Hitzeschutz von außen
Angenehmer Sichtschutz
Einfache Montage
Wiederverwendbar
Jederzeit abnehmbar
Kostengünstig

UV-Schutzfolie

Als UV-Licht bezeichnet man die Ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts

Wenn von Sonnenschutz und Hitzeschutz die Rede ist, spielt auch immer mehr das Thema „UV – Strahlung“ eine Rolle. Gerade wenn es um die Verschattung der Fenster geht, rücken UV- Schutzfolien in den Vordergrund der Überlegungen. Denn sie mindern nicht nur die Sonneneinstrahlung und damit die Aufwärmung von Räumen, sondern sie halten auch die UV – Strahlen ab. 

Auch Jalousien oder Rollos können (mit entsprechenden Beschichtungen) den positiven Wirkungen einer UV – Schutzfolie nahe kommen. Aber eine komplett mit UV – Schutzfolie abgeklebte Fensterscheibe ist eben das Maximum an Sonnenschutz, inkl. Schutz vor UV – Strahlen. Die Werte gehen hier bis 99 % Reflexion bzw. Absorption. UV – Schutzfolie, die Strahlungen reflektiert, ist dabei beim Hitzeschutz eindeutig im Vorteil. Warum?

Reflexion bedeutet das Zurückwerfen eines einfallenden Strahles (man erinnere sich des Physikunterrichts: Einfallwinkel = Ausfallwinkel). Absorption dagegen ist immer mit der Umwandlung von Lichtenergie in Wärme verbunden. Die UV – Strahlung wird zwar von einem bestimmten Bereich ferngehalten, aber sie geht (je nach Beschaffenheit und Farbe des Materials, auf das sie trifft) in Wärmeenergie über.

Was ist die Absorption von Licht?

Einfaches Beispiel: unter dunkler Kleidung schwitzt man in der Sonne stärker als unter heller Kleidung. Denn letztere reflektiert eben einen Teil des Sonnenlichts und vermindert so den Strahlungsanteil, der in Wärme umgewandelt werden kann. In der Natur ist die Absorption der Normalfall. Nur unter extremen Bedingungen, wo das Überleben von Pflanzen und Tieren auf dem Spiel steht, hat die Evolution Anpassungen erwirkt. Auch der Mensch kann ein gewisses Maß an UV – Überschuss ausgleichen. Allerdings bedarf es dazu eines ausgewogenen Verhältnisses der verschiedenen UV – Bereiche. Sonnenstudios sind z.B. mitnichten eine hilfreiche Vorbereitung auf die Sommersonne. Die häufig bemühte positive Wirkung des „Vorbräunens“ (also einer „eingestellten“ Haut, die nicht von Null auf 100 den Sonnenstrahlen ausgesetzt wird) funktioniert nur theoretisch. Denn in Sonnenstudios kommt (des schnelleren Erfolges wegen) der A – Bereich der UV – Strahlung zum Einsatz. Und der führt sehr schnell zu Schädigungen auf der Haut, während er in der Natur durch den Anteil des B – Bereichs zurückgenommen wird.      

Worum geht es also bei der ultravioletten Strahlung und warum ist die UV – Schutzfolie dabei so wichtig?

UV – Schutzfolie für die Gesundheit

Strahlungsenergie der Sonne

Ultraviolette (UV-) Strahlung ist Teil der Sonnenenergie, die u.a. auf die Erde abgestrahlt wird. Es handelt sich dabei um jenen Teil des Lichts, den das menschliche Auge nicht (und auch keine anderen Sinnesorgane) wahrnehmen können. Auf der Lichtskala betrachtet sind dies die Wellenlängenbereiche unter 400 Nanometer (nm), wobei die Wissenschaft dann etwas abrupt 100 Nanometer (nm) als untere Grenze dessen eingesetzt hat, was an Lichtwirkungen dann überhaupt noch Sinn in der Wahrnehmung macht. 

Aber UV – Strahlung ist der an Energiereichste Teil des Lichts, und das gilt insbesondere für den A-Bereich zwischen 380 und 280 Nanometer (nm). Dieser ist hauptverantwortlich für akute und langfristige Schädigungen der Haut und der Augen sowie langfristig den gesamten Organismus betreffend. Der einzig bekannte positive Effekt von UV – Strahlung ist die Unterstützung der Ausbildung des körpereigenen Vitamins D.      

Die natürliche Schutzreaktion der Haut ist allgemein bekannt: sie wird braun. Solange die Einstrahlung in kleinen Dosierungen und mit gemischten A – und B – Wellenbereichen erfolgt, gibt es auch keine Probleme. Sonnenschutzmittel tun ein Übriges, um auch anfälligere Hauttypen ein langsames Aufbauen der Schutzfunktion zu ermöglichen.

Auch im Auto kann man einen Sonnenbrand bekommen

Das Gegenteil ist ebenso bekannt: der Sonnenbrand. Zu schnell, zu viel, zu lange – die Rötung zeigt eine Gefahr an, die von den meisten allerdings ignoriert wird (bzw. im hellen Sonnenlicht auch nicht so deutlich auffällt wie am Abend). Was als unangenehmes Brennen oder gar Fieber beginnen kann, breitet sich in der Folge auf den gesamten Organismus aus. Am Ende steht das Risiko des Hautkrebses. Ebenso fatal ist der ungeschützte Blick in das Sonnenlicht. Denn dadurch können akute Schädigungen der Augen entstehen, z.B. Bindehaut- und Hornhautentzündungen, die sich in der Regel ebenfalls sehr schmerzhaft gestalten. Die Beeinträchtigung der Sehfähigkeit kann bis zum Grauen Star führen.

Schließlich und letztendlich schwächt UV – Strahlung das gesamte Immunsystem. Das Mindeste, was ein Zuviel an UV – Strahlung anrichtet, ist eine vorzeitige Alterung der Haut. Egal, wie tiefgründig man die gesundheitlichen Nachteile abwägen möchte – keines dieser Phänomene ist wünschenswert, und UV – Schutzfolie kann zumindest im eigenen Heim dafür sorgen, dass sie nicht eintreten. 

UV – Schutzfolie: wie funktioniert sie?

UV-Schutzfolie ist eine aus Polyethylenterephthalat (PET) bestehende Folie

UV – Schutzfolie wird in den meisten Fällen aus Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt. Dieser Kunststoff ist einfach recycelbar und kann als Sonnenschutzfolie vollständig in den Wiederaufbereitungskreislauf eingehen. 

Das Bedampfen mit Metallen steigert den Reflexionsgrad. Somit sinkt auch der Absorptionsfaktor, sprich: die Wärmeentwicklung an den Elementen, die das Sonnenlicht abwehren sollen. Das ist ein Vorteil gegenüber textilen, natürlichen oder Kunststoffmaterialien, die ansonsten zur Verschattung eingesetzt werden, und selbst Wärme aufnehmen. UV – Schutzfolie ist also nicht nur sinnvoll für die Gesundheit, sondern erfüllt auch die Kriterien des Hitzeschutzes.

Spezialgläser, die statt UV – Schutzfolie eingesetzt werden können, sind allerdings entschieden teurer. Preiswert und gut: Die Stiftung Warentest erkannte schon in einem großen Test 2010 die gute Wirkung verschiedener UV – Schutzfolien an. Einziger Mangel damals: die dauerhafte Verdunkelung von Räumen.

Seither hat sich einiges getan. Die Filterfunktion der UV – Schutzfolie wurde ständig verbessert. Heute kann man zwischen mehreren Helligkeitsgraden des einfallenden Lichts wählen. Die wesentlichen Schichtarten der modernen UV – Schutzfolie sind die durchsichtige Folie, die Klebeschicht (die bereits UV – Absorber enthält), UV – Absorber – Schicht, Bedampfungsschicht, Klarfolie, Kratzschutz. Mittlerweile kommen viele UV – Schutzfolien sogar schon ohne metallische Zusätze aus. Das ist wichtig für die Gewährleistung des einwandfreien Funktionierens von Radio- oder GPS-Geräten. Der letzte „Schrei“ in dieser Frage ist Carbon.

Die Anbringung von UV-Schutzfolien ist in der Regel sehr einfach

Entsprechend ist die Abweisung der Sonnenenergie durch UV – Schutzfolien unterschiedlich – aber in jedem Fall wirkungsvoll. Der UV-Schutz reicht bis 99 %, der Gesamtschutz bis 90 %. Helle Sonnenschutzfolien, die auf einer Glasscheibe kaum zu erkennen sind und das Tageslicht nicht beeinträchtigen, bringen es immer noch auf 50 % reduzierte Gesamtstrahlung, wobei der UV-Schutz trotzdem bis zu 99 % reichen kann.

Eine hochwertige UV – Schutzfolie halten im Innenbereich ca. 15 bis 20 Jahre, wobei kein gravierender Leistungsschwund eintritt. Der Witterung ausgesetzt, wird die UV – Schutzfolie  im Außenbereich nach etwa 6 Jahren unansehnlich, allerdings kann sie auch das Doppelte der Zeit überstehen, wenn sie mindestens einmal im Jahr gereinigt wird. Denn Verunreinigungen brennen sich im Laufe der Zeit in die UV – Schutzfolie ein und zerstören die schützende Struktur.

Legt man auf eine Gewährleistung Wert, sollte man genau schauen, auf welche Parameter und Zeiträume sich die Garantien beziehen. Für die Montage sind keine speziellen Kenntnisse oder Werkzeuge nötig. Das Fenster, auf das die UV – Schutzfolie aufgebracht werden soll, wird gereinigt. Man lässt sie trocknen, zieht dann die Schutzschicht der Folie ab, die den Klebstoff schützt, und drückt dann ohne Knitter oder Blasen zu verursachen an. Die erste Reinigung sollte erst nach etwa vier Wochen erfolgen. Dann ist die UV – Schutzfolie wirklich eins mit der Scheibe. Bei der Reinigung ist es günstig, viel Wasser und keine Scheuermittel verwendet werden, damit die Oberflächen der UV – Schutzfolie nicht zerkratzt wird.

UV – Schutzfolie: auch am Auto gefragt

Eine UV-Autoschutzfolie bietet viele Vorteile

UV – Schutzfolie auf dem Autoglas: auch das ist eine kluge Entscheidung. Denn bei den vielen Stunden, die im Auto verbracht werden, ist eine Langzeiteinwirkung der Sonne meist immer gegeben. Mehr als ein Viertel der Deutschen verbringt ca. 1.000 Stunden pro Jahr im Auto; gerade Vielfahrer oder in Jobs, bei denen man ständig mit dem Auto unterwegs ist, ist die Beachtung der UV – Strahlung ratsam.

Für die entsprechende Herrichtung der Windschutzscheibe ist es allerdings besser, eine Autoglaswerkstatt aufzusuchen. Gewölbte Scheiben erfordern einiges mehr an Geschick und Erfahrung, um die UV – Schutzfolie ohne Knicke oder Blasen auszubringen. Die Fachwerkstätten verfügen zudem über Spezialwerkzeug, mit dem das oder gar Kleinstpartikel-Einschlüsse vermieden werden kann. Auch kennen sich diese Spezialkräfte mit der Allgemeinen Betriebserlaubnis oder E-Zeichen von UV – Schutzfolien aus. Denn nur entsprechend gekennzeichnetes Material ist in Deutschland zulässig. Die ABE-Nummer oder das E-Zeichen müssen nach der Verlegung immer noch ersichtlich sein. Ansonsten droht die Löschung der Betriebserlaubnis durch TÜV-Beanstandungen oder Kontrollen der Polizei. Wenn es nach einem Unfall zum Streit kommt, kann die Gegenseite mit dem Nachweis einer nicht zulässigen UV – Schutzfolie auch den unschuldigsten Fahrzeugführer in schwere Bedrängnis bringen.

UV-Schutzfolie – multifunktional

Eine solche Folie hat eine schützende Funktion bei Unfällen

Die UV – Schutzfolie gibt es auch als Splitterschutzfolie. Beim Glasbruch hält sie die Scheibe zusammen. So sind Verletzungen durch umherfliegende Glassplitter ausgeschlossen. Diese UV – Schutzfolie wird überwiegend in Produktionsbetrieben eingesetzt, die auch kleinste Splitter in ihren Produkten ausschließen müssen.

Als Sicherheitsfolie kann die UV – Schutzfolie sogar Einbrüche erschweren oder die Täter zur Aufgabe bringen. Denn mit einer Stärke, die bis zum Zehnfachen einer normalen Sonnenschutzfolie (bis 50 µm) reichen kann, ist das so genannte einfache Einschlagen einer Scheibe nicht mehr möglich. Noch stärkere Folien wehren sogar geworfene Gegenstände ab oder steigern die Resistenz bis zur Sprengstoff Druckwellen hemmenden Qualität. Als transparente Folien, innen angebracht, sind sie von außen nicht einmal als solche zu identifizieren.

Es gibt eine große Auswahl an UV-Folien, die nicht nur Sonnenschutz bieten, sondern auch unterschiedliche Tönungen

Den größten Vorteil nebenbei bietet die UV – Schutzfolie als Sichtschutz. Mit vielen Farben, Mustern oder Tönungen sind neugierige Blicke in die dahinter liegenden Innenräume nicht möglich. Diese Folien gibt es in vielen Variationen (Muster, Tönungen), um vor neugierigen Blicken zu schützen. Sonderformen sind der Spiegeleffekt oder die Milchglas-Variante. Als Anti-Graffiti-Folien sind sie zudem für Laden- oder Restaurantbetreiber wertvoll. Denn es ist leichter, eine Folie zu „opfern“ als eine komplette Fensterreinigung von zähem Sprühmaterial vorzunehmen. Die Folie wird einfach abgezogen, das Fenster ist weiter gebrauchsfähig.

UV – Schutzfolie: das Fazit

Dank UV-Schutzfolie wird 99 % der Sonnenstrahlung absorbiert

Spätestens seit der Diskussion über das Ozonloch ist klar, dass auf der Erde mehr für den Schutz vor UV-Strahlen getan werden muss. Denn die Ozonschicht ist der Hauptregulator, was die Verhinderung des Eindringens von UV-Licht auf die Erdoberfläche betrifft.  

UV -Schutzfolien verfügen über eine spezielle Filterwirkung, die der Sonne bis zu 99 % ihrer gefährlichen Strahlung nehmen. Dabei erzielen sie Hitzeschutzwerte bis 90 % – insgesamt ein optimaler Sonnenschutz. Je nach besonderen Bedürfnissen steht die UV – Schutzfolie in verschiedenen Ausführungen bereit. Diese repräsentieren unterschiedliche Wirkungsgrade, die sich in der Regel nach dem Einsatz richten. Es gibt volltransparente, klare, getönte, abgedunkelte und wie Spiegelnde reflektierende UV – Schutzfolien. Sie bieten zudem Sonnenschutz, Blendschutz und Sichtschutz. Die Folien-Optik kann auch passend zur Inneneinrichtung gewählt werden.

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