht so pauschal übernehmen. Denn die Schräglage ganz oben auf einem Gebäude sorgt für eine fast vollständige Rund-um-Erreichbarkeit durch die Sonnenstrahlen, einzig und allein modifiziert durch den Winkel der Dachschräge. Mit dem Hitzeschutz Rollo am Dachfenster muss man sich auf ein dauerhaftes Maß an Funktionslicht im Raum einstellen. Wenn das Rollo oben bleiben soll, brauchte es schon Unterstützung durch partielle Verschattung von außen, wie sie zum Beispiel durch umstehende Gebäude, Dachaufbauten oder eben Hitzeschutz für Dachfenster von außen gegeben werden kann.

Kälteschutz Räume

Kälteschutz durch Rollos im Winter

Im Winter und in den kühleren Jahreszeiten ist das Hitzeschutz Rollo am Dachfenster klar im Vorteil. Denn es gewährleistet nicht nur kompletten Wärmeschutz, sondern auch eine bessere Energiebilanz. Da die Dachfenster-Scheiben nicht dauerhaft auf Strahlungsabweisung stehen, wird auch die jahreszeitlich bedingt geringer einfallende Sonnenenergie für die Innentemperatur verwertet.


Dachfenster Hitzeschutz innen – Vorteile und Nachteile von Folien

Fensterfolie

Geschäftsgebäude nutzen überwiegend Fensterfolien

Hitzeschutz für Dachfenster innen durch Folien ist effizienter, als viele glauben. Die meisten Folien, die im Handel sind, bieten sogar einen sehr guten Hitzeschutz. Die damit beschichteten Dachfenster verringern die auftreffende Sonnenstrahlung meist um 80 Prozent, in vielen Fällen noch um einiges mehr. Ihr Einsatz als Dachfenster Hitzeschutz innen ist rein kühltechnisch eine gute (und preiswerte) Investition. Sie können den Aufenthalt in Dachräumen so erträglich machen, dass auf die Kühlung durch eine Klimaanlage verzichtet werden kann.

Sonnenschutzfolien setzen sich aus mehreren Schichten zusammen, von denen viele wiederum noch sehr dünn mit Metall bedampft sind. Dadurch kommt ein mehrfacher Reflexionseffekt zustande, der die auftreffende Strahlung mit höchster Effizienz wieder abweist. Ein Teil dieser Reflektionen kann allerdings auch Spiegeleffekte in den Raum hinein verursachen, für den dieser Dachfenster Hitzeschutz innen gedacht ist. Damit kommt jedoch nur eine optische Irritation zustande. Die Hitzestrahlung blockieren Sonnenschutzfolien trotzdem fast vollständig.

Der größte Nachteil von Sonnenschutzfolien als Dachfenster Hitzeschutz, innen wie außen:

Energieverbrauch

Mehr Energieverbrauch durch dauerhafte Nutzung von Rollos

Es wird dauerhaft dunkler im Raum. Da die Schutzfolien weniger Sonnenenergie passieren lassen, sinkt auch die Lichtdurchlässigkeit.
Gerade Dachausbauten sind nicht auf großzügigen Lichteinfall ausgelegt. In der Regel liegen die Dachfenster sogar noch unter der Dimensionierung, die für Wohnräume üblicher Weise vorgesehen ist. Die ohnehin geringere Versorgung mit Tageslicht führt mit einem Dachfenster Hitzeschutz innen bereits bei bewölktem Himmel zu noch deutlicheren Einbußen. Es muss öfter das Licht eingeschaltet werden.



Nachteil von Sonnenschutzfolien

Heizungskosten

Mehr Kosten bei an Heizung ohne Nutzung von Rollos im Winter

Aber nicht nur der Mehrverbrauch an Energie für die Beleuchtung, sondern auch die Energiekosten für die Heizung steigen: Mit der ganzjährigen Strahlungsabweisung muss mehr Energie im Haus aufgewendet werden, um angenehme Temperaturen zu erzeugen. Die Unterstützung durch die Herbst-, Winter- und Frühlingssonne entfällt fast vollständig.

Natürlich gibt es auch Folien mit geringerer Hitzeschutzwirkung, die für bessere Lichtverhältnisse sorgen können. Ob sie sich für den vorgesehenen Raum eignen, muss sozusagen im Selbstversuch herausgefunden werden. Denn das gute Gefühl im Raum kann nur der Bewohner selbst empfinden. Die Variationsbreite bei Folien für gleichzeitig gute Lichtverhältnisse und Hitzeschutz Dachfenster innen ist freilich begrenzt. Sie können beispielsweise keinen optimalen Blendschutz an PC-Arbeitsplätzen oder gute Bedingungen für die intensive Wahrnehmung von Kunstgegenständen gewährleisten. Das ist nur in der Kombination Rollo – Funktionslicht möglich.

Fensterfolie

Mehrere verschiedene Schichten bei Fensterfolien

Aber die genialen Effekte als Hitzeabwehr machen Folien wie Rollos als Hitzeschutz Dachfenster innen zur preisgünstigsten und optisch attraktivsten Variante.
Apropos „optisch attraktiv“: Das Aufbringen der Sonnenschutz-Folien will gekonnt sein. Es ist nicht so einfach, ein ansehnliches Ergebnis zu erzielen. Praktisch veranlagte oder handwerklich begabte Menschen sind hier eindeutig im Vorteil.


Hitzeschutz Dachfenster Velux

Velux Rollo

Velux hat eine breite Produktpalette

Die Marke VELUX repräsentiert die Produkte des weltweit größten Herstellers von Dachfenstern. Seit über 75 Jahren überzeugt Velux mit seinem Namen – den „VE“ steht für „Ventilation“ (also frische Luft), und das lateinische LUX bedeutet schlicht und ergreifend „Licht“. Hanseatische Pragmatik und nordische Noblesse machen die Produkte von Velux so gefragt. Logisch: die Firmengründung kommt aus Dänemark, der Sitz der Velux Deutschland GmbH ist Hamburg.
Neben Dachfenstern umfasst die Produktpalette auch anspruchsvolle Dachfensterlösungen für flache und geneigte Dächer. Kein Wunder also, dass Deutschlands Dachausbauten besonders gern mit Velux vorgenommen werden.

Für den punktuellen Einsatz wird gern das VELUX Flachdach-Fenster genommen. Diese universale und hochwertige Produktlösung für flache und flach geneigte Dächer ist von vorn herein mit einem Hitzeschutz erhältlich. Der Hitzeschutz für Dachfenster von Velux kann aber auch nachträglich eingesetzt werden. Das dafür eingesetzte Material bleibt in jedem Falle unversehrt, denn dieses Velux Fenster ist nach GS-BAU 18 durchsturzsicher.

Flachdachfenster

Flachdachfenster von Velux

Geht es um großflächige Tageslichtlösungen in Dachräumen, kommt das System „Modular Skylights“ zum Einsatz. Alle Komponenten sind vorgefertigt und überzeugen mit einem eleganten Design – inklusive Hitzeschutz Dachfenster Velux.

 

 



Hitzeschutz für Dachfenster von Velux

Hitzeschutz am Balkonfenster

Dachloggia mit Hitzeschutz Rollos versehen

Die Standard-Dachfenster für geneigte Flächen gibt es bei Velux automatisch, manuell bedienbar, in Klapp- oder Schwingtechnik. Man die Wahl zwischen der Obenbedienung bei den Schwingfenstern (vorteilhaft, wenn der Zugang zum Fenster z. B. durch Möbel verstellt ist) und den Unten-Öffnungsgriff bei den Klapp-Schwing-Fenstern. In jedem Falle lassen sie sich alle einfach bedienen, einschließlich dem Hitzeschutz für Dachfenster von Velux.

Besonders beliebt ist Velux wegen seiner originellen Lösungen, wie z.B. das Velux Cabrio. Hierbei wird ein beliebiges Dachfenster durch eine einfache Idee zum Mini-Balkon. Indem der obere Teil des Fensters bis zu 45° aufgeklappt werden und der untere Fensterteil heraus gedrückt werden kann, entsteht ein kleiner Austritt. Selbstverständlich klappt bei diesem Vorgang auch ein Geländer mit heraus. Im Schließzustand Zustand wirkt das Velux Cabrio wie ein normales Dachfenster.
Entsprechend kann es dann auch den Hitzeschutz für ein Dachfenster Velux tragen. Das Prinzip kann bis zum kompletten Dachbalkon erweitert werden. Es ist besonders fort geeignet, wo die geringe Höhe der Dachschräge nutzlosen Raum entstehen lässt. Der Balkon verspielt im Vergleich zur Dachloggia keine wertvolle Wohnfläche. Mit Zusatzelementen von Velux lässt sich der Raum noch erweitern. Die möglichen Fensterkombinationen bei größeren Balkons bringen auch im geschlossenen Zustand mehr Licht – und sind mit dem Hitzeschutz Dachfenster Velux auch keine unerwünschte Wärmequelle.

Notausgang

Notausstieg Dachfenster

An den Hitzeschutz für Dachfenster von Velux solle man auch denken, wenn es um Funktionsfenster geht, z.B. um Ausstiegs- und Notausstiegsfenster oder Fenster im Dach mit Türfunktion. Bei Velux sind diese Sondermodelle natürlich als Schornsteinfeger-Ausstieg vom Fachausschuss BAU geprüft und tragen das BG-Prüfzeichen.
Um sie als Hitze-Einfallskanal auszuschließen, sollten sie aber auch den Hitzeschutz Dachfenster Velux tragen.


Hitzeschutz für Dachfenster – Lüften ist ein ernstes Thema

Ventilator

Durchzug wie Ventilatorluft

Der gebräuchlichste Hitzeschutz, den Dachfenster bzw. alle Fenster und Türen im Hause bringen, ist der so genannte Durchzug. Kann die Luft schneller Räume durchmessen, bewirkt die Luftzirkulation Kühlung. Der Effekt ist mit dem Ventilator sozusagen optimiert.

Die Wirkung mag man erst einmal als angenehm empfinden – aber sie ist gefährlich.
Durch den ständigen, leichten Luftzug tritt eine schleichende Auskühlung des Körpers ein. Denn für die Kälterezeptoren der Haut ist der Impuls des Luftzuges zu schwach, als das er eine Reaktion auslöste. Entsprechend gewöhnt sich der Körper an die sinkende Temperatur, ohne Abwehrmaßnahmen einzuleiten. Eigentlich müsste die Wärmeproduktion angekurbelt werden – stattdessen verengen sich die Blutgefäße in der Haut. Mit verringerter Durchblutung ist kein thermischer Aufbau möglich.




Was hat das für weitere Auswirkungen auf den Körper?

Transportweg Blut

Bluttransport wird erschwert

Zudem wird der Transport von Stoffen im Blut erschwert – für anfällige Immunsysteme eine echte Belastung. Wer schon einen Infekt in sich trägt, hat durch die Zugluft für den Auslöser gesorgt. Auch die Muskeln können sich verspannen, weil ihnen die Kühlung benötigte Wärme entzieht. Zuerst jedoch kühlen jene Körperstellen aus, die direkt dem Lufteinfluss ausgesetzt sind. Eine schnelle und bekannte Wirkung ist die am Hals, wo die Temperatur der Rachenschleimhaut gesenkt wird. Die Folge ist die Austrocknung dieses Schutzschildes gegen Viren. In der Regel folgt alsbald eine Erkältung. Als Langzeit-Folge können sich Gelenkschmerzen oder Entzündungen der Bindehaut bzw. des Mittelohrs entwickeln.

Regelmäßig Lüften ist nicht nur gut für Räume

Diese Art des Lüftens ist also tabu. Aber bei den heißen Temperaturen im Sommer sind auch die üblichen Lüftungsempfehlungen stark eingeschränkt. Kontinuierliches leichtes Anklappen der Dachfenster? Hitzeschutz ist das nicht. Denn die schwül-warme Sommerluft ergießt sich dann den ganzen Tag über in den Raum und heizt ihn auf. Tatsächlich sinnvoll ist nur die Lüftung innerhalb bestimmter Zeitfenster – etwa spät in der Nacht oder am frühen Morgen. Im Übrigen sind auch Ventilatoren auf Hochtouren ein probates Mittel, wenngleich nur für begrenzte Zeit. Aber der Luftzug, den sie in Gang setzen, ist dann so stark, dass die Hautrezeptoren die Kühlung registrieren und das Wärmemanagement des Körpers in Gang setzen. Kühlere Dachräume in der sommerlichen Hitze lassen sich am besten über den Hitzeschutz der Dachfenster realisieren.






Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 26. Mai 2020

Tipps gegen kommende Hitze

Tipps gegen kommende Hitze

Der Sommer 2018 gehört zu dem trockensten Sommer in Deutschland

Deutschland muss sich auf höhere Temperaturen einstellen – und zwar sehr schnell. Denn Mitteleuropa gehört zu jenen Regionen der Erde, denen die allgemeine Erderwärmung Wetterphänomene beschert, die sich extrem vom gewohnten Gang der Dinge unterscheiden. Das fragile System aus Meeres- und Festlandsluft kippt sehr leicht, wenn eine Seite die Dominanz erlangt. Die „stehenden Hochs“ von 2018 sind noch gut in Erinnerung – das letzte Jahr brachte bereits den zweiten „Jahrhundertsommer“ nach nur 15 Jahren. 

Auch 2019 stehen die Zeichen wieder auf kommende Hitze, aber wenigstens die Statistik spricht gegen einen neuen Rekord. Allerdings liegt die Marke bereits sehr hoch, so dass auch weniger rekordverdächtige Sommer es ganz schön (sprich: Hitze) in sich haben können.

Ein untrügliches Zeichen des veränderten Wetters ist 2019 schon eingetreten: der ansatzlose Übergang von kühlen Temperaturen auf sofortige sommerliche Hitze, deren Temperaturen bereits im Rahmen der Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes liegen. Zwar vier Wochen später als 2018 – aber der Sommer kann wieder sehr lang werden.

Was tun bei Hitze?

Die Tipps gegen kommende Hitze – bisher als Zwischenlösung für heiße Zeitetappen angesehen – sind im Begriff, echte Lebensbegleiter zu werden. Sicherlich ist es noch nicht notwendig, das gesamte tägliche Tun auf heiße Temperaturen abzustimmen. Für den Hauptteil der deutschen Bevölkerung im erwerbstätigen Alter hält sich die Gefahr ohnehin in Grenzen – auf Grund zweier ganz simpler Gegebenheiten: normale körperliche Leistungsfähigkeit und weit überwiegender Aufenthalt in Räumen. Denn sonnengeschützte Wohn- und Arbeitsräume machen den übergroßen Anteil des Hitzeschutzes aus. Der gute alte Spruch „My home is my castle“ bekommt so eine völlig neue Bedeutung. Er bzw. das Zuhause oder die Arbeitsstätte müssten lediglich um Jalousien, Rollläden oder andere verschattende Elemente bereichert werden.



Tipps gegen kommende Hitze – kühle Räume

Bei zu viel Zeit in der Sonne riskiert man diverse Hitzeschäden

Das moderne Leben spielt sich kaum mehr im Freien ab. Die meisten Menschen begeben sich – zumindest in der Arbeitswoche – kaum mehr als auf den Arbeitsweg oder zur Erledigung notwendiger Einkäufe an die mehr oder weniger frische Luft. Unter dem Aspekt des Hitzeschutzes bedeutet das nur kurzzeitige Belastungen, die sich zudem noch durch luftige Kleidung und schattenspendende Kopfbedeckungen mildern lassen. Für längere Outdoor-Freizeitaktivitäten müssen allerdings einige weitere Vorkehrungen getroffen werden. (siehe: Tipps gegen kommende Hitze: gut geschützt unterwegs)

Aber erst einmal gilt es, den Aufenthalt in Räumen so kühl wie möglich zu gestalten – denn hier entfaltet der Hitzeschutz seine

Im Sommer ist auch in Rom die Sonnenstrahlung ziemlich aggressiv

größte und längste  Wirkung. Wohl dem, der noch eine richtige Altbauwohnung zur Heimstatt hat. Dicke Mauern mit Schächten für die Luftzirkulation, hohe Räume, gegliederte Fassaden mit eingerückten Fenstern – die Altvorderen mögen sich des Hitzeschutzes möglicherweise gar nicht so bewusst gewesen sein, aber sie waren schon recht gut darauf eingestellt. In gut bürgerlichen Kreisen und erst recht in der Adelswelt galt ein Zuviel an Wärme ohnehin als unschicklich – beeinträchtigten höhere Temperaturen doch die aufwändige Mode oder das entsprechende Make-up. Diese Kreise konnten es sich auch leisten, jährlich zur Sommerfrische auszuschwärmen. Das antike Rom war zwischen Juni und September faktisch nur ohne seine oberen Zehntausend zu erleben. Diese weilten am Lido di Ostia. Bezeichnenderweise fielen die Plünderungen Roms in der Spätantike vorzugsweise in diesen Zeitraum – für Historiker eigentlich ein hoch interessanter neuer Forschungsansatz.


Was jeder Mieter über Sonnenschutz wissen sollte

Heute kann sich die Sommerfrische jeder leisten, und das ist immer noch die angenehmste Art, mit warmen Temperaturen umzugehen. Im schattigen Park, am kühlenden See oder einfach auf der Gartenterrasse – ganz unbestreitbar lässt sich selbst große Hitze unter günstigen Bedingungen auch genießen.   

Weniger leicht ist es indes, an eine bezahlbare kühle Altbauwohnung aus der (deutschen) Kaiserzeit heranzukommen, noch weniger, wenn sie denn auch noch bestens saniert ist. Wir leben und arbeiten zumeist in Ziegel- oder Betonbauten mit glatter Fassade und möglichst viel Glas. Das aber genau sind die Hitzeschutz-Tücken des modernen Bauens. Sie laden die Sonne nachgerade dazu ein, möglichst viel Wärme in den Baukörper abzugeben.

Vermieter muss für sommerlichen Wärmeschutz sorgen

Verschattende Elemente müssen nachträglich angebracht werden. Und das wiederum ist im Land der Mieter (nirgendwo in Europa wohnen so viele Menschen zur Miete wie in Deutschland) bereits wieder ein weiteres Problem. Denn entsprechende Veränderungen an der Außenwand eines Gebäudes sind nur mit Genehmigung des Besitzers möglich. Dieser wiederum hat wenig Interesse an zusätzlichen Kosten, die er nur auf lange Sicht wieder „einspielen“ kann. 

Zumeist bleibt deswegen die wirkungsvollste Art des Sonnenschutzes – die Außenjalousie oder der Rollladen – unberücksichtigt. Bei privaten Eigenheimbesitzern sieht die Sache dagegen völlig anders aus. Für sie bietet der Rollladen außen nicht nur eine wirkungsvolle Temperaturregelung (und zwar das ganze Jahr über), sondern auch eine abschreckende Barriere für Einbrecher.

Der übergroßen Mehrheit bleibt indes nur der Sonnenschutz innen. Aber auch der bringt es auf bis zu 80 % Temperaturminderung (im Verhältnis zwischen Normal- und Spitzentemperatur). Und er ist kinderleicht zu montieren und auch wieder (wenn es der Vermieter denn so will) spurlos zu beseitigen. 



Tipps gegen kommende Hitze – Jalousien & Co.

Beim direkten Sonneneinfall wärmen sich die Innenräume schneller auf

Welcher Sonnenschutz innen für die jeweiligen Räume am sinnvollsten ist, hängt von der Himmelsrichtung der Fenster ab. Denn über sie dringt die Strahlkraft der Sonne in die Räume. Die umgebende Lufttemperatur erwärmt Innenräume bei weitem nicht so schnell wie der direkte Sonneneinfall. 

Die Fenster der Nordseite eines Hauses kommen in Sachen Hitzeschutz in der Regel mit einfachen Gardinen aus (wenn es keine anderen Gründe gibt, diese Fenster „abzuschirmen“).

Auch nordöstliche Ausrichtungen bringen meist keine Probleme mit der Sonneneinstrahlung. Man darf allerdings nicht unterschätzen, welche Kraft die Sonne am Morgen schon entfaltet – nämlich genau so viel, wie wir es später in der aufgeheizten Atmosphäre des Tages als lästig empfinden. Die gefühlte Frische am Morgen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der ungehinderte Sonneneinfall in ein östlich ausgerichtetes Fenster schon eine erhebliche Aufheizung herbeiführen kann, die sich im Laufe des Tages dann nicht mehr beseitigen lässt. Es empfiehlt sich, diese Räume am Abend schon zu verdunkeln, so dass in den frühen Morgenstunden vor dem Aufstehen nicht schon die erste Hitzewelle im Hause ist.

Tropische Nächte um 30 Grad – schlafen unmöglich

Geschlossene Jalousien sind hier das beste Mittel, am besten mit hoher Reflexionskraft, wenn es sich um eine südöstliche Lage handelt. 

Eben solche „Hitzeschilder“ sind in der Südlage notwendig. Es ist besser, den Raum über einige Stunden zu verdunkeln, als sich bis spät in die Nacht mit tropischen Temperaturen im Wohnzimmer zu arrangieren. Fenster nach Westen profitieren mitnichten von nachlassender Sonnenstrahlkraft. Sie sollten ab dem frühen Nachmittag ebenfalls mit Jalousien verdunkelt werden. Eine Lüftung in der heißen Atmosphäre des Tages ist ebenso nicht ratsam. Was an Sonnenstrahlen abgehalten wurde, dringt dann als warmer Luftschwall in die Räume und macht den bis dahin aufrecht erhaltenen Hitzeschutz hinfällig. 




Richtig lüften in der Nacht

Schlafzimmer richtig lüften

Lüften ist eine Sache der Nacht. Bei Temperaturen deutlich unter 20 Grad tritt dann auch schnell der Kühlungseffekt ein. Ist es nachts noch etwas wärmer, hilft der Durchzug. Wichtig ist nur, dass sich keine Personen in diesem Luftzug aufhalten. Zugluft führt sehr leicht zu Erkältungen oder Verspannungen. Eine halbe Stunde Luft-Durchzug zwischen zwei Zimmern abseits des Raumes, in dem man sich aufhält, reicht bereits für Frische und Kühlung, auch wenn die Sommernacht noch etwas lau sein sollte. Wenn die nächtlichen Temperaturen deutlich über 20 Grad liegen, wird es mit dem Zeitfenster enger. Es verbleiben dann lediglich die Stunden zwischen 00.00 und 04.00 Uhr für einen kräftigen Durchzug.  Wer nicht nachts um drei aufstehen will, um seine Wohnung zu kühlen, kann auch auf den Trick mit den feuchten Laken zurückgreifen. Ein im kalten Wasser getränktes Laken, ausgewrungen am Fenster oder im Raum aufgehangen, sorgt sogar für längere Zeit für Kühlung. Beim Trocknungsvorgang wird der umgebenden Luft Wärme entzogen – die so genannte Verdunstungskälte kennen wir ja auch von der eigenen Haut, die sich bei großer Hitze mit Schweiß behilft. 

Aber natürlich sollen nicht nur pragmatische Erwägungen, sondern auch ästhetische Aspekte beim Hitzeschutz eine Rolle spielen. Deswegen gleicht man ja auch gern die Optik der Verdunkelungselemente am Fenster mit der Inneneinrichtung ab. Wenn klar ist, wie viel Schutz das jeweilige Fenster braucht, gibt es auch mehrere Varianten. 


Sonnenschutzelemente

Für jeden Geschmack das richtige Hitzeschutzrollo

Beim Rollo ist wichtig, dass nicht links und rechts noch Spalten für Sonneneinstrahlung verbleiben. Lieber das Rollo-Maß in der Breite etwas großzügiger bemessen, als dem Sonneneinfall noch eine Chance geben. Und: je dichter das Rollo an der Glasscheibe heranreicht, desto besser ist die Wärmedämmung. Bei den Farben, Mustern oder Bildern auf dem Rollo innen ist der individuelle Geschmack ungestört.   

Gardinen, Plissees, Lamellen oder Faltstores sind weitere Möglichkeiten des Sonnenschutzes innen. Der Vorteil: die Auswahl ist groß, die Preise sind meist günstig. Auch die Anbringung ist kein Problem.

Der Nachteil: die Wirksamkeit ist geringer als bei Rollos oder Jalousien. 

Sonnenschutz für den Balkon

Wenigstens bei Balkontür, Balkonfenster oder Dachfenster ist eine Außenanbringung von Jalousien oder Markisen ohne größere Schwierigkeiten möglich. Der Schutz von außen ist in jedem Falle vorzuziehen, da er besonders  wirksam ist. Gerade der Balkon ist ein großes Einfallstor für Sonnenstrahlen. Außenrollos sind hier gut, noch besser Markisen – wenn sie über den ganzen Tag den Balkon verschatten.   

Am intensivsten sind Dachfenster am Wärmetransport beteiligt. Denn sie werden vom Sonnenlicht in noch besserem Winkel getroffen als vertikale Fenster. Deswegen empfehlen sich hier auch Materialien mit Aluminiumbeschichtungen. Diese reflektieren Hitze wie Kälte, sind also auch im Winter einsetzbar. Speziell für den Sommer gibt es die Perlmuttbeschichtung, die hauptsächlich Wärme abweist.

Auch Sonnenschutzfolien sind ein guter Schutz. Sie halten das Licht einfach draußen, da sie direkt auf das Glas aufgebracht werden. Natürlich gelangt immer noch gefiltertes Licht in den Raum. Das ist abhängig von der Tönung der Folie. Vor dem Einsatz sollte man deshalb immer testen, wie sich mit der Folie das Raumlicht verändert. Mehr künstliches Licht braucht man in jedem Falle – und im Winter auch etwas mehr Heizung.

Mit Smart-Technologie Rollläden steuern

Selbstverständlich hat die Smart-Technologie auch längst beim Sonnenschutz Einzug gehalten. Es gibt bereits viele Komponenten (Jalousie, Raffstores, Rollläden), die dank Temperatur-, Licht- oder Wettersensoren automatisch die Verdunkelung im Raum steuern können.

 


Tipps gegen kommende Hitze – Ernährung und Kleidung

Denk bitte daran, genügend zu Trinken!

Wer unterwegs ist und sich der Hitze nicht entziehen kann, sollte sich einige Verhaltensweisen antrainieren, um sich zu schützen.

Oberstes Gebot: viel trinken, und zwar Wasser. Dieser allgemeine Ernährungshinweis erhält bei Hitze besondere Bedeutung. Denn in der Regel trinkt kaum ein Deutscher so viel Wasser, wie er sollte – nämlich zwei Liter am Tag. An heißen Tagen darf es durchaus noch etwas mehr sein. Wenn dann nicht einmal das untere Limit erreicht wird, verliert der Körper mehr Wasser als der aufnimmt – mit fatalen Folgen für die Körperfunktionen.

Da wir beim Schwitzen auch Mineralien verlieren, sollten auch diese wieder über Getränke aufgenommen werden. Dazu eignen sich auch Tee, Säfte oder Schorlen.

Ein warmes Getränk wie Tee, kann den Körper kühlen

Zuckerhaltige Industriegetränke sind auch bei Hitze keine Entschuldigung. Es ist besser, Wasser mit Xylit zu süßen oder sich entsprechende Getränke aus Minze o.ä. zu mixen.

Alkohol und Kaffee sind – zumindest tagsüber – keine hilfreichen Getränke. Sie entziehen ebenfalls Wasser und tragen in Verbindung mit heißen Temperaturen nicht unbedingt zur Körperkühlung bei. 

Leichtes Sommeressen stärkt dich bei der Hitze

Auch die Ernährung verlangt an heißen Tagen Rücksicht. Mehrere kleine Mahlzeiten führen nicht zu dem „sattsam“ bekannten Völle-Effekt eines üppigen Mittagessens, das die ohnehin hitzegeschädigte Tatkraft noch weiter eindämmt. Wenn die Mahlzeiten zudem noch leicht sind – also keine größeren Probleme für die Verdauung aufweisen – ist dem Körper schon sehr geholfen. Außerdem tut man noch etwas generell für seine Gesundheit: Gemüsesalate, eiweißreiche Kost oder ein Stück Schwarzbrot. Ein idealer Tagesbegleiter bei Hitze ist Obst, am besten wasserreiche Früchte wie Melonen, Erdbeeren oder Pfirsiche. Sie bringen nicht nur Frische, sondern auch die kleine Portion Energie mit, die an solchen Tagen echt gebraucht wird.  Wer sich viel in der Sonne bewegt, sollte auf helle, reflektierende Kleidung achten, den Kopf schützen und jedes Körperteil, das unbedeckt ist, mit Sonnenschutzcreme einreiben. 



Tipps gegen kommende Hitze –warum ist sie gefährlich?

Hitze ist eine große Belastung für den Kreislauf

Bei einer Körpertemperatur von ca. 36,5 Grad funktionieren die physiologischen Prozesse in uns am besten. Sobald sich die Außentemperaturen ändern, versucht der Körper, die innere Temperatur stabil zu halten. Bei Kälte schließen sich die Poren, bei Hitze setzt die Schweißproduktion ein.

Je stärker die Temperaturen abweichen, desto mehr wird der Kreislauf mit den biologischen Ausgleichsmechanismen belastet.  Ab 35 Grad beherrscht der Kreislauf diese Prozesse nicht mehr, das Schweiß-Potenzial ist (einhergehend mit zu viel Wasserverlust) erschöpft, der Blutdruck sinkt. Der Körper erhitzt sich über das verträgliche Maß hinaus. 

Über 40 Grad droht bereits das Versagen von Organen und Funktionen. 

Hitzeerschöpfung klingt harmlos, ist jedoch eine ernste Sache

Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Übelkeit sind Symptome für einen Hitzschlag. Wenn das Gehirn nicht mehr ausreichend durchblutet wird, ist eine Ohnmacht nahe.  Helfen wir also unserem Körper in Hitzezeiten durch ausreichenden Sonnenschutz.







Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 26. Mai 2020

Jalousie: Hitzeschutz fürs Fenster

Der Hitzeschutz durch Sonnenschutzfolie ist maximal gewährleistet

Hitzeschutz durch Jalousie ist der moderne Klassiker, wenn es darum geht, die Lichtzufuhr in die eigenen vier Wände zu regeln. Er ist für kleine Dachfenster ebenso einsetzbar wie für große Terrassenverglasungen. Greller Sonneneinfall kann gemindert, ein Raum aber auch in eine angenehme verdunkelte Atmosphäre gebracht werden. Dazu können die dekorativen Funktionen von Jalousien in die Raumgestaltung eingebracht werden. Mit ihren Formen, Arten und Materialien nehmen die Multitalente am großen Einfluss auf die Gestaltung eines Zimmers.

Sichtschutz und Hitzeschutz – Jalousien erfüllen diese beiden Grundbedürfnisse, aus denen sich alle anderen Funktionen ableiten lassen, am flexibelsten.

Hitzeschutz Jalousie – einfach und flexibel

Jalousien lassen sich auf jede Art von Fenster bzw. Fassadenöffnungen einstellen. Große Fenster, kleine Fenster, ganze Fensterfronten oder durchgehende Wandverglasungen – mit Jalousien ist alles möglich: wie viel Licht einfallen soll, wie kühl es sein soll und wie sich Sonnenschutz oder Verdunkelung mit der Einrichtung kombinieren sollen. Hitzeschutz durch Jalousien ist eine besonders einfache Lösung, dabei jedoch in vielerlei Varianten zu haben und richtig günstig. So gibt es nicht nur die horizontale Lage der Lamellen, sondern auch den Vertikal Jalousie Hitzeschutz.

Im Gegensatz zum Rollo kann die Ausrichtung der Lamellen so eingestellt werden, wie es individuell gewünscht wird. Der Hitzeschutz Jalousie reguliert die Sonneneinstrahlung flexibel, bringt genau den Sicht- und Blendschutz, der nötig ist, und belässt den Raum gleichzeitig in einem angenehmen Tageslicht. Jalousie-Systeme sind auch von der Bauart her sehr flexibel. Sie können fest oder beweglich montiert werden. Das Ganze geht auch ohne Bohren. Und sie sind auf alle Funktionen eingestellt, die sich mit dem Fenster verbinden: öffnen, schließen, kippen – behindern also die Belüftung nicht und bieten als Hitzeschutz Jalousie außen sogar noch Witterungsschutz.

Sie gelten als sehr flexible Systeme, da man sie sowohl fest, als auch beweglich montieren kann, ohne bohren zu müssen. Auch ideal: Bei gekipptem Fenster ist die Belichtung und Belüftung des Raumes noch möglich, weiterhin bieten Jalousien nicht nur Sonnen-, sondern auch Witterungsschutz.

Hitzeschutz Jalousie – Arten und Materialien

Sie können Ihre Jalousien ganz nach Ihren Wünschen fertigen lassen

Der Hitzeschutz Jalousie wird in Einbau- und Lüftungsvarianten, und dazu noch in Außen- und Innenjalousien eingeteilt. Diese können durch Schienen oder Seile geführt werden. Die Steuerung wird neuerdings immer öfter durch kleine Motoren realisiert.

Selbstverständlich hat hier die digitale Smart Technologie ein breites Anwendungsfeld. So lassen sich Einstrahlungswerte definieren, nach denen die automatischen Steuerung auf Sonnen- oder Windkraft (beim Hitzeschutz Jalousie außen) reagiert, die Sonneneinstrahlungsstärke oder Uhrzeiten programmiert werden oder ein genereller Sommer-Winter-Betrieb festgelegt wird.

Die Installation von Jalousien ist mit einer einfachen Befestigung am Fensterrahmen, in der Glasleiste, an Wand oder Decke möglich

Der Hitzeschutz Jalousie kann unterschiedlich montiert werden:

  • an der Wand oder Decke neben oder über dem Fenster
  •  in der Fensternische
  • an den Fensterflügeln
  • in der Glasleiste der Fensterverglasung

Wenn nicht gebohrt werden darf oder soll, gibt es für die Montage meist Klemmträger. Diese übernehmen die Fixierung des Systems anstelle fester Verankerungen. An Stabilität sind sie dennoch gleichwertig.

Sonderformen sind die so genannte Einbaujalousien. Dabei handelt es sich um innen liegende Jalousien zwischen dem Außen- und Innenflügel eines Verbundfensters. Durch die abgeschlossene Lage im Zwischenraum der Doppelverglasung sind sie vor Staub- oder Insektenverschmutzung geschützt. Für den Betrieb ist natürlich ein Elektromotor nötig, der ebenfalls in das Isolierglas integriert ist oder von außen durch eine Magnetkupplung betrieben wird.

Den Hitzeschutz Jalousie gibt es in vielen Materialien:

Für jeden Innenraum könnte man die passenden Lamellenrollos finden, auch für die Türen

Es gibt objektive Kriterien, nach denen der Materialeinsatz erfolgen sollte. Dazu gehören die Fragen des Einsatzortes, der gewünschten Langlebigkeit oder des Grades von Witterungsschutz.

Aber selbstverständlich spielt dabei auch der Preis eine Rolle. Für das eigene Haus ist man eher geneigt, eine kostenintensive Variante zu wählen, die langlebig ist und durch eine schöne Optik besticht.

Für Mietwohnungen reichen oft so genannten „Zwischenlösungen“, die entweder auf die Dauer des Mietverhältnisses oder auf die flexiblen Weiterverwendung des Hitzeschutz Jalousie in anderen Wohnungen zielen. Welche Art und welches Material am ehesten geeignet ist, hängt ganz von den individuellen Wünschen ab. Jalousien sind in der Lage, diese Anforderungen in allen möglichen Variationen zu erfüllen. Hier findet sich immer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hitzeschutz Jalousie – Anwendungsbeispiele

Den Hitzeschutz Jalousie gibt es für jeden Raum in der angemessenen Form. Die Lamellen können fest, beweglich oder drehbar angeordnet sein. Natürlich gibt es Jalousien auch für Türen und Raumteiler.

Schmale Lamellen (in der Regel 1,6 bis 2,5 cm) passen sich jeder Umgebung an. Breite Lamellen (in der Regel 3,5 bis 5 cm) sind bereits ein eigener Blickfang. Sie prägen den Raum Stil und Charakter eines Raumes mit.

Das gilt insbesondere für den Vertikal Jalousien Hitzeschutz. Denn dieser wird gern über längere Fenster-Fronten eingesetzt und erregt schon mit seinen Ausmaßen die Aufmerksamkeit. Der Hitzeschutz Jalousie ist besonders geeignet für Arbeitszimmer bzw. Bildschirmarbeitsplätze.

Denn hier spielen die Sichtverhältnisse eine hervorragende Rolle. Blendende Elemente oder grelle Reflexionen sind Teil der modernen Büroausstattung aus Leichtmetall, Chrom und Glas. Dazu kommt noch die gute Einsehbarkeit von Displays und PC-Schirmen. Mit einer leicht abgedunkelten Raum-Atmosphäre, wie sie der Hitzeschutz Jalousie in jeder Nuance herstellen kann, sind die Menschen im Raum vor diesen Unannehmlichkeiten geschützt. Zudem fördert diese Atmosphäre die Konzentration und den rücksichtsvollen Umgang miteinander.

Jalousien in feuchten Räumen (z.B. im Badezimmer) bedürfen eines sehr widerstandsfähigen Materials. Hier helfen in der Regel hochwertige Beschichtungen auf den Lamellen.

Innenjalousien in der Küche sind auf Lüftung ausgelegt. Denn hier gilt es, die unterschiedlichsten Gerüche zügig wieder los zu werden. Diese Lüftungsjalousien verfügen meist über feststehende Lamellen, um die Lüftungsströme zu begünstigen. Sie sind überwiegend aus Metall gefertigt. Das dient auch der Sicherheit und dem Widerstand gegen die Witterung. Im Möbelbau ist Holz der favorisierte Werkstoff für Lüftungsjalousien.

Um die Nachteile der Unbeweglichkeit auszugleichen, gibt es eine Mischung aus dem Hitzeschutz Jalousie und dem Rollo: das Plissee. Hier ist (im Gegensatz zum Rollo) der Stoff vorgefaltet und wird wie eine Ziehharmonika auseinander- und zusammengeschoben werden. Dazu können die Schienen beweglich montiert werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Flächen der Fenster abschirmen. Bei Dachfenster läuft auch der Hitzeschutz Jalousie in einer Führung.

Vertikaljalousien 

Sonnenschutz und Sichtschutz mit senkrecht verlaufenden Lamellen aus Stoff

Mit stilvolle Linien lässt sich auch vertikal Jalousien Hitzeschutz herstellen. Das ist ein System aus Stoffbahnen, die oben und unten miteinander verbunden sind. Die Lamellen verlaufen vertikal und bilden mit ihrer eine großzügige Front, die sich individuell und stufenlos einstellen, wenden oder ganz aus der Front räumen lässt. So lässt sich der Einfall des Sonnenlichts perfekt regulieren.

Im privaten Bereich überwiegt der vertikal Jalousien Hitzeschutz aus textilen Materialien. Sie passen meist besser zur Einrichtung in den Räumen. In den modernen Büros werden Mischungen mit Kunststoff eingesetzt. Diese Lamellen entsprechen eher der Optik der heutigen Büroarbeitsplätze. Wo auch immer – die Vertikal-Jalousien wirken immer etwas großzügiger. Größere Flächen überdecken sie „gekonnter“ – Fensterflächen, Türen, Oberlichter, Raumteiler und sogar geschwungene Fassadenverläufe. Die Optik kann mit farbigen Lamellen, Transparenzstufen oder Dekores weiter aufgewertet werden. Es ist sogar möglich, eigene Akzente, Motive, Kontraste, Schattierungen oder Farbverläufe zu kreieren.

Hitzeschutz Jalousie außen

Außenjalousien verleihen Ihrem Haus einen regulierbaren Sonnenschutz

Eine Außenjalousie bietet den optimalen Sonnenschutz. Denn die Anbringung vor der Fassade führt dazu, dass im Bedarfsfall überhaupt kein Sonnenlicht auf die Fensterscheiben oder eine Frontverglasung fällt. Wenn das Sonnenlicht von der Hitzeschutz Jalousie außen abgefangen wird, kann die Wärmeübertragung nur noch über das Material stattfinden. Dieses jedoch wird mit geringer Wärmeleitfähigkeit und hohem Reflexionsgrad ausgelegt. Das am meisten verwendete Material ist Aluminium mit einer lichtabsorbierenden Beschichtung. So kann der Hitzeschutz Jalousie außen bis 95 % des Sonnenlichtes abhalten. Der Hitzeschutz Jalousie außen funktioniert nicht nur an einzelnen Fenstern, sondern auch über eine ganze Fassadenfront. Diese kann aus mehreren Fenstern oder einer kompletten Glaswand bestehen. Hier werden die einzelnen Außenjalousien, die eine bestimmte Fläche abdecken, miteinander kombiniert. Es entsteht eine Anlage. Bei höherem Bedarf können auch mehrere Anlagen entsprechend gekoppelt werden. Trotzdem sind Gewicht und Bedienung sehr leicht. Bei 50 mm Breite der Aluminiumlamellen ist der Lichteinfall sehr flexibel regulierbar. Die Anlagen werden mit einer Spannseilführungen betrieben, was die Bedienung recht komfortabel macht. Außenraffstore mit einer Lamellenbreite von 80 mm haben auch einen zusätzlich positiven Einfluss auf das anliegende Raumklima. Neben der Regulierung des Lichteinfalls sorgen sie für Windsicherheit. Also können auch bewegte Luftzüge den Innenraum erreichen und einen schnelleren Umschlag des Luftaustausches bewirken. Die Windsicherheit wird über seitliche Führungsschienen und Stahlseile hergestellt. Für jede Art Hitzeschutz Jalousie außen kann die Bedienung mit Endlosschnur, Kurbel oder Motor erfolgen.

Hitzeschutz Jalousie – aber am Anfang stand der Sichtschutz

Als Erfinder der Jalousien gilt der französische Kunsttischler Cochot aus Paris

Jalousie ist eines der gebräuchlichsten französischen Worte im Deutschen. Aber kaum jemand weiß, dass diese Vokabel eigentlich „Eifersucht“ bedeutet. Sinngemäß bildet das französische Wort das Vorbild aus dem Arabischen ab. Denn hier suchten die Herren von Harems durch leichte Holzkonstruktionen den Blick in ihre geheimen Gemächer zu behindern, während immer noch genügend Tageslicht in das Innere der Räume fallen sollte.

Aber diese Einstellung ist wohl sehr international. Denn eine entsprechende Bezeichnung für den Hitzeschutz Jalousie außen gab es schon bei den Alten Griechen („Zelos“), bei den Römern („Zelosus“) und später auch in der italienischen Renaissance („gelosia“ mehr dazu hier). 

Die Formen waren recht variabel: von mehrfach versetzten Fenstergittern bis übereinander geschobene Brettchen am und um das Fenster herum reichte der Erfindungsreichtum. Der Nachteil war in jedem Falle: die Einrichtung war starr. Es dauerte bis zum Jahr 1812, als der Pariser Tischler Auguste Cochot in Paris Brettchen so kombinierte, dass sie verstellbar und drehbar wurden – und nebenbei den perfekten Hitzeschutz Jalousie in die Welt brachte.

Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 26. Mai 2020

Blendschutz

Ein wesentlicher Bestandteil des Sonnenschutzes ist der Blendfaktor. Allerdings wird seine Bedeutung bisher nur unzureichend wahrgenommen.  Eine verschattete Umgebung wird im Allgemeinen eher als wohltuend bei Hitze empfunden. Aber sie hat viel mehr positive Aspekte, als wir auf den ersten Blick meinen. Einer davon ist der Blendschutz, und wie wichtig dieser ist, ist den meisten Menschen gar nicht bewusst. 

Was ist Blendschutz?

Direkte Lichteinstrahlung in die Augen führt zur Blendung

Blendschutz vermeidet schädliche Sonneneinstrahlung auf den Körper, aber auch lästige Reflexionen, die z.B. an Bildschirm-Arbeitsplätzen sehr stören können. Die Direktblendung bezieht sich auf eine konkrete Lichtquelle, die Reflexblendung auf Materialien, die Licht weiterleiten, z.B. glänzende oder helle Oberflächen. Jegliche Art von blendenden Elementen hat durch die Industrialisierung stark zugenommen. Der Blendschutz soll gewährleisten, dass das Auge durch zu starke Helligkeitsunterschiede nicht überlastet wird. Denn das hat unweigerlich Schädigungen zur Folge. Für das Leben und Arbeiten in Räumen sollten deshalb entsprechend angenehme Bedingungen hergestellt werden. 

Ein einzelner Blendschutz oder gar ganze Systeme können an den Fenstern sowohl innen als auch außen angebracht werden. Sie können aus Holz, Textilien, Kunststoff, Metall oder anderen Materialien bestehen und sich mittlerweile auch durch automatische Steuerung an die Tageslichtverhältnisse bzw. Sonneneinstrahlung anpassen.

Lichtundurchlässige Gardinen und Rollos wählen

Für Büro- und Verwaltungsgebäude mit großen Fensterflächen werden gern horizontale Jalousien verwendet, deren Lamellen sich sogar noch verdrehen lassen. Über elektrische Antriebe lassen sich so viele Möglichkeiten der individuellen oder automatischen Steuerung realisieren. Jalousien können innen und außen eingesetzt werden. 

Für den Außenbereich sind dagegen Raffstores erste Wahl. Dabei handelt es sich eigentlich nur um größer dimensionierte Jalousien, die den Belastungen der Witterung besser standhalten. Auch sie können mit beweglichen Lamellen den Lichteinfall jederzeit steuern oder aber auch einen Raum fast komplette verdunkeln.

Vorhänge, Faltstores oder Rollos sind textilen Ursprungs. Sie decken den Lichteinfall variabel ab – durch die Transparenz oder Nichttransparenz des Materials. hänge. Die schweren Vorhänge von einst sind heute flexiblem Blendschutz gewichen. Sie bieten für kleine und auch größere Flächen im Innenraum unterschiedliche Anwendungstechniken. Sie sind ebenfalls gut geeignet, die Optik eines Raumes anzureichern.

Blendschutz – unabdingbar für die Augen

Wusstest du, dass unsere Augen einen natürlichen Blendschutz besitzen?

Die positiven Wirkungen der Verschattung reichen vom Funktionieren des gesamten Kreislaufs bis hin zu einzelnen Funktionen des menschlichen Körpers. Geblendete Augen z.B. sind ein Krankheitsherd, der sich akut oder über Jahre zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des menschlichen Lebens entwickeln kann. Schäden sind an der Hornhaut, an der Netzhaut, an der Augenlinse (also an allen substanziellen Bestandteilen des Organs) möglich und können von schmerzhaften Reizungen bis zur Erblindung führen. Mehr als 70 % unserer äußeren Eindrücke erreichen unser Gehirn über das Auge – der Verlust dieser Quelle wäre ein nicht wieder gut zu machender Einschnitt in unser Leben. 

Während das Sonnenbaden mittlerweile zu Unmassen auf der Haut verteilter Sonnenschutzcreme geführt hat, liegt der Schutz vor Sonnenstrahlen für die Augen doch sehr im Argen. Die meisten Menschen laufen – wenn überhaupt – mit Sonnenbrillen herum, die keinen ausreichenden Blendschutz bieten. Sie werden eben eher nach modischen Aspekten gewählt denn nach Lichtwellenbereichen, deren schädliche Wirkung sie mindern können.

Durch die offenen Fassaden der modernen Bauweise „verfolgt“ das Sonnenlicht die Menschen bis an die Orte, an denen man sich früher sicher wähnte – nämlich in die Innenbereiche der Häuser. Nun ist die Lust auf natürliches Licht auch in Gebäuden per se keine schlechte Sache. Sie muss sich eben nur regeln lassen. Dafür gibt es heute Rollos, Faltstores oder Jalousien in allen erforderlichen Größen und Materialien.

Blendschutz – die unterschätzte Dimension

Viele unterschätzen die Kraft von Sonnenlicht

Die schädigende Wirkung des Sonnenlichts auf den menschlichen Organismus gehört generell zu den am meisten unterschätzten Gefahren unseres täglichen Lebens. 

Eigentlich kein Wunder – gilt doch die die Sonne In der öffentlichen Wahrnehmung als lebenspendende Kraft für unseren Planeten und empfindet es doch jeder Mensch als angenehm, wenn die Wärme der Sonne sich sanft über seine Haut ausbreitet.

Aber genau da liegt auch das Risiko. Was ist wohltuend, was ist gefährlich?

Die Unterscheidung liegt im Maß – und das Maß der positiven Wirkung hat uns die Natur einfach mitgegeben. Es beginnt bei der Ozonschicht, die große Teile der gefährlichen UV-Strahlung von der Erde abhält und reicht bis hin zu den physiologischen Lichtfiltersystemen einzelner Organismen.

Der Urinstinkt des Menschen sagt ihm, dass er nicht direkt in Sonne schauen darf. Grelles Licht wird als unangenehm empfunden, und die Pupillen verengen sich. Diese Schutzreaktion ist – wie der Schmerz – ein Zeichen, keinesfalls weiter in dem Zustand zu verbleiben, sondern sich unverzüglich Erholung zu verschaffen.

Die Farbe (Pigmentierung) der Haut hängt von der Menge an Melanin in der Haut ab

Ein weiteres untrügliches Zeichen der Natur für die Einstellung auf die Kraft der Sonne ist die unterschiedliche Pigmentierung der menschlichen Haut. Je höher die Sonneneinstrahlung, desto dunkler fällt die Färbung aus. Das betrifft auch die Augen. Dunkle Augenfarben sind weniger anfällig für Lichtschäden als helle. Diese Anpassung hat Zehntausende von Jahren gedauert und geht von einem dauerhaften Zustand aus. Deswegen sind hellere Pigmentierungen darauf angewiesen, beim Aufenthalt unter intensiverer Sonneneinstrahlung entsprechende Schutzmaßnahmen zu treffen.

Was aber, wenn sich die Sonneneinstrahlung in bis dato weniger „belichteten“ Regionen erhöht? Genau diesen Effekt erleben wir gerade in statu nascenti – im Stadium des Entstehens. Globale Erwärmung und Klimawandel führen auch in Europa zu neuen Verhältnissen der Sonneneinstrahlung. Die natürliche Anpassung der Pigmentierung würde wieder einen riesigen Zeitraum umfassen – zu lange für Milliarden von individuellen menschlichen Leben, die dabei geschädigt werden.

Blendschutz – welche Krankheiten wendet er ab?

Grauer Star ist eine Augenerkrankung, bei der das Sehvermögen stetig abnimmt

Die schlechte Nachricht zuerst: alle Bestandteile des Sonnenlichts haben schädliche Wirkungen für die Augen „im Gepäck“. Jede Strahlenart schädigt auch unterschiedliche Teile des Auges.

Das betrifft alle Wellenlängenbereiche:

– die sichtbaren von 380 bis 780 Nanometer 

– die ultraviolette Strahlung in den Wellenbereichen darunter 

– das Infrarotspektrum in den Wellenbereichen darüber

Da die beiden letzteren unsichtbar sind, werden sie auch weniger klar registriert. So ist sich z.B. selbst die Wissenschaft nicht darin einig, inwieweit UV- und Infrarotstrahlung gemeinsam oder mit welchem Anteil am Entstehen des Grauen Stars beteiligt sind. 

Die Trübung der Augenlinse (Grauer Star) entwickelt sich kontinuierlich und schleichend über mehrere Jahrzehnte. Die Einwirkung des Sonnenlichts verändert nach und nach die Eiweiße in der Linse. Die Folge ist eine Schädigung des Sehvermögens in Form von verschwommenen Konturen, Grauschleier auf den optischen Wahrnehmungen und leichterer Blendung. War die Schädigung früher nicht mehr zu beheben, so lässt sich der Graue Star inzwischen relativ problemlos operieren. Die geschädigte (natürliche) Linse wird durch eine künstliche neue ausgetauscht.

In den Gebirgen sind die Menschen extremen Lichtverhältnissen ausgesetzt

Hohe Intensitäten von ultravioletter Strahlung führen zur sogenannten Verblitzung der Augen. Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Binde- und Hornhautgewebes im Auge. Sie entsteht, wenn extreme Blendungen durch die gesamte Umgebung herbeigeführt werden, etwa auf den weiten von der Sonne beschienen Schneeflächen im Gebirge. Daher rührt auch die volkstümliche   

Bezeichnung „Schneekrankheit“. Hohe UV-Anteile des Lichts treten jedoch nicht nur im Gebirge auf, sondern auch auf hoher See oder an den Meeresgestaden. Die starke Sonnenreflexion überanstrengt den natürlichen Filter im Auge. Wenige Stunden nach einem solchen Erlebnis beginnen die Augen sich zu röten, zu Tränen und zu brennen. Es dauert meist zwei Tage, bis Salben und Bettruhe den Schmerz wieder verjagen. Irreversibel dagegen ist der Hautkrebs, der durch zu viel Sonneneinstrahlung auf das größte Organ des Menschen hervorgerufen werden kann.

Blendschutz gegen eine Zivilisationskrankheit

Eine jahrzehntelange Arbeit am Computer kann sich negativ auf die Funktionalität der Augen auswirken

Mit der Digitalisierung ist eine neue Augenkrankheit auf dem Vormarsch: die Makuladegeneration. Hervorgerufen wird sie durch reflektierende Bildschirme. Da immer mehr Menschen viel Zeit an Monitoren verbringen, erliegen die Augen dem sogenannten Blaulicht. Dieser Wellenbereich dringt besonders tief in das Auge ein und erreicht die Netzhaut. Dort sammeln sich Lipofuszine, also abgestorbene Zellteile. Aktiviert durch das Blaulicht kommt es zu chemischen Reaktionen, die auch den anderen Zellen in der Netzhaut zusetzen. Besonders betroffen ist der gelbe Fleck der Makula, dem Zentrum für das Scharfsehen. Aber nicht nur diese Fähigkeit geht verloren, sondern auch das allgemeine Sehvermögen. Makuladegeneration ist heute bereits weltweit die häufigste Ursache für das Erblinden. Am stärksten ist sie in den Industriestaaten ausgebildet. Man schätzt die Zahl der akuten Fälle auf 30 Millionen, davon allein in Deutschland auf 2 Millionen. Betroffen sind derzeit meist noch Menschen über 50 Jahre. Es zeigt sich jedoch, dass die Tendenz zur Erkrankung sich immer weiter in die jüngeren Jahrgänge hinein erstreckt.

In den Zeiten der Digitalisierung arbeiten immer mehr Menschen am PC

Damit ist auch die These, das natürliche Nachlassen der Sehkraft im Alter bildet den Ausgangspunkt, vom Tisch. Trotzdem bleibt natürlich die Tatsache, dass die Augen ab etwa 40 Lebensjahren empfindlicher werden. Der Lichtschutz der Evolution, die Farbstoffe auf der Netzhaut, verblassen nach und nach. Kinder verfügen noch über einen ausreichenden natürlichen Schutz – auch der aber ist durch zu viel Blaulicht an Monitoren in Gefahr.

Da immer mehr Menschen am PC arbeiten, gelten inzwischen weltweit Arbeitsschutzregelungen, die insbesondere den Blendschutz im Büro präferieren, so die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV), die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), die Unfallverhütungsvorschrift Arbeit an Bildschirmgeräten VBG 104 oder die EU-Bildschirmrichtlinie 90/270/EWG.

Sie alle haben zum Ziel, störende Reflexionen zu vermeiden, Wärmestrahlung und Spiegelung zu verhindern und variable Lichtverhältnisse herzustellen, z.B. durch eine Sichtverbindung nach außen und die Anpassung des Blendschutzes an den Fenstern auf die optimalen Lichtverhältnisse im Raum.

Blendschutz heute

Wir leben nicht mehr komplett in der freien Natur, was definitiv mehrere Vorteile mit sich bringt

Natürlich hat die Zivilisation nicht nur reflektierende Materialien wie Glas oder Kunststoff hervorgebracht, sondern auch Möglichkeiten des Blendschutzes. Es kommt eben nur darauf an, die Gefahren zu minimieren und richtiges Verhalten zu entwickeln. Würden die o.g. Blendschutz Richtlinien nicht nur auf Arbeit, sondern auch privat eingehalten, ließen sich die Risiken erheblich eindämmen. 

Einer der wesentlichen Vorteile der Zivilisation ist der Umstand, dass das menschliche Leben nicht mehr vollständig den natürlichen Umwelteinwirkungen ausgesetzt ist. Das Leben und Arbeiten unter sicheren Dächern gegen Wetterunbilden, mit ausreichender Wärme einem gewissen Komfort trägt entscheidend dazu bei, dass die durchschnittliche Lebenszeit ständig wächst. Das von der Evolution geprägte Limit von etwa 45 Jahren menschlicher Lebenszeit hat sich teilweise schon verdoppelt. Damit einher geht aber auch, dass der Verlust des natürlichen Schutzes von älteren Menschen durch umsichtiges Verhalten ausgeglichen werden muss.

Mit Gemüse die Sehkraft stärken

Aber auch für alle anderen gilt, dass die stärker werdende Sonneneinstrahlung mehr Blendschutz verlangt. Schatten zu nutzen ist nicht nur eine Prämisse für die heißen Jahreszeiten. Strahlungsaufnahme durch die Sonne nicht zu übertreiben, sondern sich im Gegenteil mit Cremes oder richtiger Kleidung zu schützen, ist ein Gebot für alle, die höhere Intensitäten nicht gewöhnt sind.      

Die jüngere Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass ein blinder Fortschrittsglaube lediglich in die Sackgasse führt. In vielen Bereichen haben die Menschen daher schon eine Umkehr vollzogen, die ihrer Gesundheit zuträglicher ist. Bestes Beispiel ist die Ernährung, die über Jahrzehnte in die falsche, nämlich industrielle, Richtung lief. Mit der Rückbesinnung auf natürliche Ernährung, bei der das richtige Verhältnis zwischen den Nährstoffen wieder hergestellt wird, ist bereits viel gewonnen. Das gilt auch (und besonders) für die Augen. Mit  Carotinen, die in Tomaten, Brokkoli oder Möhren enthalten sind, lassen sich z.B. die Makulapigmente nachhaltig erhöhen. Auch Omega-3-Fettsäuren, wie sie etwa in Fisch, Raps oder Leinöl vorkommen, schützen vor  Makuladegeneration.

Blendschutz ist vor allem Prophylaxe

Auch Verschattungselemente in Ihrem Haus sind wichtig für Ihre Gesundheit

Verschattungselemente zu Hause, ausreichend Bewegung an frischer Luft (aber eben nicht im gleißenden Sonnenschein), ein ausgewogenes Verhältnis in der Ernährung oder Sonnenschutz per Creme oder guten Sonnenbrillen helfen unseren Augen, lange gut sehtüchtig zu bleiben. Es kann gar kein Zuviel an Vorsicht geben.

Beispielsweise sollten sich die Verschattungselemente zu Hause nicht nur auf die Fenster beziehen. Ebenso wichtig sind oft genutzte Orte wie Balkone, Terrassen oder Gärten. Bäume pflanzen ist nicht nur ein Gebot des natürlichen Gleichgewichts, sondern auch für schattige Areale zu sorgen.    

Auch historische Ereignisse haben dazu beigetragen, den Blendschutz als wichtig zu erkennen. Im Anschluss an die Sonnenfinsternis von 1912 mussten in Deutschland 3000 Menschen von Augenärzten behandelt werden: Sie hatten einfach zu lange das Naturspektakel mit bloßem Auge betrachtet. Die Sonnenfinsternis 1999 dagegen brachte einen Boom für Blendschutzgläser – die Menschen waren vorsichtiger geworden.

Wenn es – wie im Fall des Nachlassens der Sehkraft im Alter (Presbyopie) – doch zu einer Augenoperation kommt, gibt es dafür bereits vielfach erprobte und erfolgreiche Praktiken. Hornhautverkrümmungen können per Laser korrigiert, getrübte Linsen gewechselt werden.

Der refraktive Linsenaustausch (RLA) ist heute eine täglich tausendfach durchgeführte Operation. Das Gute: auch für ältere Menschen ergibt sich eine neue Chance auf gutes Sehen, auch wenn es sich um den früher so gefürchteten Grauen Star handelt. Aber: ein guter Blendschutz kann ärztliche Behandlungen ersparen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 18. Mai 2020

Sonnenschutzfolie

Sonnenschutzfolie – wirksam und preiswert

Sonnenschutzfolie hält an heißen Tagen die unerwünschte Wärme effektiv ab

Die moderne Sonnenschutzfolie ist ein wahres Multitalent. Sie ist ein exzellenter Hitze- und UV-Schutz, vermeidet Blendungen für das Auge, nimmt Einfluss auf die Raumtemperatur, kann als Dekorfolie optische Aufwertungen bewirken und bietet sich sogar als Sicherheitsfolie gegen Einbruch und Diebstahl an. 

Dazu ist die Sonnenschutzfolie leicht anzubringen, hält sehr lange und muss zwischendurch nicht (wie bei festen Installationen) gewartet werden. Das gilt für die Sonnenschutzfolie am Fenster innen, an Glasscheiben in Innenräumen und im Außenbereich sowie für die Sonnenschutzfolie am Fenster außen. 

Was sich alles mit Fensterfolien machen lässt, und welche Sonnenschutzfolie-Fenster Erfahrungen es gibt – dazu unsere ausführliche Übersicht.

Sonnenschutzfolie am Fenster außen oder Sonnenschutzfolie am Fenster innen?

Dank der Sonnenschutzfolie werden die Räume vor schädlicher UV-Strahlung geschützt

Die Sonnenschutzfolie kann ihren Schutz auf dem Fensterglas am besten entfalten, wenn sie ihre Schrankenfunktion direkt wahrnehmen kann. D.h. die Absorption von Sonnen- und UV-Licht ist am effektivsten, wenn die „Schranke“ Sonnenschutzfolie an erster Stelle in einem Verbundsystem steht.

Deswegen ist die Sonnenschutzfolie am Fenster innen auch nur bei Einfachverglasungen sinnvoll. Zwar gibt es auch hier minimale Einbußen in der Wirkung gegenüber der Sonnenschutzfolie am Fenster außen, aber die fallen kaum ins Gewicht. Der Vorteil der Sonnenschutzfolie am Fenster innen besteht in der besseren optischen Wirkung. Das ist vor allem interessant, wenn sie Teil der Innenraumgestaltung sein soll. Aber auch als alleinstehendes Deko-Motiv kann die Sonnenschutzfolie am Fenster innen einen schönen (und blendfreien) Blickpunkt liefern. 

Egal ob innen oder außen – die Sonnenschutzfolie sollte immer das gesamte Fensterglas bedecken. Denn eine nur teilweise Abdeckung schützt nicht etwas weniger, sondern gar nicht.

Sonnenschutzfolie am Fenster außen

Die Folien sind für verschiedene Fensterarten geeignet

Die Außenmontage ist in jedem Falle die optimale Variante. Bei der Vielzahl der Fensterarten ist dies auch fast in jedem Falle möglich.

Die Sonnenschutzfolie am Fenster außen empfiehlt sich generell für  

– Doppel- und Mehrdachverglasungen

Dachfensterverglasungen

Schrägverglasungen

Sicherheitsgläser

– und Wärmeschutzgläser

Da bei der Montage von außen die Sonnenstrahlen zuerst auf den Hitze- und UV-Schutz treffen, können sie auch optimal reflektiert werden. Jede weitere Verglasung vor der Folie (oder auch die Außenseite des Glases bei der Sonnenschutzfolie am Fenster innen) kann bereits Sonnenlicht aufnehmen und die Schutzwirkung beeinträchtigen. Im genannten Beispiel mag dies kaum im Großen  wahrnehmbar sein. Bei einem sensiblen Detail wie den Blendschutz am PC-Arbeitsplatz dagegen kann es schon – im wahrsten Sinne des Wortes – negativ ins Auge fallen. 

Die Langlebigkeit des Materials ist auch der Garant für die Beständigkeit der Sonnenschutzfolie am Fenster außen. Sonnenlicht und Witterungseinflüsse können ihr wenig anhaben. Auch die Reinigung ist nicht wesentlich aufwändiger als bei der Sonnenschutzfolie am Fenster innen.

Sonnenschutzfolie am Fenster Erfahrungen

Eine Sonnenschutzfolie mit Spiegeleffekt verleiht Ihnen die Möglichkeit, hinauszusehen, ohne selbst gesehen zu werden

Eine ganz tolle Erfahrung ist Sonnenschutzfolie am Fenster mit Spiegeleffekt. Man kann hinaus sehen, ohne selbst gesehen zu werden. Auch der Hitze- und UV-Schutz ist gewährleistet. Das Ganze funktioniert aber nur tagsüber, wenn es draußen heller ist als im Innenraum. Generell funktioniert eine Spiegelfolie immer besser, je größer der Unterschied zwischen der Lichtintensität innen und außen ist. Kehrt sich das Verhältnis am Abend um, wenn es draußen dunkler und im Zimmer die Beleuchtung eingeschaltet wird, verliert sich die angenehme Zusatz-Funktion der Sonnenschutzfolie am Fenster. Erfahrungen zeigen, dass sie sich daher am besten für Räume eignet, die tagsüber zur Arbeit genutzt werden, oder generell am Abend und nachts nicht belebt sind.

Für Wohnräume braucht es deshalb noch ein Rollo oder eine Jalousie. Wer aber das interessante Gefühl des Spiegeleffekts auskosten will, für den ist das sicher keine Hürde.

Sonnenschutzfolie als Energieregler

Sonnenschutzfolie sorgt für eine Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden

Sonnenschutzfolie mit isolierender und Energiesparender Wirkung schafft es, den Wärmeverlust von Innenräumen deutlich zu reduzierenden Wärmeverlust. Das gelingt, weil der Wärmeaustausch durch das Fensterglas sehr erschwert wird. Im Winter lassen sich damit effektiv die Heizungskosten senken, im Sommer verhindert die Sonnenschutzfolie mit diesen Eigenschaften eine zu starke Erwärmung der Räume. Entsprechend gibt es auch eine spezielle Kälteschutzfolie.

Im Gegensatz zu den meisten Energie sparenden Maßnahmen ist kein größerer Aufwand nötig. Die Optik des Gebäudes wird nicht verändert. Das Raumklima kann jederzeit auf die äußeren Bedingungen eingestellt werden.

Sonnenschutzfolie am Fenster reduziert die Hitze unterm Dach

Reduzierung der Hitze unter dem Dach

Dachflächenfenster sind ideale Einfallsflächen für das Sonnenlicht. In der Regel gibt es hier keine Verschattung von außerhalb, und die Schrägverglasung optimiert überdies noch den Einfallswinkel der Sonnenstrahlen. Die Folge ist eine deutlich höhere Aufheizung der entsprechenden Räume unter dem Dach. Wenn es hier Wohn-, Schlaf- oder Arbeitsräume gibt, ist das besonders ärgerlich. Um angenehmere Temperaturen zu erreichen muss allerdings kein großer Aufwand betrieben werden.  

Eine Sonnenschutzfolie am Fenster im Dach reduziert die Wärmeeinstrahlung in der Regel um über 80 % und erreicht in der UV-Abwehr fast 100 %.

Sonnenschutzfolie am Fenster mit Sicherheitsfunktion

Es gibt sogar Sonnenschutzfolien in unterschiedlichen Tönungsstufen

Ganz anderes zeigt sich die Lage im Erdgeschoss. Zwar kann man auch hier nicht von einer ganztägigen Verschattung ausgehen und benötigt in der Regel ebenfalls eine Sonnenschutzfolie am Fenster außen. Aber die Erdgeschoss-Lage  beinhaltet eine ganz andere Gefahr, und auch die kann mit einer Sonnenschutzfolie eingedämmt werden.

Die Gefahr heißt „Glasbruch“. Besonders gefährdete Bereiche sind Kitas, Kindereinrichtungen und Schulen, aber auch Arbeitsräume, Verkaufsräume oder öffentlichen Einrichtungen, die ebenerdig liegen. Es muss nicht unbedingt kindliche Unbesonnenheit dazu führen, das Glas zu Bruch geht. Große Fensterscheiben, wie sie heute üblich sind, beinhalten immer die Gefahr, dass Gegenstände oder Personen mit ihnen kollidieren und das Zersplittern der Scheiben Verletzungen nach sich zieht. In den meisten Fällen ist auf Grund der großen Flächen die Option „Sicherheitsglas“ eine viel zu kostspielige Angelegenheit.

Extrem preiswerter ist die nachträgliche Sicherung von Glasflächen durch das Aufbringen einer Sonnenschutzfolie am Fenster außen, die auch noch Splitterschutz bietet. Mit hoher Widerstandskraft gegen Kollisionen oder Druck wird das Splitter-Risiko reduziert, und selbst im schlimmsten Fall geht von den verklebten Glasteilen eine weitaus geringere Verletzungsgefahr aus als von üblichen Glassplittern. Die kleinteiligen Glassplitter bergen übrigens auch noch ein längerfristiges Verletzungsrisiko, da sie selten in einem Gang komplett entfernt werden können. Bei Glasflächen in industriellen Bereichen, die als besonders gefährdet gelten, müssen sogar gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen für den Splitterschutz eingehalten werden.

Splitterschutzfolie bietet wirksamen Schutz gegen Schnittverletzungen

Auch die Sonnenschutzfolie am Fenster außen mit Splitterschutz kann transparent und klar sein. Die freie Sicht muss nicht beeinträchtigt werden.  Eine weitere Abwehrfunktion der Sonnenschutzfolie ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.  Gebäude, Verkehrsmittel, Schaufenster – ja der gesamte öffentliche Raum leidet zunehmend unter Vandalismus, optischer Zerstörung oder Graffiti. Die Sonnenschutzfolie am Fenster außen mit kratzfester Oberfläche schützt dauerhaft gegen solche Attacken. 

Eine Anti-Graffiti Folie dagegen wird nach der Verunreinigung einfach entfernt und durch eine neue ersetzt. Es bleiben nicht einmal Rückstände auf der Scheibe. Im Gegensatz dazu ist die Reinigung einer Glasscheibe von Lackresten extrem aufwändiger, ganz zu schweigen vom kompletten Austausch einer (dann meist größeren) Fensterscheibe. Da die unkünstlerischen Graffiti-Attacken meist wahllos und diskontinuierlich erfolgen, ist die Anti-Graffiti-Folie die deutlich preiswertere Lösung.

Sonnenschutzfolie als Abwehr der UV-Strahlung

Die Abwehrfunktion der Sonnenschutzfolie sorgt für ihre Sicherheit

UV-Licht ist Bestandteil der Sonnenstrahlung und umgibt uns täglich. Es handelt sich dabei um eine elektromagnetische Strahlung, die für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Ein Zuviel an UV-Licht zieht erwiesener Maßen erhebliche gesundheitliche Schäden nach sich. Denn die Strahlung hat die unangenehme Eigenschaft, unsere biologischen Grundbausteine zu verändern. Das ist als erstes an der menschlichen Haut zu sehen. Solange es sich nur um den beliebten Bräunungseffekt handelt, wird es gern in Kauf genommen. Aber dringt die UV-Strahlung tiefer in die Haut oder gar in den menschlichen Organismus ein, kann dies zu ernsten und dauerhaften Schädigungen führen. Die Spitze dieser Schädigungen ist das Entstehen von Krebs.

So, wie man sich beim Sonnenbad mit einer speziellen Schutzcreme (am besten mit UV-Schutzfaktor 400) einreibt, sollte man bei intensivem Sonnenlicht generell Vorsorge treffen. Kleidung ist in der Regel UV-undurchlässig, aber gerade im Sommer trägt man davon nicht all zu viel auf dem Leibe. Und selbst die Räume im Haus bieten nicht nur Schatten, sondern auch sonnendurchflutete Bereiche.

Die Sonnenschutzfolie am Fenster außen bietet zumindest die Gewähr, dass man im Hause vor UV-Strahlung sicher ist – mit wie wenig Kleidung auf der Haut auch immer.

Sonnenschutzfolie hält die Einrichtung frisch

Auch durch den Sonneneinfall entsteht Schaden: Veränderung der Farbe, Textur usw.

Nicht nur der Mensch sollte sich vor UV-Licht schützen. Auch die meisten Materialien reagieren auf die elektromagnetische Strahlung, zumindest mit der Veränderung ihrer Oberflächenstruktur.  

Holz, Leder, Papier, Kunststoffe, Textilien – alles, was eine schöne Innenraumgestaltung ausmacht, fällt der UV-Strahlung zum Opfer. Und zwar genau in dem Bereich, der für uns am wichtigsten ist: in der Optik.

Der bekannte Effekt des Ausbleichens ist einzig und allein die Folge der UV-Einstrahlung. Möbel verlieren ihren Glanz, Teppichmuster werden diffus, Gardinen verlieren ihr Weiß, Holzfußböden erblassen – selbst Materialien, die man für hartnäckig hält, geben unter UV-Licht nach. Das betrifft z.B. Bilderrahmen, egal, ob sie aus Kunststoff, Metall oder lackiert sind. Noch viel schlimmer ist natürlich die Einbuße an Farbkraft auf den Bildern selbst. Jede Galerie trifft deshalb akribische Vorsichtsmaßnahmen, um die Bilder zu schützen.

Ganz oben auf der Maßnahmenliste steht die Sonnenschutzfolie. An sich ist das schon ein handfester Beweis, dass selbst Fachleute die Doppelfunktion der Sonnenschutzfolie zu schätzen wissen: Sehr guter UV-Schutz bei optimalen Sichtverhältnissen. Denn nirgendwo anders als in einer Gemäldeausstellung wird so viel Wert auf gute Lichtverhältnisse gelegt. Selbst Schaufenster und Showräume mit Vitrinen bedienen sich der Sonnenschutzfolie. Natürlich sind häusliche Einrichtungen nicht so wertvoll wie historische Kunstschätze. Aber sie haben einen hohen ästhetischen und moralischen Wert für ihre Besitzer. Und deshalb sollen sie auch so lange in ihrem schönen Zustand bleiben, wie es nur möglich ist. Die Sonnenschutzfolie ist der beste Schritt in diese Richtung.

Sonnenschutzfolie als Dekor

Eine Sonnenschutzfolie bietet multifunktionalen Schutz für Sie und Ihre Wohnung

Die Sonnenschutzfolie am Fenster mit Dekor verbessert nicht nur die Optik im Raum, sondern schützt auch vor neugierigen Blicken von außen. Ob gewerbliche Tätigkeit oder Privatsphäre – der UV- und Hitzeschutz entfaltet mit seinem zusätzlichen Sichtschutz noch eine weitere angenehme Option.

Dekorfolien können natürlich auch in Innenräumen eingesetzt werden, z.B. als transparente Raumtrenner in Büros oder Kanzleien sowie zwischen unterschiedlichen Funktionsräumen, die miteinander verbunden bleiben (z.B. Wohnzimmer/Küche). Es gibt Hunderte von Motiven, mit denen auch spezielle Bedürfnisse befriedigt werden können, bis hin zur traditionell wirkenden Milchglasscheibe. Bei dieser wiederum erlebt der eingesetzte Schriftzug eine wahre Renaissance. Was zur Zeit des Art Decor als chic und edel galt, wird heute wieder gern als seriöse und elegante Gestaltungsform wieder verwendet. Die Sonnenschutzfolie macht aus der aufwändigen Glasproduktion von früher eine einfache und preiswerte Gestaltungsform, die trotzdem wie ein gehobener Standard wirkt.

Sonnenschutzfolie im Urteil von Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat zwölf Sonnenschutzfolien verschiedener Hersteller geprüft und ist zu interessanten Schlussfolgerungen gekommen

Bei so vielen Funktionen ist das Urteil von Stiftung Warentest hoch interessant. Denn es könnte ja sein, dass bei der Vielzahl von Vorteilen die eigentliche „Kernkompetenz“ auf der Strecke bleibt. Aber das Ergebnis von Stiftung Warentest ist eindeutig: alle 12 getesteten Produkte hielten als Hitzeschutz auch das, was sie versprachen.  Die übergroße Mehrheit erhielt sogar das Prädikat „Sehr gut“, weil der ohnehin hohe Maßstab von 80 % Strahlenreflexion noch z.T. erheblich übertroffen wurde. Aber nicht nur die Sicherheit, das eine Sonnenschutzfolie tatsächlich in dem erwarteten Maß hilft, zu viel Sonnenlicht abzuwehren, macht das Ergebnis interessant. Denn Stiftung Warentest bezieht sich in seiner Auswertung auch auf Sonnenschutzfolie am Fenster und Erfahrungen, die sich dazu machen lassen   So wird z.B. auf den gezielten Einsatz an Dachfenstern hingewiesen oder die Möglichkeit der Einsparung einer Klimaanlage. Letzteres ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Nachhaltigkeit. Es muss keine zusätzliche Energie eingesetzt werden, um die Räume zu kühlen.

Dass die Wärmeregulierung durch die Sonnenschutzfolie durchaus auch ein zweischneidiges Schwert sein kann, spiegelt sich in den Wertungen von Stiftung Warentest ebenso wieder. Denn wo mit der erhaltenen Zimmerwärme argumentiert wird, kann ebenso die nicht genutzte Sonnenenergie von außen als Gegenargument ins Feld geführt werden. 

Dank der Sonnenschutzfolie kann man Energiekosten sparen

Rein praktisch verbleibt diese Diskussion jedoch einzig und allein beim Nutzer, der seine Bedingungen mit Sonnenschutzfolien genauso einstellen kann wie er möchte. Denn nur derjenige, der die Anforderungen genau kennt, kann entscheiden, welche Lösung für ihn die beste ist. Selbstverständlich gibt es bereits auch Sonnenschutzfolien, die mehrere Komponenten recht ausgewogen anbieten.  

Insofern ist die Beschäftigung mit dem Thema „Sonnenschutzfolie“ außerordentlich lohnend. In diesem Bereich kann richtig Geld gespart werden, und überdies lassen sich noch einige Zusatzeffekte günstig oder nebenbei erreichen. Eine Einschätzung von Stiftung Warentest jedoch widerspricht vielen Sonnenschutzfolien Erfahrungen: die Montage muss nicht zwingend von einem Fachmann vorgenommen werden. Sicher ist eine akkurate Ausführung hilfreich, aber die kann auch jeder hinlänglich handwerklich begabte Mann oder Frau selbst ausführen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 18. Mai 2020

Beschattung – das A & O beim Sonnenschutz

Beschattung und Sonnenschutz

Beschattung oder Verschattung ist das wichtigste Mittel, um einstrahlende Sonnenhitze dauerhaft zu reduzieren. Selbstverständlich helfen auch kühle Badefluten gegen Überhitzung – aber wer kann es sich schon leisten, den ganzen Tag am See zu verbringen? Zumal auch hier eine Beschattung des Liege- oder Sitzplatzes sinnvoll ist, um dem Kühlungseffekt wenigstens zu einer halben Stunde Wirksamkeit zu verhelfen. Das Bad ist immer nur eine punktuelle Abkühlung, wobei die Verdunstungskühle im Anschluss eigentlich erst den Effekt bringt, den man sich wünscht. Wenn es die Umstände, z.B. auf der Arbeit, nicht anders zulassen, sind punktuelle Abkühlungen natürlich hilfreich.

Aber wenn es darum geht, z.B. im eigenen Heim, dauerhaft angenehme Bedingungen bei Hitze zu schaffen, ist eine ausreichende Beschattung oder Verschattung des Aufenthaltsplatzes erst einmal das Beste (und das Einfachste), was man tun kann. Beschattung ist von allen Langzeit-Kühlungsvarianten auch die preiswerteste.

Beschattung oder Klimaanlage – eine Frage der geografischen Breite

Klimaanlage im Haus

In den südlichen Ländern sind Klimaanlagen im Hause gang und gäbe. Das bedeutet aber nicht, dass man diese offensichtliche Wohltat für den Körper eins zu eins übernehmen muss. Denn bevor die Südländer zum Kühlungsaggregat greifen, haben sie schon einige erhebliche Vorleistungen erbracht. Das beginnt mit dem Bau der Häuser, die auf Reflexion des Sonnenlichtes, kühlende Mauern und der Förderung von Luftzug eingerichtet sind. Und es endet (vorerst) bei der Beschattung aller Durchbrüche in der Fassade, sprich Türen und Fenster. Denn mit diesen Vorkehrungen sind überhaupt erst einmal die Grundlagen gelegt, um die vorherrschenden Temperaturen im Süden in den Griff zu bekommen.

Auf Sizilien bewegen sich die monatlichen durchschnittlichen Temperaturen zwischen 10 und 30 Grad – das sind ganz andere Herausforderungen als beispielsweise in Berlin mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 10 Grad. Dazu kann es im Winter gern auch einmal längere Zeit 

Sommertemperaturen in Sizilien können durchaus Werte von über 40 Grad Celsius erreichen

unter der 0-Grad-Grenze bleiben kann und selbst in den heißen Sommermonaten gilt eine Durchschnittstemperatur von 25 Grad schon als extrem heiß gilt. Der Vorteil der Mitteleuropäer: längere Hitzeperioden sind immer noch selten, oft reicht die natürlich Abkühlung innerhalb einiger Tage aus, um wieder Frische ins Haus zu bringen.

Der Sizilianer allerdings ist dem Hitzezugriff von April bis Oktober ausgesetzt – und zwar ohne längere kühlende Wetterperioden.  Wenn es in Berlin über die 30 Grad geht, herrscht bereits Ausnahmezustand. Für die Südküsten Europas ist dies normal. Aber eben nur erträglich, wenn es noch eine weitere Möglichkeit gibt, der Dauerwärme zu trotzen: die Klimaanlage. Die höchste jemals in Europa gemessene Temperatur waren die 48,5 Grad vom 10. August 1999 In Catenanuova – auf Sizilien. So lange die Klimakatastrophe entsprechende Werte für Mitteluropa noch nicht parat hat, bedarf es im Normalfall auch keiner Klimaanlage.

Beschattung oder Klimaanlage – eine Frage der Bauweise

Moderne Gebäude und Beschattung

Jahrhundertelang war die mitteleuropäische Bauweise auf Wärmedämmung eingerichtet – dicke und von Schächten durchzogene Mauern hielten die Temperaturaustausch zwischen Wohnung und natürlicher Umgebung in engen Grenzen.

Dann kam die moderne Architektur – mit leichter Bauweise, großen ebenen Flächen und möglichst viel Glas, Beton und Stahl. Sie boten schon im 20. Jahrhundert trotz der im Vergleich zum Süden bescheidenen Temperaturen so viele Wärmeaufladungsmöglichkeiten, dass es gar nicht der Rekordsommer des 21. Jahrhundert bedurft hätte, um dieser Bauweise das Markenzeichen „hitzefördernd“ zu verleihen. Man kann natürlich auch „Wärmedämmung“ dazu sagen, nur ist eben genau dies nicht zielführend wenn es um die Kühlung in den heißen Monaten geht.

Erfrischender Luftstrom

Moderne Bauten kommen deswegen in der Regel ohne Klimaanlagen nicht aus. Das transparente Image wird mit einem hohen zusätzlichen Aufwand an Kühltechnik, Spezialglas und nachträglicher Beschattung bezahlt. Fairerweise muss man natürlich einräumen, dass in neuerer Zeit das energieeffiziente Bauen auch den Sonnenschutz mit einbezieht. Aber ohne Klimaanlage traut sich wohl mittlerweile kein größeres Unternehmen mehr, Menschen länger als 30 Minuten in seinen Räumen zu beschäftigen. Mehr als die Hälfte aller Büro- und Verwaltungsgebäude in Deutschland sind laut Umweltbundesamt klimatisiert. Aber nur 1 – 2 Prozent aller deutschen Wohnflächen verfügen über dies Art Kühlung. 

Beschattung oder Klimaanlage – Energieeffizienz weiter gedacht

Klimaanlage und Energieeffizienz

Es bleibt also noch genügend Aberwitz beim modernen Bauen, dass sich einerseits Mühe gibt bei der Energieeffizienz der Objekte, aber nach wie vor hohe Energiekosten verursacht. Passivhäuser oder 0-Energie-Häuser sind leider immer noch die Ausnahme, und erst recht, wenn in diesen Bauten zahlenmäßig mehr als vier Familien über viele Stunden zu Gange sind – zu welchem Zweck auch immer. Private Bauherren müssen tief in die Tasche greifen, wenn ihr neues Domizil allen energetischen Ansprüchen – bis hin zur Selbstversorgung – genügen soll. Ab 20 Jahren Nutzung lohnt sich das auch.    

Schall- und Wärmeschutz schlagen leicht mit 10.000 Euro zu Buche, ebenso wie allein nur eine  Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.  Warmwasserversorgung im Sommer per Solarkollektoren auf dem Dach ist nicht unter 5.000 Euro zu haben, und eine Solaranlage zur kompletten Energieversorgung liegt auf Grund der immer noch sehr teuren Speichertechnik weit jenseits der 20.000-Euro-Grenze. Smart Technology, Steuersysteme, Energiespareinrichtungen – alles ist möglich, aber eben eine Frage des Geldes. Energetisches Bauen oder auch eine entsprechende Sanierung sind zuallererst eine Frage des finanziellen Spielraums, über den der Bauherr verfügt.

Man muss die Kosten für eine Klimaanlage betrachten

Wenn aber schon nicht schlecht betuchte Bauherren diese Kosten scheuen, wie soll dann der so genannte Otto Normalverbraucher Zugang zur wunderbaren Welt der Energieeffizienz erhalten. Und für den weitaus größten Teil der Bevölkerung erübrigt sich die Frage fast vollständig – denn in Deutschland wohnen die meisten Menschen zur Miete. Sie haben keinen Einfluss auf die energetische Gestaltung einer Wohnung – außer deren Widerspiegelung im noch höheren Mietpreis. Wenn sich aber auf die ohnehin opulent gestiegenen Mietpreise noch weitere Kosten gesellen wie etwa eine ausgefeilte Haustechnik, ist für 90 % der Fall erledigt.

Bezahlbaren Wohnraum wiederum gibt es nur im Ist-Zustand – und der ist zufällig so oder so. Die Mieter entscheiden nach Preis. Nicht, weil ihnen die Energieeffizienz egal wäre, sondern weil sie einfach nicht mehr Geld von ihrem Einkommen für das bloße Wohnen abzwacken können. Was ihnen indes nicht genommen werden kann, ist die Eigeninitiative zur Beschattung ihrer Wohnung. Und die macht nur einen winzigen Bruchteil im Verhältnis zu den teuren Lösungen der modernen Technik aus.

Beschattung oder Klimaanlage – eine Frage des Geldes

Wie hoch sind die Kosten für die Beschattung einer Wohnung?

Um die Fenster einer Durchschnittswohnung zu verschatten, reichen in der Regel ein paar Hundert Euro aus. Egal ob Innenrollos, Außenjalousien oder Sonnenlichtfolie – es reicht mit diesen Mitteln immer, um mehr als 30 Grad Außentemperaturen im Sinne akzeptabler Innenraumtemperauren zu kompensieren. Der Grad der Sonnenstrahlenabweisung geht bis über 90 %. Damit kommt man selbst in Hitzeperioden mit täglichem Sonnenschutz per Beschattung und nächtlicher Lüftung gut über die Runden.

Eine Klimaanlage, die diesen Namen verdient, beginnt preislich erst bei einigen Hundert Euro und ist schnell bei einigen Tausend Euro angelangt. Allein die Anschaffung ist ein Posten, dem man gut und gern eine Urlaubsreise opfern kann. Und das übrigens mit maximal 3 Monaten Kühlungsvorteil im Jahr.Aber dann beginnt der finanzielle Ruin ja erst recht.  Selbst kleinere Klimaanlagen können jährlich einen Stromverbrauch bis zu 500 kWh zustande bringen. Wer mehr als zwei Zimmer per Klimaanlage zu kühlen gedenkt, ist dann auch schon schnell mal mit 500 Euro dabei.

In Deutschland werden die Strompreise rasant nach oben steigen

Die Aussichten werden auch nicht besser. Seit dem Jahr 2000 kennt der Strompreis in Deutschland nur noch eine Tendenz, und zwar die nach oben. In keinem anderen Land Europas hat sich der Strompreis innerhalb der letzten 15 Jahre verdoppelt. Die Deutschen zahlen schon lange die höchsten Energiekosten. Die Experten sahen schon 2015 eine weitere Verdoppelung bis 2030 voraus. Inzwischen weiß man, dass diese Befürchtungen noch nicht einmal die ärgsten waren. Denn teure Windräder, Stromtrassen und Netzentgelte werden immer weiter und einzig und allein auf den Verbraucher umgelegt. Kein Energiekonzern, kein Netzbetreiber, kein lokaler Versorger werden zur Kasse gebeten – der deutsche Michel zahlt’s schon. Was die stockende Energiewende zudem noch mit Kohlendioxid-, Feinstaub oder anderen Emissionssteuern noch zu retten sucht, wird ebenfalls einzig und allein aus der Tasche des deutschen Steuerzahlers kommen.  

Natürlich wird es auch weiter Ausnahmen geben wie der seit Jahren praktizierte Minitarif für die stromintensive Industrie. Aber dem deutschen Privatmenschen hilft das nicht weiter.  Er kann nur schauen, dass er Alternativen finde, und das ist in erster Linie die Beschattung seiner Fenster für den Sonnenschutz statt einer in Anschaffung und Betrieb teuren Klimaanlage.

Beschattung oder Klimaanlage – das Fazit

Beschattung der Fenster durch Rollos, Jalousien, Folien usw.

Noch ist Deutschland – rein klimatechnisch – nicht Afrika. Eine Klimaanlage in der Wohnung macht in Mitteleuropa sicherlich erst Sinn, wenn die Klimakatastrophe deutlich weiter fortgeschritten ist. Selbst bei zunehmend heißeren Sommern oder längeren Hitzeperioden sorgt die Beschattung der Fenster durch Rollos, Jalousien, Folien oder besonders eben auch durch Außenschutz wie Markisen oder Rollläden auf lange Sicht für ausreichende Kühlung in Innenräumen.

Wenn man auch persönlich das Energiesparen ernst nehmen will, stellt sich die Frage nach einer Klimaanlage auch gar nicht. Klimaanlagen sind echte Stromfresser und eine massenhafte Zunahme des Verbrauchs könnte selbst die korrigierten Klimaziele einer jeden Bundesregierung wieder kippen.

Die Frage wird erst interessant, wenn Klimaanlagen mit alternativ erzeugtem Strom betrieben werden könnten. Das bietet sich beispielsweise für Ferienhaus-Vermieter in der Sommersaison an. Die Solarmodule auf dem Dach bieten zumindest tagsüber Schutz vor Überhitzung, wenn der Strom direkt in die Klimaanlage geht.

Der Stromverbrauch von Klimaanlagen ist das Hauptargument gegen aktive Klimatisierung

Der übergroße Rest des Landes kann davon derzeit nur träumen. Die nächsten 20 Jahre wird er weiter mit steigenden Strompreisen konfrontiert sein. Den meisten deutschen Haushalten schlägt die Stromrechnung heute schon gewaltig ins Budget. Da lädt man sich lieber keine Mehrkosten auf, denn von Plänen einer allgemeinen Bereicherung der deutschen Bevölkerung hat man lange nichts mehr gehört. 

Und mal ehrlich – warum einen solchen Aufwand treiben, wenn das Problem des Sonnenschutzes mit Beschattung ganz einfach zu lösen ist?

Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 14. April 2020

Hitzeschutz Terrasse

Hitzeschutz im Sommer für deine Terrasse

Ganz ohne Zweifel gehört die Terrasse zu den attraktivsten und beliebtesten Elementen, die eine Wohnsituation deutlich aufwerten. Egal ob im eigenen Haus oder bei einer Mietwohnung. „Das Wohnzimmer im Freien“ ist als kleine Veranda ebenso gefragt wie als großzügiges Areal, das die Verbindung zwischen Haus und Garten herstellt. Entsprechend sind die Gestaltungsmöglichkeiten sehr zahlreich. Das betrifft auch den Hitzeschutz, den jede Terrasse braucht. Denn eine Terrasse ohne Hitzeschutz macht den Aufenthalt hier nicht nur zur „Brutstätte“ in der Sonne, sondern birgt auch ein erhebliches gesundheitliches Risiko. Zum einen ist der abgegrenzte Platz an der Außenfassade ein Hitzestauraum, der durch das aufgewärmte Mauerwerk immer neue Nahrung erhält. Zum anderen nimmt die Haut bei einem längeren Aufenthalt in der Sonne zu viel UV-Strahlung auf, die das Zellgewebe nachhaltig schädigen kann. Wer cremt sich schon komplett ein, wenn er mit Freunden einen Kaffee auf der Terrasse nehmen will? Besser ist es, wenn der Hitzeschutz für die Terrasse schon eingerichtet ist.

Hitzeschutz Terrasse ohne Dach

Bester Hitzeschutz für deine Terrasse ohne Dach

Viele Gartenfreunden schwören auf die naturverbundene Lösung, mit dem freien Himmel über dem Kopf. Das ist kein Wunder, sehen sie doch die Terrasse als Teil der selbst gestalteten Landschaft am Haus. In der Regel beginnt hier auch schon die Bepflanzung – und in der Tat können Pflanzen auch zum Hitzeschutz auf der Terrasse beitragen. Die bekannteste Form ist wohl die aus dem mediterranen Raum bekannte Pergola. Sie sorgt mit Pfeilern und Querlatten dafür, dass die Pflanzen empor klettern und über den Köpfen der Gäste auf der Terrasse Hitzeschutz durch Schatten bieten. Allein: dieser Hitzeschutz gibt der Terrasse zwar einigen Schatten, aber längst nicht ausreichend. Mit dem wechselnden Sonnenstand durchwandern die Sonnenstrahlen letztendlich dennoch die gesamte Fläche und heizen sie auf. Selbst durch die Kombination mehrerer Elemente kann das nicht verhindert werden. So können hohe Rankgitter an der Ost- bzw. Westseite zwar in den Morgen- oder Abendstunden einen Teil der eintreffenden Sonnenstrahlen abhalten, sind aber den Rest des Tages (und zwar genau dann, wenn es mit dem zunehmendem Einfallswinkel am wichtigsten ist) als Schattenspender unbrauchbar.

Pflanzen als Sonnenschutz für Terrasse

Auch Kübelpflanzen, die ihre Blätter schirmartig auffächern, lassen den Großteil der Sonnenstrahlung passieren, und sind als Hitzeschutz auf der Terrasse nur für winzige Flächen interessant. Wirksamer Hitzeschutz bei der Terrasse  ohne Dach läuft deswegen immer auf große Sonnenschirme oder Sonnensegel hinaus, die wenigstens einen Teil der Terrasse den ganzen Tag über verschatten. Denn die Kontinuität ist das Wichtigste für den Hitzeschutz auf der Terrasse. Wenn Flächen oder Materialien durchgehend keine Strahlung aufnehmen, können sie auch keine Wärme speichern. Was allerdings als Bumerang auf den Hitzeschutz für die Terrasse zurück schlägt, ist die Erwärmung durch die Lufttemperatur.

Hitzeschutz Terrasse – geeignete Materialien und Farben

Helle Farben als Schutz gegen Ultraviolettes Licht

Natürlich gibt es auch hier Mittel und Wege, um den Hitzeschutz für die Terrasse zu verbessern. Die Materialien und Farben von Baukörper bis Ausstattung spielen dabei eine Rolle.  Jedes Material hat eine Wärmeleitzahl und jede Farbe einen definierten Absorptionsfaktor gegenüber dem Sonnenlicht. Bekannt ist, dass helle Farben besser das Sonnenlicht reflektieren als dunkle. Allerdings ist eine Gartenmöbel-Ausstattung in reinem Weiß noch kein Garant für den Hitzeschutz auf der Terrasse. Denn letztendlich kann auch die Farbe mit dem besten Absorptionsfaktor nur einen Bruchteil des Sonnenlichts abwehren, und selbst schlechte Wärmeleiter werden bei Dauerbestrahlung zum Hitzeherd – es dauert eben nur etwas länger.    

Sehr helle Bodenbeläge, weiße Sichtschutzwände oder strahlend weiße Gartenmöbel entwickeln zudem bei intensiver Sonneneinstrahlung eine unangenehme Blendwirkung. 

Neues Highlight – eine Terrasse aus Thermoholz

Die Lösung liegt, wie so oft, in der Mitte bzw. ein wenig abgerückt vom hellsten Extrem. Helle, leicht getönte Farben sind für das Auge angenehm und entwickeln noch einen kleinen Hitzeschutz für die Terrasse. Das Hauptproblem ist der Bodenbelag. Natursteinboden kann bei intensiver Sonneneinstrahlung zur glühenden Gehbahn werden und selbst der bekannt schlechte Wärmeleiter Kunststoff(-Belag) ist nach einer Stunde „Bestrahlung“ richtig aufgeheizt. Der beste Sonnenschutz für die Terrasse, den der Bodenbelag bieten kann, ist das so genannte Thermoholz. Es heizt sich durch die Sonne nur wenig auf. Denn dieses Naturmaterial wird mit hohen Temperaturen dauerhaft haltbar gemacht (konserviert). Bei dieser Verarbeitungstechnik verdampft alle Feuchtigkeit aus den Holzfasern. Es ist nicht mehr in der Lage, Wasser aufzunehmen. Dadurch ist es auch sehr haltbar. Man kann es für Bodenbeläge, seitliche Abtrennwände oder Terrassendächer einsetzen.

Hitzeschutz Terrassenfenster – angenehm im Freien sitzen

Terrassendach – mehr Vorteile als Aufwand

Die beste Art des Hitzeschutz Terrasse ist immer noch ein Dach über dem Freisitz und die seitliche Verschattung. Damit kann man die schöne Atmosphäre der Terrasse auch bei einem warmen Sommerregen genießen oder die Wärme halten, wenn es abends sehr kühl wird. Terrassenfenster gibt es heute in den unterschiedlichsten Varianten. Eine feste Fassadenfront ist dabei eher die Ausnahme. Denn mit Fenstermodulen, die sich herausnehmen, einrücken oder zusammenschieben lassen, verfügt man über ausreichend Flexibilität in der Abschirmung von Sonne, Regen oder Wind. 

Entsprechend flexibel wird dann auch der Hitzeschutz. Terrassenfenster bieten die gleichen Möglichkeiten wie die Fenster in den Innenräumen. D.h. man kann mit Jalousien, Rollos oder Markisen arbeiten, um unliebsame Sonneneinstrahlung und die über das erträgliche Maß hinausgehende Erwärmung der Terrasse zu verhindern.

Bei den Kunststoff-Varianten, die es als Hitzeschutz Terrassenfenster gibt, sind natürlich die Klemm-Rollos und –Jalousien die Favoriten. Manche Anbieter von Terrassenfenstern haben schon den Sonnenschutz mit vorgesehen.

Dank verstellbaren Lamellen kann man immer den Lichteinfall regulieren

Aber die Produkte bieten weit mehr als Hitzeschutz. Terrassenfenster können auch die Optik des Freisitzes in der gewünschten Weise beeinflussen. Palmen plus Quer-Lamellen als Hitzeschutz am Terrassenfenster – schon stellt sich karibisches Flair ein. Wer keine Pflanzen auf der Terrasse hat, kann einen ähnlichen Effekt mit Rollos erzielen, deren florale Gestaltung an die unterschiedlichsten Regionen der Welt erinnern. Ebenso gut machen sich bildhafte oder abstrakte Strukturen, die in der Anstrahlung durch das Sonnenlicht ganz eigene Eleganz entfalten. In jedem Fall wird die Terrasse durch die Gestaltungsmöglichkeiten ebenfalls weiter aufgewertet.

Hitzeschutz Terrassentür – der Schutz nach draußen

Mit einer Terrassentür hast du eine Möglichkeit, die Temperatur zwischen Innen- und Außenbereich zu regeln

Auch Terrassentüren sollten mit einem passenden Sonnenschutz ausgestattet werden, da sie der direkte „Temperaturregler“ zwischen Innenraum und Außengelände sind. Insbesondere bei Südlagen, wenn die Terrasse zunehmend viele Stunden am Tag der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, kommen im anliegenden Zimmer schnell heiße Temperaturen zustande und grelle Sonnenstrahlen können das Bedürfnis einer angenehmen Atmosphäre stören. 

Der ideale Hitzeschutz für die Terrassentür ist immer noch der Rollladen, auch wenn er eine strikte Trennung von Außen- und Innenbereich mit sich bringt. In vielen Fällen ist dies jedoch sehr erwünscht, besonders wenn der Hitzeschutz an der Terrassentür nicht das einzige Anliegen ist. Rollläden stellen einen wirksamen Schutz gegen Einbruch dar. Für Diebe, die auf leichte Beute aus sind, ist der Aufwand, den ihnen der robuste Hitzeschutz an der Terrassentür entgegen stellt, schlicht und einfach zu hoch. Es dauert länger, ein solches Hindernis zu überwinden. Die Gefahr, dass durch Geräusche Nachbarn oder Passanten auf der Straße aufmerksam gemacht werden, ist viel größer. Und drittens weiß man nie genau, was einen hinter einer geschlossenen Front erwartet. Da ist es in der Tat einfacher, sich nach einer günstigen Gelegenheit umzusehen.

Hitzereflektierende Plissees

Um den zugegebenermaßen niedrigen dekorativen Effekt von Rollläden auszugleichen, werden sie oft mit einem System von innen kombiniert. Dafür kommen jeder gängige Hitzeschutz für eine Terrassentür in Frage: Plissees, Rollos oder Jalousien. Für den Sichtschutz sind Faltstores die optimale Lösung, denn sie lassen Licht ein, ohne preiszugeben, was in den eigenen vier Wänden geschieht. Plissee ermöglicht individuelle Einstellungen, um blendendes Licht oben oder unten zu vermeiden. Mit guten Plissee-Stoffen ist der Raum hell ohne den geringsten Blendfaktor. Auch lichtdurchlässige Plissees eignen sich für eine Beschichtung mit Perlmutt, was für eine gute Reflexion der einfallenden Sonnenstrahlen sorgt. Die beiden Hauptformen der Faltstores sind Wabenplissees und Duett-Plissees. Als Hitzeschutz an der Terrassentür wird das einfallende Tageslicht optimal genutzt, aber die warme Luft bleibt draußen.

Hitzeschutz Terrassentür – die Verbindung nach draußen

Blickgeschützte Terrasse – die beste Lösung für unerwünschte Blicke

Wer sich den Blick durch den Hitzeschutz auf die Terrasse nicht verstellen lassen will, kann entweder mit Jalousien oder mit Rollos arbeiten. Dann würde nur in Zeiten äußerst intensiver Sonneneinstrahlung die optische Verbindung unterbrochen werden – wobei eine Lamellen Jalousie immer noch genügend Raum für den Eindruck von draußen lässt. Aber gerade, wenn die Sonne nicht vom Himmel brennt und das Bedürfnis nach Licht und Weite wächst, ist der Blick auf die Terrasse wohltuend. Deswegen ist der flexible Hitzeschutz an der Terrassentür dafür die ideale Lösung.   

Praktischerweise verläuft der Hitzeschutz an der Terrassentür in Schienen, um beim Öffnen der Tür die seitliche Bewegung der halb oder ganz geschlossenen Jalousien zu vermeiden.

Dazu kommt die einfache Art, mit der heute ein Rollo oder eine Jalousie am Fenster befestigt werden können. Klemmvorrichtung oder geklebt: ganz ohne Bohren lässt sich in wenigen Minuten ein schöner Hitzeschutz an der Terrassentür befestigen. Das Ganze ist haltbar wie eine starre Verbindung in das Material der Tür hinein. Auch die Bedienung ist einfach wie z.B. beim klassischen Seitenzugrollo, auf die gewünschten Höhe auf- oder abgerollt wird.

Eine Gemütliche Terrasse ist der perfekte Ort, um die warme Jahreszeit zu genießen

Auch das Doppelrollo funktioniert über den Seitenzug. Besonders dekorativ ist das Raffrollo. Mit diesem Hitzeschutz für die Terrassentür lassen sich Lichtdurchlässigkeit und Blickdichtheit auf der einen Seite wie auch vollständige Transparenz mit Blick auf die Terrasse herstellen – und das alles mit einem wunderschönen Rahmen. Wer es ganz fürstlich mag, kann sich die Gestaltung auch barock auslegen lassen. 

Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 14. April 2020

UV-Schutzfolie

Als UV-Licht bezeichnet man die Ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts

Wenn von Sonnenschutz und Hitzeschutz die Rede ist, spielt auch immer mehr das Thema „UV – Strahlung“ eine Rolle. Gerade wenn es um die Verschattung der Fenster geht, rücken UV- Schutzfolien in den Vordergrund der Überlegungen. Denn sie mindern nicht nur die Sonneneinstrahlung und damit die Aufwärmung von Räumen, sondern sie halten auch die UV – Strahlen ab. 

Auch Jalousien oder Rollos können (mit entsprechenden Beschichtungen) den positiven Wirkungen einer UV – Schutzfolie nahe kommen. Aber eine komplett mit UV – Schutzfolie abgeklebte Fensterscheibe ist eben das Maximum an Sonnenschutz, inkl. Schutz vor UV – Strahlen. Die Werte gehen hier bis 99 % Reflexion bzw. Absorption. UV – Schutzfolie, die Strahlungen reflektiert, ist dabei beim Hitzeschutz eindeutig im Vorteil. Warum?

Reflexion bedeutet das Zurückwerfen eines einfallenden Strahles (man erinnere sich des Physikunterrichts: Einfallwinkel = Ausfallwinkel). Absorption dagegen ist immer mit der Umwandlung von Lichtenergie in Wärme verbunden. Die UV – Strahlung wird zwar von einem bestimmten Bereich ferngehalten, aber sie geht (je nach Beschaffenheit und Farbe des Materials, auf das sie trifft) in Wärmeenergie über.

Was ist die Absorption von Licht?

Einfaches Beispiel: unter dunkler Kleidung schwitzt man in der Sonne stärker als unter heller Kleidung. Denn letztere reflektiert eben einen Teil des Sonnenlichts und vermindert so den Strahlungsanteil, der in Wärme umgewandelt werden kann. In der Natur ist die Absorption der Normalfall. Nur unter extremen Bedingungen, wo das Überleben von Pflanzen und Tieren auf dem Spiel steht, hat die Evolution Anpassungen erwirkt. Auch der Mensch kann ein gewisses Maß an UV – Überschuss ausgleichen. Allerdings bedarf es dazu eines ausgewogenen Verhältnisses der verschiedenen UV – Bereiche. Sonnenstudios sind z.B. mitnichten eine hilfreiche Vorbereitung auf die Sommersonne. Die häufig bemühte positive Wirkung des „Vorbräunens“ (also einer „eingestellten“ Haut, die nicht von Null auf 100 den Sonnenstrahlen ausgesetzt wird) funktioniert nur theoretisch. Denn in Sonnenstudios kommt (des schnelleren Erfolges wegen) der A – Bereich der UV – Strahlung zum Einsatz. Und der führt sehr schnell zu Schädigungen auf der Haut, während er in der Natur durch den Anteil des B – Bereichs zurückgenommen wird.      

Worum geht es also bei der ultravioletten Strahlung und warum ist die UV – Schutzfolie dabei so wichtig?

UV – Schutzfolie für die Gesundheit

Strahlungsenergie der Sonne

Ultraviolette (UV-) Strahlung ist Teil der Sonnenenergie, die u.a. auf die Erde abgestrahlt wird. Es handelt sich dabei um jenen Teil des Lichts, den das menschliche Auge nicht (und auch keine anderen Sinnesorgane) wahrnehmen können. Auf der Lichtskala betrachtet sind dies die Wellenlängenbereiche unter 400 Nanometer (nm), wobei die Wissenschaft dann etwas abrupt 100 Nanometer (nm) als untere Grenze dessen eingesetzt hat, was an Lichtwirkungen dann überhaupt noch Sinn in der Wahrnehmung macht. 

Aber UV – Strahlung ist der an Energiereichste Teil des Lichts, und das gilt insbesondere für den A-Bereich zwischen 380 und 280 Nanometer (nm). Dieser ist hauptverantwortlich für akute und langfristige Schädigungen der Haut und der Augen sowie langfristig den gesamten Organismus betreffend. Der einzig bekannte positive Effekt von UV – Strahlung ist die Unterstützung der Ausbildung des körpereigenen Vitamins D.      

Die natürliche Schutzreaktion der Haut ist allgemein bekannt: sie wird braun. Solange die Einstrahlung in kleinen Dosierungen und mit gemischten A – und B – Wellenbereichen erfolgt, gibt es auch keine Probleme. Sonnenschutzmittel tun ein Übriges, um auch anfälligere Hauttypen ein langsames Aufbauen der Schutzfunktion zu ermöglichen.

Auch im Auto kann man einen Sonnenbrand bekommen

Das Gegenteil ist ebenso bekannt: der Sonnenbrand. Zu schnell, zu viel, zu lange – die Rötung zeigt eine Gefahr an, die von den meisten allerdings ignoriert wird (bzw. im hellen Sonnenlicht auch nicht so deutlich auffällt wie am Abend). Was als unangenehmes Brennen oder gar Fieber beginnen kann, breitet sich in der Folge auf den gesamten Organismus aus. Am Ende steht das Risiko des Hautkrebses. Ebenso fatal ist der ungeschützte Blick in das Sonnenlicht. Denn dadurch können akute Schädigungen der Augen entstehen, z.B. Bindehaut- und Hornhautentzündungen, die sich in der Regel ebenfalls sehr schmerzhaft gestalten. Die Beeinträchtigung der Sehfähigkeit kann bis zum Grauen Star führen.

Schließlich und letztendlich schwächt UV – Strahlung das gesamte Immunsystem. Das Mindeste, was ein Zuviel an UV – Strahlung anrichtet, ist eine vorzeitige Alterung der Haut. Egal, wie tiefgründig man die gesundheitlichen Nachteile abwägen möchte – keines dieser Phänomene ist wünschenswert, und UV – Schutzfolie kann zumindest im eigenen Heim dafür sorgen, dass sie nicht eintreten. 

UV – Schutzfolie: wie funktioniert sie?

UV-Schutzfolie ist eine aus Polyethylenterephthalat (PET) bestehende Folie

UV – Schutzfolie wird in den meisten Fällen aus Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt. Dieser Kunststoff ist einfach recycelbar und kann als Sonnenschutzfolie vollständig in den Wiederaufbereitungskreislauf eingehen. 

Das Bedampfen mit Metallen steigert den Reflexionsgrad. Somit sinkt auch der Absorptionsfaktor, sprich: die Wärmeentwicklung an den Elementen, die das Sonnenlicht abwehren sollen. Das ist ein Vorteil gegenüber textilen, natürlichen oder Kunststoffmaterialien, die ansonsten zur Verschattung eingesetzt werden, und selbst Wärme aufnehmen. UV – Schutzfolie ist also nicht nur sinnvoll für die Gesundheit, sondern erfüllt auch die Kriterien des Hitzeschutzes.

Spezialgläser, die statt UV – Schutzfolie eingesetzt werden können, sind allerdings entschieden teurer. Preiswert und gut: Die Stiftung Warentest erkannte schon in einem großen Test 2010 die gute Wirkung verschiedener UV – Schutzfolien an. Einziger Mangel damals: die dauerhafte Verdunkelung von Räumen.

Seither hat sich einiges getan. Die Filterfunktion der UV – Schutzfolie wurde ständig verbessert. Heute kann man zwischen mehreren Helligkeitsgraden des einfallenden Lichts wählen. Die wesentlichen Schichtarten der modernen UV – Schutzfolie sind die durchsichtige Folie, die Klebeschicht (die bereits UV – Absorber enthält), UV – Absorber – Schicht, Bedampfungsschicht, Klarfolie, Kratzschutz. Mittlerweile kommen viele UV – Schutzfolien sogar schon ohne metallische Zusätze aus. Das ist wichtig für die Gewährleistung des einwandfreien Funktionierens von Radio- oder GPS-Geräten. Der letzte „Schrei“ in dieser Frage ist Carbon.

Die Anbringung von UV-Schutzfolien ist in der Regel sehr einfach

Entsprechend ist die Abweisung der Sonnenenergie durch UV – Schutzfolien unterschiedlich – aber in jedem Fall wirkungsvoll. Der UV-Schutz reicht bis 99 %, der Gesamtschutz bis 90 %. Helle Sonnenschutzfolien, die auf einer Glasscheibe kaum zu erkennen sind und das Tageslicht nicht beeinträchtigen, bringen es immer noch auf 50 % reduzierte Gesamtstrahlung, wobei der UV-Schutz trotzdem bis zu 99 % reichen kann.

Eine hochwertige UV – Schutzfolie halten im Innenbereich ca. 15 bis 20 Jahre, wobei kein gravierender Leistungsschwund eintritt. Der Witterung ausgesetzt, wird die UV – Schutzfolie  im Außenbereich nach etwa 6 Jahren unansehnlich, allerdings kann sie auch das Doppelte der Zeit überstehen, wenn sie mindestens einmal im Jahr gereinigt wird. Denn Verunreinigungen brennen sich im Laufe der Zeit in die UV – Schutzfolie ein und zerstören die schützende Struktur.

Legt man auf eine Gewährleistung Wert, sollte man genau schauen, auf welche Parameter und Zeiträume sich die Garantien beziehen. Für die Montage sind keine speziellen Kenntnisse oder Werkzeuge nötig. Das Fenster, auf das die UV – Schutzfolie aufgebracht werden soll, wird gereinigt. Man lässt sie trocknen, zieht dann die Schutzschicht der Folie ab, die den Klebstoff schützt, und drückt dann ohne Knitter oder Blasen zu verursachen an. Die erste Reinigung sollte erst nach etwa vier Wochen erfolgen. Dann ist die UV – Schutzfolie wirklich eins mit der Scheibe. Bei der Reinigung ist es günstig, viel Wasser und keine Scheuermittel verwendet werden, damit die Oberflächen der UV – Schutzfolie nicht zerkratzt wird.

UV – Schutzfolie: auch am Auto gefragt

Eine UV-Autoschutzfolie bietet viele Vorteile

UV – Schutzfolie auf dem Autoglas: auch das ist eine kluge Entscheidung. Denn bei den vielen Stunden, die im Auto verbracht werden, ist eine Langzeiteinwirkung der Sonne meist immer gegeben. Mehr als ein Viertel der Deutschen verbringt ca. 1.000 Stunden pro Jahr im Auto; gerade Vielfahrer oder in Jobs, bei denen man ständig mit dem Auto unterwegs ist, ist die Beachtung der UV – Strahlung ratsam.

Für die entsprechende Herrichtung der Windschutzscheibe ist es allerdings besser, eine Autoglaswerkstatt aufzusuchen. Gewölbte Scheiben erfordern einiges mehr an Geschick und Erfahrung, um die UV – Schutzfolie ohne Knicke oder Blasen auszubringen. Die Fachwerkstätten verfügen zudem über Spezialwerkzeug, mit dem das oder gar Kleinstpartikel-Einschlüsse vermieden werden kann. Auch kennen sich diese Spezialkräfte mit der Allgemeinen Betriebserlaubnis oder E-Zeichen von UV – Schutzfolien aus. Denn nur entsprechend gekennzeichnetes Material ist in Deutschland zulässig. Die ABE-Nummer oder das E-Zeichen müssen nach der Verlegung immer noch ersichtlich sein. Ansonsten droht die Löschung der Betriebserlaubnis durch TÜV-Beanstandungen oder Kontrollen der Polizei. Wenn es nach einem Unfall zum Streit kommt, kann die Gegenseite mit dem Nachweis einer nicht zulässigen UV – Schutzfolie auch den unschuldigsten Fahrzeugführer in schwere Bedrängnis bringen.

UV-Schutzfolie – multifunktional

Eine solche Folie hat eine schützende Funktion bei Unfällen

Die UV – Schutzfolie gibt es auch als Splitterschutzfolie. Beim Glasbruch hält sie die Scheibe zusammen. So sind Verletzungen durch umherfliegende Glassplitter ausgeschlossen. Diese UV – Schutzfolie wird überwiegend in Produktionsbetrieben eingesetzt, die auch kleinste Splitter in ihren Produkten ausschließen müssen.

Als Sicherheitsfolie kann die UV – Schutzfolie sogar Einbrüche erschweren oder die Täter zur Aufgabe bringen. Denn mit einer Stärke, die bis zum Zehnfachen einer normalen Sonnenschutzfolie (bis 50 µm) reichen kann, ist das so genannte einfache Einschlagen einer Scheibe nicht mehr möglich. Noch stärkere Folien wehren sogar geworfene Gegenstände ab oder steigern die Resistenz bis zur Sprengstoff Druckwellen hemmenden Qualität. Als transparente Folien, innen angebracht, sind sie von außen nicht einmal als solche zu identifizieren.

Es gibt eine große Auswahl an UV-Folien, die nicht nur Sonnenschutz bieten, sondern auch unterschiedliche Tönungen

Den größten Vorteil nebenbei bietet die UV – Schutzfolie als Sichtschutz. Mit vielen Farben, Mustern oder Tönungen sind neugierige Blicke in die dahinter liegenden Innenräume nicht möglich. Diese Folien gibt es in vielen Variationen (Muster, Tönungen), um vor neugierigen Blicken zu schützen. Sonderformen sind der Spiegeleffekt oder die Milchglas-Variante. Als Anti-Graffiti-Folien sind sie zudem für Laden- oder Restaurantbetreiber wertvoll. Denn es ist leichter, eine Folie zu „opfern“ als eine komplette Fensterreinigung von zähem Sprühmaterial vorzunehmen. Die Folie wird einfach abgezogen, das Fenster ist weiter gebrauchsfähig.

UV – Schutzfolie: das Fazit

Dank UV-Schutzfolie wird 99 % der Sonnenstrahlung absorbiert

Spätestens seit der Diskussion über das Ozonloch ist klar, dass auf der Erde mehr für den Schutz vor UV-Strahlen getan werden muss. Denn die Ozonschicht ist der Hauptregulator, was die Verhinderung des Eindringens von UV-Licht auf die Erdoberfläche betrifft.  

UV -Schutzfolien verfügen über eine spezielle Filterwirkung, die der Sonne bis zu 99 % ihrer gefährlichen Strahlung nehmen. Dabei erzielen sie Hitzeschutzwerte bis 90 % – insgesamt ein optimaler Sonnenschutz. Je nach besonderen Bedürfnissen steht die UV – Schutzfolie in verschiedenen Ausführungen bereit. Diese repräsentieren unterschiedliche Wirkungsgrade, die sich in der Regel nach dem Einsatz richten. Es gibt volltransparente, klare, getönte, abgedunkelte und wie Spiegelnde reflektierende UV – Schutzfolien. Sie bieten zudem Sonnenschutz, Blendschutz und Sichtschutz. Die Folien-Optik kann auch passend zur Inneneinrichtung gewählt werden.

Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 18. März 2020

Wie wirkt UV-Strahlung und wie man sich schützt

Als UV-Licht bezeichnet man die Ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts

UV Licht kennen eigentlich alle, aber die wenigstens wissen genau, was es mit dieser Strahlung auf sich hat. Da man es im Sonnenstudio zur schnelleren Bräunung der Haut einsetzt, halten es viele für unbedenklich. Sonnenschutzcremes machen mit Aufschriften wie „UV Blocker“ wiederum Glauben, die Strahlung können völlig ausgeschaltet werden.

In beiden Fällen handelt es sich um einen Irrtum. Wie meistens liegt die Wahrheit in der Mitte. UV Strahlen können nicht komplett abgewehrt werden, und jeder Sonnenstudio-Besucher, der zu lange verweilt, riskiert gesundheitliche Schäden. UV Strahlung ist eine Frage der Dosierung. Wie viel ein Mensch davon verträgt, ist von mehreren Faktoren abhängig.

Was ist UV Strahlung?  

Die Lebewesen auf der Erde haben sich im Lauf der Evolution darauf eingestellt, mit der UV Strahlung zu leben. Denn das Sonnenlicht ist ein Lebensspender, dessen positive Wirkungen das Leben auf diesem Planeten überhaupt erst möglich gemacht haben. Es enthält aber auch einen Anteil ultravioletter Strahlung (UV Strahlung), und zwar im Wellenlängenbereich ab 100 Nanometer (nm) bis 400 nm. Das ist der energiereichste Teil der Sonnenstrahlung. Vom Licht der Sonne kann der Mensch nur etwa 40 % wahrnehmen – die UV Strahlung entzieht sich unseren Sinnesorganen komplett.  Unterschiedliche physikalische und biologische Eigenschaften führen zu einer Unterteilung der UV-Strahlung in drei Bereiche: 

UV-A-Strahlung (Wellenlänge 400 – 315 nm)

UV-B-Strahlung (Wellenlänge 315 – 280 nm) 

UV-C-Strahlung (Wellenlänge 280 – 100 nm).

Die UV-C-Strahlung schließt sich unmittelbar an die ionisierende Strahlung an – je kürzer der Wellenbereich, desto schädlicher ist sie für Lebewesen. Was die Sonne in diesem Wellenbereich aussendet, wird aber von der oberen Erdatmosphäre komplett ausgefiltert. Natürliche UV-C-Strahlung trifft somit nicht mehr auf die Erdoberfläche – ein weiterer Beweis, wie wichtig eine Planetenhülle ohne (Ozon)-Löcher ist.  Als Grundlage für Richtwerte wird meist die UV-B-Strahlung genommen. UV-A-Strahlung, die auf der Wellenskala genau an das sichtbare Licht anschließt, gilt allgemein als keine allzu große Gefahr für Lebewesen. Allerdings darf sie auch nicht unterschätzt werden, insbesondere von Menschen, deren Haut leicht Lichtreizungen unterliegt.

In vielen Regionen der Erde haben sich Resistenzwerte entsprechend der natürlichen Belastung mit UV Strahlung herausgebildet. Denn deren Stärke hängt von mehreren Faktoren ab: vom Breitengrad, von der Höhe, von der Jahreszeit und vom Sonnenstand am Tage. Am Äquator und in den Bergen ist sie am intensivsten, ebenso zur Mittagszeit und im Sommer stärker als im Winter. Eine dicke Wolkendecke hält bis zu 90 Prozent der UV-Strahlung ab. Dünne Wolkennebel dagegen können die UV-Strahlung noch verstärken.

UV Strahlung, optisch wahrnehmbares Licht und Infrarotstrahlung

Infrarotstrahlung: Pro und Kontra

Den Hauptanteil der Sonnenstrahlung macht das Infrarotlicht aus, etwa 50 %. Hierbei handelt es sich um den oberen Teil der Lichtskala – über dem optisch wahrnehmbaren Licht – im Bereich von 780 nm bis 1 mm.  Dieser auch als Rotlicht bezeichnete Spektralbereich hat ganz im Gegensatz zur UV Strahlung viele positive gesundheitliche Wirkungen. Das IR-Licht stärkt das Immunsystem.

In der Medizin wird es eingesetzt, um Schmerzen im Bewegungsapparat bzw. degenerative Veränderungen der Wirbelsäule Erkrankungen von Sehnen und Muskeln bzw. degenerative Veränderungen der Muskulatur Nervenschädigungen, Nervenreizungen und Entzündungen Erkältungen, Hauterkrankungen oder Weichteilrheumatismus zu behandeln.

Die Rotlichtlampe hilft auch bei Hämatomen, Allergien und Nasennebenhöhlenentzündungen. Ihre entspannende Wirkung macht sich zudem in der psychotherapeutischen Behandlung sehr gut. Sie bewirkt Stressabbau, Ruhe und Ausgeglichenheit, lindert Angstzustände, innere Unruhe oder nervliche Überbelastung.

Das bedeutet natürlich nicht, dass IR-Licht völlig ohne Risiko wäre. Denn auch der energieschwächere Spektralbereich dringt immer noch einige Millimeter tief in den menschlichen Körper ein. Im Wesentlichen ist es die Haut, die das Licht verarbeiten muss. Und wieder ist es eine Frage der Dosierung. Länger als 20 Minuten sollte keine IR-Bestrahlung dauern. Dann ist der Patient erst einmal gehalten zu prüfen, wie gut er mit dem Rotlicht zurechtkommt. Es gibt Menschen, die eine solche Bestrahlung so gut vertragen, dass sie diese mehrmals am Tage durchführen können. In jedem Falle müssen die Augen dabei geschützt werden. Auch Rotlicht dringt bis zur Netzhaut vor und kann dort Schäden verursachen. Das Beste ist immer eine Schutzbrille, wenn eine  Infrarottherapie durchgeführt wird, insbesondere bei Kindern. Das gilt erst recht für Arbeitsprozesse, die mit künstlichem Rotlicht durchgeführt werden. 

Der Umgang mit UV Licht

Zu viel Sonne sollte man vermeiden

UV-Strahlung kann akut und langfristig wirken. Am stärksten sind die Haut und die Augen der Menschen gefährdet. Auf Grund des Gefahrenrisikos wird die Intensität der UV-Strahlung weltweit ständig überwacht und im so genannten UV-Index (UVI) bekannt gegeben. Jeder Mensch sollte sich individuell auf die Belastung durch UV-Strahlung einstellen und so das persönliche gesundheitliche Risiko begrenzen. Mit dem eigenen Verhalten kann das Maß der UV Strahlung in Bezug auf den eigenen Körper gering gehalten werden. Da sind in erster Linie der heimische Sonnenschutz und entsprechende Vorkehrungen auf Arbeit gefragt. Denn den meisten Teil des modernen Lebens verbringen wir in Räumen, die bei heller Sonne auch verschattet sein sollten. Große Fensterflächen, viel Glas an Gebäuden oder eine schöne Glasfront zur Terrasse vor dem Haus werden von den Sonnenstrahlen problemlos passiert. Die Räume heizen auf, es wird unangenehm warm. Besonders in den Büros kommen noch unangenehme Blendwirkungen am PC hinzu, und die Hitze ist ein echter Leistungssenker. Bei Menschen mit Blutdruckproblemen droht sogar ein deutliches Absacken des Kreislaufs.

Jalousien und Rollos, die heute sogar genau auf den Sonnenstand eingestellt werden können und automatisch funktionieren, sind mittlerweile unverzichtbare Bestandteile des Gesundheitsschutzes. Mit dem Sonnenlicht kommen aber nicht nur Wärme und Störfaktoren ins Haus, sondern auch das UV Licht. Es macht zwar nur 10 % der gesamten Sonnenstrahlung aus, löst aber als energiereichster Teil der Strahlung auch die größten Probleme aus.    

Insofern ist der häusliche Sonnenschutz eine wichtige Hilfe dabei, Schädigungen durch UV Licht zu vermeiden. Wenn man das Haus verlässt, ist die richtige Kleidung gefragt. Helle Stoffe reflektieren das Sonnenlicht mehr, als sie Wärme absorbieren. Ist die Kleidung luftig und aus natürlichen Materialien, nimmt auch die Schweißbildung nicht überhand. Bei Sonnenbädern ist unbedingt eine Sonnencreme mit UV Schutzfaktor nötig.

Die Wirkung der UV-Strahlung

Wie entsteht ein Sonnenbrand?

Was UV-Strahlung im menschlichen Organismus bewirkt, ist von der Dauer der Einstrahlung und von der Wellenlänge abhängig. Dazu kommt, dass die Wellenbereiche unterschiedliche „Angriffsziele” haben. Die UV-A-Strahlung mit ihren scheinbar ungefährlicheren längeren Wellen von 315 Nanometer bis 400 Nanometer ist für das Auge und die Haut erstaunlicherweise genauso gefährlich wie die kurzwelligeren UV-B-Strahlen von 280 nm bis 315 nm.

Beeinträchtigungen des Sehvermögens oder Verbrennungen auf der Haut sind Gefahrensignale, die wir wahrnehmen können – um auch schnellstens darauf zu reagieren. Denn längerer und kontinuierlicher Kontakt mit UV Strahlung führt unweigerlich zur Veränderung von Zellen und in letzter Instanz zur Veränderung des Erbguts. Auf die leichteren Schäden ist der Organismus eingestellt. Denn unsere DNA verfügt über ein Reparatursystem, das die ersten Schäden relativ schnell wieder in Ordnung bringen kann.

Wird dieses System aber überlastet, wie es eben durch häufiges und langes Sonnen geschehen kann, schleichen sich Fehler bei der Reparatur des Erbguts ein, oder die positiven Elemente werden des Übermaßes des Angriffes nicht mehr Herr. Wenn das Erbgut erst einmal nachhaltig geschädigt ist,   stellen sich Mutationen ein. In erster Linie steigt damit die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken. Laut Internationaler Agentur für Krebsforschung (International Agency for Research on Cancer, IARC) gehören die UV-Strahlung der Sonne und die künstliche UV-Bestrahlung in Solarien zur höchsten Risikogruppe in der Kategorie “Krebserreger für Menschen”. 

Diese Einschätzung gilt schon 10 Jahre – an der Praxis der Solarien hat sich trotzdem kaum etwas geändert. Die Besucher müssen ordnungsgemäß beraten werden, aber in der Regel gibt es kaum eine Kontrolle. Warum auch – jeder Solariumbesuch bringt wieder neue Euros in die Kasse, und das unterentwickelte Gefahrenbewusstsein ist eher günstig für das Geschäft.

UV-Strahlung: kurzfristige und langfristige Wirkungen

Übliche Symptome bei Sonnenbrand

Entsprechend der Intensität und Dauer der UV-Einstrahlung gibt es kurzfristige und langfristige Wirkungen. Während die akuten Beschwerden sehr schnell deutlich werden, können sich über die Jahre aber auch Leiden entwickeln, die nicht so schnell bemerkt werde. Treten sie dann offen zutage, sind sie in der Regel bereits chronischer Natur. Gerade bei den Augen sollten akute Effekte wie Hornhautentzündungen (Photokeratitis), Bindehautentzündungen (Photokonjunktivitis) oder Netzhautschäden als alarmierende Zeichen bewertet werden. Bei den im Gegenteil dazu sichtbaren Schäden an der Haut kann jeder Mensch besser reagieren, z.B. wenn die zunehmende Bräunung zur Bildung einer Lichtschwiele führt, oder die Hautrötung in einem Sonnen Sonnenbrand führt. Gibt es Anzeichen für einen Sonnenallergie, sollte dem auch nachgegangen werden. Denn es kann dann zu phototoxischen Reaktionen kommen.

In jedem Fall steht am Ende der Reaktionskette die Gefahr des Hautkrebses oder der Linsentrübung im Auge (Grauer Star). Die ersten Anzeichen sollten deshalb ernst genommen werden. Bei Hautrötungen durch Sonneneinstrahlung hilft eben nicht das nachträgliche Aufbringen von Sonnenschutzcreme, sondern nur die Behandlung mit Heilsalbe und konsequente Abschirmung der entsprechenden Körperpartien gegen das Sonnenlicht. Wer gerade im Sommerurlaub ist, mag das vielleicht als Verlust der Erholungsqualität empfinden. Es ist aber in jedem Falle besser, als die Rötung zu ignorieren oder nur halbherzig zu behandeln. Denn ein richtiger Sonnenbrand kann den Urlaub dann vollends verderben. Fieber, Übelkeit, Gelenkschmerzen und Kopfweh brauchen einen viel längeren Zeitraum, um wieder auskuriert werden zu können – von Urlaubsqualität ist dann jedenfalls gar nicht mehr zu reden. Und letztendlich hat uns die Natur akute Beschwerden als Warnhinweis mitgegeben, damit schwerere Schädigungen des Organismus vermieden werden können. 

UV Strahlung und Hauttyp

Die richtige Sonnenschutzpflege aussuchen

Vor dem Sonnenbad zur Schutzcreme zu greifen, ist immer richtig. Als nächstes ist es wichtig, die für den eigenen Typ passende zu finden. Wer sich mit der Frage noch nie beschäftigt hat, sollte erst einmal einen hohen Schutzfaktor wählen. Nach- bzw. Herunterjustieren im Laufe der Zeit ist dann immer noch möglich. Außerdem hat jeder Mensch schon viele Erfahrungen mit der Sonnenbestrahlung gemacht und in der Regel wenigstens grob einschätzen, was für ein Hauttyp er ist. Zudem kann man typische Hautmerkmale in Tabellen vergleichen, die dann auch den passenden Lichtschutzfaktor angeben.

Die Hauttypen sind in einer Skala von 1 bis 6 festgelegt, wobei es von sehr hell (1) bis schwarz (6) geht. Der helle Hauttyp ist vor allem im Nordeuropa überwiegend, erreicht aber auch noch einen hohen Anteil in Mitteleuropa, also auch in Deutschland. Dominierend für Deutschland aber sind die Hauttypen 2 und 3. Der Wert 4 ist typisch für den mediterranen Raum. Die Hauttypen 5 und 6 sind überwiegend in Afrika zu finden. Hier hat die Pigmentierung schon so weit vorgesorgt, dass es in der Regel gar nicht mehr zum Sonnenbrand kommt. Die anderen Hauttypen können sich nur begrenzt gefahrlos in der Sonne aufhalten. Während ein Sizilianer dies etwa eine halbe Stunde tun kann, sind es für den „normalen“ Schweden nur 10 Minuten. Natürlich sind das nur Durchschnittswerte, und kein Mensch kann diese Angaben als unfehlbare Garantie nehmen. Zudem gibt es noch weitere Abstufungen zwischen den Hauttypen.

Generell aber muss jeder Sonnenanbeter bedenken, dass Schutzcreme nicht unbegrenzt hilft. Sie verhindert lediglich, dass innerhalb der empfohlenen Sonnenzeit Schäden eintreten. Eine Verlängerung des Sonnenbads auf einen ganzen Tag machen sie nicht möglich.

UV Strahlung und Sonnenschutzcreme

Was für Lichtschutzfaktor gibt es denn?

Der Lichtschutzfaktor, der auf jeder Sonnencreme Verpackung angegeben ist, bezieht sich nur auf die UV-B-Strahlung. Daher ist es hilfreich, Produkte zu wählen, die auch Angaben zum UV-A-Schutz machen. Denn obwohl die Sonnenstudios mit diesem „milden“ UV Licht arbeiten, verdient es diese Bezeichnung nicht. Auch UV-A-Strahlung dringt tief in die Haut vor und verursacht Schäden. Seit 2007 gibt es ein entsprechendes Logo (runder Kreis mit Zahlenangabe). 

Der Zahlenwert dieser Angabe macht ungefähr ein Drittel des UV-Wertes aus. Der allgemeine Lichtschutzfaktor 12 bedeutet also, dass der Wert für den UV-A-Schutz 4 beträgt.  

Die UV Filter verlängern die natürliche Schutzzeit um den angegeben Wert des Lichtschutzfaktors.  Für den Mitteleuropäer gelten 15 Minuten natürlicher Sonnenschutz als normal. Mit einer Sonnenschutzcreme des Lichtschutzfaktors 12 steigt die Verweilzeit in der Sonne auf 3 Stunden (15 Minuten x 12 = 180 Minuten).  Dabei sollte jedoch immer bedacht werden; Lichtschutzfaktoren sind abgerundete Mittelwerte. Sie entsprechen nicht bestimmten Pigmentierungsarten. Daher ist man gut beraten, die Zeitspanne nicht komplett auszureizen. Mit der Option, nur etwa zwei Drittel der Zeit in Anspruch zu nehmen, ist man auf der sicheren Seite. Für das o.g. Beispiel wären also 2 Stunden die optimale Bräunungszeit.

Fazit

Mit richtigem Sonnenschutz dem Hautkrebs vorbeugen

Jede Art von UV Licht ist als Überdosis (also mehr, als natürlicher Schutz beim Menschen ausgebildet ist) schädlich. Die Vorsorge beginnt in den heimischen vier Wänden mit einem effektiven Sonnenschutz, der sich auch in den Arbeitsräumen fortsetzen sollte. Für den längeren Aufenthalt im Sonnenschein ist Sonnenschutzcreme ein Muss, egal ob  beim Sonnenbaden, Wandern oder einfach nur für einen Nachmittag auf der Terrasse.  

Das könnte Sie auch interessieren:

Hitzeschutz für Dachwohnungen

  • 18. März 2020