Hitzeschutz von außen
Angenehmer Sichtschutz
Einfache Montage
Wiederverwendbar
Jederzeit abnehmbar
Kostengünstig

Sonnenschutz für Haus-, Terrassen- und Balkontüren

Haustür ist erster Willkommensgruß für Ihre Gäste

Türen gehören zu den am wenig beachtesten Ausstattungen im Haus. Dabei werden sie ständig benutzt und erfüllen wichtige Funktionen. Kaum jemand jedoch macht sich Gedanken um die Wartung – trotz der Tatsache, dass die Tür jenes Element in einer Wohnung ist, das am häufigsten bewegt wird. Türgriff, Schloss, Scharniere oder Türkörper – sie alle hätten mehr Pflege verdient, als wir ihnen gemeinhin zukommen lassen. Sie werden einmal für ihren Zweck ausgewählt, wobei Sicherheit und Optik im Vordergrund stehen. Danach sollen sie offenbar bis in alle Ewigkeit einfach so funktionieren. 

Dieses eher unbedachte Verhältnis prägt auch unsere Einstellung, wenn es um Türen und Sonnenschutz geht. Die Notwendigkeit, mehr für den Schutz vor der zunehmenden Hitze in Deutschland tun zu müssen, erkennen zwar immer mehr Menschen. Aber die Türen im Haus sind so etwa das Letzte, woran wir dabei denken.

Dabei bergen sie ein großes Potenzial für angenehmere Temperaturen an heißen Tagen – und zwar ohne, dass sie ihre weiteren Funktionen wie Wärmedämmung oder Schallschutz aufgeben müssen.

Sonnenschutz für Haustüren

Haustüren bieten Ihnen ideale Sicherheit für Ihr Zuhause

In der Regel hält eine deutsche Haustür etwa 50 Jahre. Es werden vorrangig massive Bauarten gewählt, die Sicherheit und Wärmeschutz gleichzeitig garantieren. Vor allem deshalb fällt das Designs meistens sehr zeitlos aus. Die Käufer sind auf ein langlebiges Produkt eingestellt, das man nicht gern auf den gerade angesagten Zeitgeist festlegt. Dazu kennt man den abrupten Wechsel der Mode nur zu gut. Selbst wenn eine Haustür auf den besonderen architektonischen Stil eines Hauses ausgelegt wird, bleiben die beiden wesentlichen Merkmale Sicherheit und Wärmeschutz im Fokus der Gestaltung. Deswegen sind Holz, Kunststoff oder Aluminium weiterhin die beliebtesten Materialien für die Haustür. Die Kunststofftüren – früher als Risikofaktor bewertet – sind mittlerweile längst auch in den oberen Widerstandsklassen der Einbruchssicherheit angekommen. Sie sind zudem kostengünstig, brauchen wenig Pflege, sind langlebig, variabel im Dekor und verfügen über sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Aber selbst die Kunststofftür mit ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit lädt sich bei andauernder Bestrahlung durch die Sonne deutlich mit Wärme auf, die sie dann umso schwerer wieder abgibt. Solange es einen Wechsel zwischen heißen und kühleren Tagen gibt, ist das kein Problem. Die zunehmende Dauerhitze in Mitteleuropa jedoch verkehrt die Wärmedämmung in das Gegenteil. Großflächige Elemente wie Türen werden dann zu Wärmespeichern, die das Auskühlen eines Hauses in der Nacht stark verzögern können.

Der Sonnenschutz für Haustüren besteht also vor allen Dingen darin, die Aufhitzung des Materials bei längerer Sonneneinstrahlung zu unterbinden. Das beste Mittel dafür ist ein Vordach, mit dem sich möglichst die ganze Tür verschatten lässt. Dabei muss das Vordach nicht wie ein „aufgesetztes“ Element wirken. Es kann den Eingangsbereich auch mit Eleganz und Schönheit versehen, ungeachtet seiner praktischen Funktion. Denn die schließt ja auch den Schutz vor Witterungseinflüssen oder Ausbleichen mit ein. Vordächer, klug ausgewählt, können dem Hauseingang eine ganz eigene Note oder ein harmonisches Gesamtbild geben. 

Sonnenschutz für Haustüren aus Glas oder mit Glaseinsätzen

Häufig besitzen Haustüren eine dekorative Glaseinlage, die für Helligkeit sorgt

Neben den traditionellen Materialien für Haustüren ist der Trend zu kombinierten Glas/Kunststoff- oder Glas/Aluminium-Varianten deutlich bemerkbar. Diese Entwicklung fußt einerseits auf den bewährten in Kombination mit modernen Materialeigenschaften (selbst Glas kann heute zur unüberwindbaren Hürde für Einbrecher ausgelegt werden). Andererseits durchdringt der Hang zur individuellen Freiheit auch den Architekturstil der Gegenwart. Viel Licht in der Wohnung und die Öffnung zur Außenwelt mögen das persönliche Wohlbefinden grundsätzlich heben – es bedeutet aber eben auch den oft flächendeckenden Einsatz von Glas. Nun ist Glas kein Wärmespeicher, sondern viel schlimmer ein ideales Medium für die Sonneneinstrahlung. Die Barrieren in der Hausfassade für den ungebremsten Einfall der Sonnenstrahlen und der damit verbundenen Erhitzung von Innenräumen sind dahin. Fast die Hälfte aller deutschen Unternehmensräume reagieren darauf mit Klimaanlagen – aber mehr Energieverbrauch wiederum kurbelt den Klima-Kollaps an. Jalousiesysteme werden eher unter dem Eindruck des Blendschutzes montiert, ein weiteres Erfordernis bei intensiver Sonneneinstrahlung. Die Glastür am Eingang gerät da schnell in Vergessenheit. Wenn sich die Unternehmensbauten großzügig mit eigenen modernen Glas-Kunststoff-Fassaden präsentieren, verfügen sie meist auch über einen repräsentativen Eingangsbereich, d. h. es gibt Vorbauten und Regenschutz, die auch eine Verschattung der Glastüren gewährleisten. Das gemeine deutsche Bürohaus indes verfügt über einen solchen Luxus nicht. Landauf, landab werden möglichst preiswerte Gewerbeflächen erstellt, deren Eingangsbereiche dann natürlich auch nicht noch irgendwelche Extra-Ausstattungen beinhalten.

Der private Hausbesitzer denkt da Gottseidank anders. Wenn die Haustür denn unbedingt aus Glas sein muss, sollte auch für die Verschattung gesorgt werden. Wem das Vordach zu aufwändig ist (oder nicht in den Stil des Hauses passt), hat immer noch die Möglichkeit, analog der Fensterverschattung zu handeln. Jalousien, Rollos oder Folien sind auch hier die richtigen Mittel, der ungehinderten Sonneneinstrahlung vorzubeugen. 

Sonnenschutz für Balkontüren

Markisen und Rollladen werden besonders gerne als Sonnenschutz für Balkon genutzt

Am schwersten fällt wohl die Verschattung der Balkontür. Der Freisitz der deutschen Mieter und Immobilienbesitzer ist ja gerade deshalb so beliebt, weil er das eigene Heim so einfach an die umgebende Natur heranrückt. Dazu gehört auch der ungehinderte Blick aus dem Wohnzimmer durch die Glasfront in die Landschaft.

Der erdrückenden Hitze auf dem Balkon selbst begegnet man in der Regel mit einem Sonnenschirm, der wenigstens dem Sitzplatz Schatten spendet. Das Problem ist allerdings nicht ein halbwegs erträgliches Plätzchen auf dem Balkon, sondern seine gesamte Konstruktion als freie Passierzone für die Sonnenstrahlung. Die Überbauung in Hochhäusern bietet meist nur einen teilweisen Schutz vor der Sonne. Da sich der Stand der Sonne ständig verändert, sind die festgefügten Fassadenteile oft nur für Stunden ein gewisser Schutz. Große Teile des Balkons liegen den ganzen Tag nicht im Schatten, und auch die Balkontür ist demzufolge eine wunderbare Einfallmöglichkeit für Sonnenstrahlen. Da die Fensterfront zum Balkon von innen verschattet werden kann (Gardinen, Jalousien, Rollos), wird die Balkontür darin auch einbezogen. In der Praxis jedoch steht sie meist offen für den ungehinderten Zugang nach außen und bildet so eine erhebliche Lücke im Sonnenschutz. Selbst wenn die Fenster verschattet sind, macht die geöffnete Balkontür in der Regel 50 % des Aufwands wieder zunichte. Aber auch das konsequente Immer-wieder-Öffnen-und-Verschließen löst das Generalproblem des Balkons nicht: mit seiner ganztägig bestrahlten Fassadenanlage lädt sich das Baumaterial mit Hitze auf und sorgt so auch nachts für Wärme, wenn sich die Bewohner auf Abkühlung freuen.

Die ideale Lösung für den Balkon ist eine großflächige Markise. Sie sorgt nicht nur dafür, dass der gesamte Balkon ganztägig verschattet ist, sondern auch dafür, dass ein genügend großer Abstand zu den Teilen der Fassade hergestellt wird, die sich tagsüber mit Hitze aufladen. Angenehmer Nebeneffekt: So lange es von draußen nicht zu heiß hereinkommt, muss auch die Balkontür nicht ständig geöffnet und geschlossen werden.         

Sonnenschutz für Terrassentüren ohne Überdachung

Eine Gemütliche Terrasse ist der perfekte Ort, um die warme Jahreszeit zu genießen

Eine Terrasse stellt die Attraktion eines Balkons in noch höherer Potenz dar. Das Freiluft-Areal direkt am Haus stellt die direkte Verbindung zwischen Haus und Garten her. Wer die Terrasse ohne Überdachung wählt, hat natürlich auch die Möglichkeit, sein Sonnenbad unweit des Kühlschranks zu nehmen. Allerdings legt er damit aber auch die Messlatte für den Sonnenschutz höher. Denn eine solche Terrasse trägt in keiner Weise zur Verschattung der Innenräume bei und fördert mit ihrem Fußboden, oft sogar noch mit angrenzenden Seitenwänden, den Hitzestau. Das aufgewärmte Mauerwerk strahlt selbst am Abend noch kräftig Temperaturen ab, die weit über der Abendkühle liegen.

Der fehlende Sonnenschutz birgt auch ein gesundheitliches Risiko. Da man in der Regel viel Zeit auf der Terrasse verbringt, trifft sehr viel UV-Strahlung auf die Haut. In fröhlicher Runde, z. B. beim Kaffeetrinken mit der Familie oder Freunden, ist man sich dieser Gefahr kaum bewusst. Wenn schon Terrasse ohne Sonnenschutz, dann auch kontinuierliches Auftragen von Schutzcreme. Wer aber hält schon ein ganzes Arsenal mit allen benötigten Lichtschutzfaktoren für eine größere Gruppe von Menschen bereit?

All diese negativen Wirkungen erstrecken sich natürlich auch auf die Terrassentür und die komplette Fensterfront zur Terrasse, die das Wohnzimmer optisch in den Garten hinein verlängert. Liegt der Außenbereich in der prallen Sonne, tritt die Strahlung auch in den Innenbereich. Die Verschattung von innen mit Rollos, Gardinen oder Raffstores wird meist durch die Terrassentür wieder unterbrochen, denn zu oft passiert man die Tür, um etwas aus dem Haus zu holen.

An heißen Tagen hilft es aber nur, die gesamte Glasfront zum Garten inkl. Terrassentür zu verschatten und komplett geschlossen zu halten. Dann, wenn die Wohnsituation faktisch am schönsten ist, muss der Blick auf die Terrasse und in den Garten unterbrochen werden.       

Besser ist es, mit einem Terrassendach jeglicher negativer Sonneneinwirkung einen Riegel vorzuschieben.

Sonnenschutz für Terrassentüren durch Pflanzen

Pflanzen als Sonnenschutz für Terrasse

Gartenfreunde, die sich ihre naturverbundene und unbedachte Terrasse nicht nehmen lassen wollen, können natürlich auch auf Sonnenschutzlösungen zurückgreifen, die ganz ihrer Intention von Naturnähe und freien Himmel entsprechen. Denn eine entsprechende Bepflanzung der Terrasse bzw. deren Ränder liegen ganz im Sinne dieser Nutzer. Der Aufwand, der dafür nötig ist, dürfte also die wackeren Gartenfreunde nicht abhalten. Notwendig sind vor allem Über-Kopf-Lösungen, also Pflanzen, die entweder durch ihre Größe oder ihre Platzierung für Verschattung sorgen. 

Erste Wahl sind natürlich Palmen. Die meisten Sorten sind bei gute Wässerung hitzebeständig und verlegen die Terrasse gefühlt in die Karibik. Bei den einheimischen Pflanzen ist die Sonnenresistenz allerdings eher bei kleinwüchsigen Bodenpflanzen ausgeprägt. Es empfiehlt sich daher für den großflächigen Sonnenschutz auf Bäume um die Terrasse herum zu setzen. Im Zuge der Erhaltung der deutschen Wälder nach den entsprechenden Katastrophensommern kommen die Forstwirte dabei immer mehr auf Importe aus dem Ausland wie die Esskastanie, die Douglasie, den kanadischen Judasbaum oder allgemein Ahorngewächse. Aber auch heimische Bäume wie die Weißtanne sind in dieser Frage top. Hecken bringen in der Frage des Sonnenschutzes wirklich erst etwas, wenn sie über 2 Meter hoch sind.

Der Sonnenschutz für Terrassen lässt sich aber auch kleinteilig herstellen. Die beste Variante ist die aus dem mediterranen Raum bekannte Pergola. An den Quer und Längsbalken können Rankgewächse, aber auch Pflanzen in Schalen dafür sorgen, dass es von oben Schatten gibt. Zwar wird dieser Sonnenschutz nie komplett sein, kann aber die Hitzeentwicklung deutlich reduzieren.

Sinnvoll ist es, den möglichst durchgängigen Schutz durch Pflanzen an der Fensterfront zur Terrasse und an der Terrassentür zu konzentrieren. Unterstützt werden kann das Ganze durch Sonnenschirme  oder Sonnensegel. Sie harmonieren gut mit der Pflanzenwelt und erhärten noch einmal den Eindruck, als läge die karibische See gleich um die Ecke. 

Sonnenschutz für die Terrassentür – ohne bohren

Der Sonnenschutz für die Terrassentür kann leicht nachgerüstet werden

Mit dem Terrassendach bleibt es jedem überlassen, ob und wie er die Terrassentür und die entsprechende Fensterfront verschattet. Die Techniken der Montage sind heute so weit gediehen, dass für das Anbringen von Rollos oder Jalousien kein großer Aufwand mehr nötig ist bzw. dadurch auch keine langlebigen Spuren auf dem Untergrund entstehen.

Der Sonnenschutz für die Terrassentür kann leicht hergestellt werden, ohne dass die Tür in ihrer Substanz angegriffen wird. Das beliebteste Mittel sind Klemmträger. Mit ihnen werden Rollos ganz unkompliziert und schnell montiert. Die Träger werden über den Fensterflügel geklemmt. Es gibt Normmaße, damit das Ganze auch gut passt, aber auch flexible Klemmträger zum Nachjustieren. In jedem Falle garantieren sie einen stabilen Halt. Stoffschiene einschieben, Zugseil oder –kette platzieren: fertig ist der Sonnenschutz für die Terrassentür.  Das Verfahren ist so einfach und preiswert, dass sich auch mal Umdekorieren lässt. Neue Möbel. Wechsel der Jahreszeiten – der Sonnenschutz an der Terrassentür trägt seinen Teil zum Wohlbefinden im Raum bei. 

Lassen Sie die Hitze nicht ins Ihr Haus herein

Rollos oder Jalousien auf Klebeträgern an der Terrassentür zu befestigen, setzt dagegen schon einen längeren Gebrauch voraus. Denn das Kleben sorgt für einen besonders festen und dauerhaften Halt der montierten Vorrichtung. Türrahmen aus Kunststoff sind hierbei wieder im Vorteil, weil sie sich einfacher bekleben lassen als Holzrahmen. Wichtig ist immer, dass der Untergrund fettfrei ist. Zum anderen sollten die Markieren für Klebepads oder die Klebeschicht so vorgenommen werden, dass sie später auch nicht mehr sichtbar sind. 24 Stunden nach dem Ankleben sind die Träger auch in der Lage, ihre Funktion zu erfüllen. Dann ist eine sehr belastbare Verbindung zwischen dem Untergrund und der Trägervorrichtung hergestellt. Rollo oder Jalousie einhängen – fertig.

Fazit

Beim Sonnenschutz sollte Haus-, Balkon- und Terrassentüren doch etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, als sie üblicherweise von uns erhalten. Sie stellen sehr große Öffnungen in der Fassade eines Hauses dar, und spielen damit eine wesentliche Rolle beim Sonnenschutz. Die vollständige Verschattung durch Vordächer oder Überbauten ist die beste Lösung. Dann können sie sich nicht über die heißen Tage in Wärmespeicher oder (bei Glastüren) in freie Passierzonen für die Sonneneinstrahlung verwandeln und sind in ihrer Funktion nicht eingeschränkt.

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